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Di, 07:50 Uhr
10.02.2009

8 Prozent

Das ist derzeit für die Gewerkschaften und die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes der Länder die magische Zahl. So viel Geld mehr wollen sie bei der Tarifrunde durchsetzen. Wie weit sie von ihrer Forderung entfernt sind und wie viel Druck sie aufbauen zu vermögen, wird auch der Mittwoch in Nordhausen zeigen.


Fakt ist, der Druck auf die Arbeitgeber, also die Bundesländer, kann nur dann aufgemacht werden, wenn sich viele Gewerkschafts- und Nichtgewerkschaftsmitglieder an den Protestaktionen beteiligen. Morgen wollen Lehrerinnen und Lehrer, Hortnerinnen sowie Mitarbeiter der Nordhäuser Fachhochschule zeigen, wie sie hinter den Forderungen der Gewerkschaft stehen.

Um 11.30 Uhr soll die Streikversammlung für den Landkreis Nordhausen sowie für den Kyffhäuserkreis beginnen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat ihre Mitglieder zur Teilnahme aufgerufen. Aus dem Kyffhäuserkreis werden Busse eingesetzt. Die fahren ab
  • Artern, Busbahnhof: 10.00 Uhr
  • Bad Frankenhausen, Unterkirche: 10.20 Uhr
  • Sondershausen: 10.45 Uhr
.

Die Organisatoren der GEW werden durch die Mitglieder des Beamtenbundes sowie der Polizeigewerkschaft in ihrer Aktion unterstützt. Unterricht wird an den Schulen nicht ausfallen, für die Betreuung der Kinder ist gesorgt. „Wenn die Landesregierungen es wollen, dann können sie einen Streik an den Schulen verhindern. Sie müssen unsere Forderungen als gerecht anerkennen. Wer den Banken Milliarden hinterher wirft, sollte bei den eigenen Mitarbeitern nicht das alte Lied vom armen Staat anstimmen“, so Katrin Greiner von der GWE zur nnz.

Der morgige Tag wird also zeigen, wie stark die Bereitschaft der Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ist, sich für die Tarifforderungen einzusetzen. Man wird gespannt sein.
Autor: nnz/kn

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