Sa, 07:02 Uhr
21.02.2009
Tipps für Frankenhausen
Zwei interessante Veranstaltungen finden nächste Woche im Regionalmuseum Bad Frankenhausen statt, auf die wir Sie sehr gern hinweisen möchten. So u.a. ein Vortrag zu Neuguinaa. Mehr erfahren Sie mit einem Klick hier...
"Im Museum brennt noch Licht"
Unter dem Motto:"Im Museum brennt noch Licht", bieten wir auch im Februar eine abendliche Führung durch das Regionalmuseum Bad Frankenhausen an.
Wir laden sehr herzlich am Mittwoch, dem 25. Februar 2009, um 19.30 Uhr zur Sonderführung ein.
Zu besichtigen sind die Schlossräume mit den ständigen Ausstellungen zur Kultur- und Naturgeschichte der Kyffhäuserregion.
Diese abendliche Führung ist ein Angebot an all diejenigen, die den Tag kulturell und ohne Hektik ausklingen lassen möchten. Es ist Zeit zum Zuhören, zum Schauen und zum Gespräch, ganz ohne Zeitdruck!
Schön wie ein Paradiesvogel
Zum Vortrag im Regionalmuseum Bad Frankenhausen zum Thema "Schön wie ein Paradiesvogel - Körperschmuck in Papua Neuguinea" hat man als Referentin Dr. Birgit Scheps, Ethnologin aus den Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens gewonnen.
Achtung ! Bitte beachten! Diesmal ausnahmsweise am Freitag, dem 27. Februar 2009, um 19.30 Uhr.
Mit dem Februarvortrag bieten das Regionalmuseum und der Heimat- und Museumsverein e.V. Bad Frankenhausen die Möglichkeit, ein weit entferntes Land kennenzulernen - das nördlich von Australien gelegene Papua-Neuguinea, und zwar aus dem Blickwinkel von zwei Leipziger Ethnologen, die dieses Land und ihre Bewohner gründlich erforscht haben.
Dr. Birgit Scheps hat mehrmals das heiße, feuchte und großteils von Regenwald bedeckte Land besucht und ist am Ethnologischen Museum in Leipzig für diese Abteilung zuständig. Klaus Glöckner ist ein Experte für dieses Land. Papua Neuguinea ist ein Inselstaat mit einer Vielzahl von verschiedenen Völkern und Kulturen. Viele Traditionen sind noch lebendig.
Der Vortrag führt u.a. in das Hochland von Papua-Neuguinea. Die Tiere und Pflanzen der Region bieten dem Menschen nicht nur Nahrung, sondern auch Material für die Verschönerung des Körpers.
Durch Schmuck verkörpern sich u.a. das Prestige und die soziale Stellung des Mannes. Schmuck ist Teil der Mitgift der Bräute oder dient der magischen Abwehr von Krankheiten und böser Magie.
Die schöpferische Phantasie mit der man sich verschönern kann, kennt keine Grenzen.
Wer das viel beachtete Buch "Dschungelkind" von Sabine Kuegler gelesen hat, das im indonesischen Teil Neuguineas, der zweitgrößten Insel der Welt, angesiedelt ist, den wird dieser Vortrag sicher interessieren und er wird manche Parallelen sowie Unterschiede zwischen diesen beiden Ländern feststellen können.
Land des Unerwarteten - so wird das zum pazifischen Großraum Melanesien gehörende Papua - Neuguinea gerne betitelt. Beispielsweise sprechen die dort lebenden sechs Millionen Einwohner sage und schreibe 800 Sprachen, keine Dialekte sondern wirklich unterschiedliche Sprachen; Jagd und Gartenbau spielen für die Ernährung eine große Rolle, aber man kann auch in entlegensten Gegenden Maggisuppen kaufen; es finden demokratische Wahlen statt, aber man wählt bevorzugt den Kandidaten, der einem verwandtschaftlich nahe steht, ohne sich um dessen politische Ziele zu kümmern.
Ende des 19. Jahrhunderts begannen mehrere europäische Nationen mit der Missionierung auf Neuguinea, und ein Teil der Insel war bis zum 1.Weltkrieg das deutsche Kaiser-Wilhelmsland und ein anderer eine britische Kolonie. Heute ist das Land ein unabhängiger Staat mit weitgehend christlicher Prägung. So nimmt es nicht wunder, dass von dort in diesem Jahr die Ordnung kommt für den weltweit am ersten Freitag im März gefeierten Weltgebetstag.
Lassen Sie sich verführen zu einer mentalen Reise in dieses faszinierende Land - Treffpunkt am 27. Februar um 19.30 Uhr im Bad Frankenhäuser Schloss.
Autor: khh"Im Museum brennt noch Licht"
Unter dem Motto:"Im Museum brennt noch Licht", bieten wir auch im Februar eine abendliche Führung durch das Regionalmuseum Bad Frankenhausen an.
Wir laden sehr herzlich am Mittwoch, dem 25. Februar 2009, um 19.30 Uhr zur Sonderführung ein.
Zu besichtigen sind die Schlossräume mit den ständigen Ausstellungen zur Kultur- und Naturgeschichte der Kyffhäuserregion.
Diese abendliche Führung ist ein Angebot an all diejenigen, die den Tag kulturell und ohne Hektik ausklingen lassen möchten. Es ist Zeit zum Zuhören, zum Schauen und zum Gespräch, ganz ohne Zeitdruck!
Schön wie ein Paradiesvogel
Zum Vortrag im Regionalmuseum Bad Frankenhausen zum Thema "Schön wie ein Paradiesvogel - Körperschmuck in Papua Neuguinea" hat man als Referentin Dr. Birgit Scheps, Ethnologin aus den Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens gewonnen.
Achtung ! Bitte beachten! Diesmal ausnahmsweise am Freitag, dem 27. Februar 2009, um 19.30 Uhr.
Mit dem Februarvortrag bieten das Regionalmuseum und der Heimat- und Museumsverein e.V. Bad Frankenhausen die Möglichkeit, ein weit entferntes Land kennenzulernen - das nördlich von Australien gelegene Papua-Neuguinea, und zwar aus dem Blickwinkel von zwei Leipziger Ethnologen, die dieses Land und ihre Bewohner gründlich erforscht haben.
Dr. Birgit Scheps hat mehrmals das heiße, feuchte und großteils von Regenwald bedeckte Land besucht und ist am Ethnologischen Museum in Leipzig für diese Abteilung zuständig. Klaus Glöckner ist ein Experte für dieses Land. Papua Neuguinea ist ein Inselstaat mit einer Vielzahl von verschiedenen Völkern und Kulturen. Viele Traditionen sind noch lebendig.
Der Vortrag führt u.a. in das Hochland von Papua-Neuguinea. Die Tiere und Pflanzen der Region bieten dem Menschen nicht nur Nahrung, sondern auch Material für die Verschönerung des Körpers.
Durch Schmuck verkörpern sich u.a. das Prestige und die soziale Stellung des Mannes. Schmuck ist Teil der Mitgift der Bräute oder dient der magischen Abwehr von Krankheiten und böser Magie.
Die schöpferische Phantasie mit der man sich verschönern kann, kennt keine Grenzen.
Wer das viel beachtete Buch "Dschungelkind" von Sabine Kuegler gelesen hat, das im indonesischen Teil Neuguineas, der zweitgrößten Insel der Welt, angesiedelt ist, den wird dieser Vortrag sicher interessieren und er wird manche Parallelen sowie Unterschiede zwischen diesen beiden Ländern feststellen können.
Land des Unerwarteten - so wird das zum pazifischen Großraum Melanesien gehörende Papua - Neuguinea gerne betitelt. Beispielsweise sprechen die dort lebenden sechs Millionen Einwohner sage und schreibe 800 Sprachen, keine Dialekte sondern wirklich unterschiedliche Sprachen; Jagd und Gartenbau spielen für die Ernährung eine große Rolle, aber man kann auch in entlegensten Gegenden Maggisuppen kaufen; es finden demokratische Wahlen statt, aber man wählt bevorzugt den Kandidaten, der einem verwandtschaftlich nahe steht, ohne sich um dessen politische Ziele zu kümmern.
Ende des 19. Jahrhunderts begannen mehrere europäische Nationen mit der Missionierung auf Neuguinea, und ein Teil der Insel war bis zum 1.Weltkrieg das deutsche Kaiser-Wilhelmsland und ein anderer eine britische Kolonie. Heute ist das Land ein unabhängiger Staat mit weitgehend christlicher Prägung. So nimmt es nicht wunder, dass von dort in diesem Jahr die Ordnung kommt für den weltweit am ersten Freitag im März gefeierten Weltgebetstag.
Lassen Sie sich verführen zu einer mentalen Reise in dieses faszinierende Land - Treffpunkt am 27. Februar um 19.30 Uhr im Bad Frankenhäuser Schloss.