Mi, 08:17 Uhr
25.03.2009
Krisengeld wird verteilt
Der Kreisausschuss des Kyffhäuserkreistages kann sich auf seiner heutigen Sitzung ausführlich mit der Verteilung von Geld beschäftigen. Der größte Anteil davon ist Geld des Bundes und so ist das Verteilen schon ziemlich einfach. So sollen zum Beispiel mehr als sechs Millionen Euro in vier Schulen fließen...
Für die Bildung sind für den Kyffhäuserkreis aus dem Konjunkturpaket II etwa 4,7 Millionen Euro abgefallen, Weitere 1,6 Millionen Euro wird der Landkreis dazuzahlen, macht zusammen die stolze Summe von 6,3 Millionen Euro. Es ist vermutlich auch im Kyffhäuserkreis sehr lange her, da die Finanzer mit diesen Summen allein für die Bildung jonglieren konnten – der Krise sei Dank.
Das Geld soll nun folgendermaßen aufgeteilt werden, wenn es nach dem Willen der Verwaltung geht:
Der Gesamtinvestitionsbedarf an der Regelschule Gerhart Hauptmann in Roßleben beträgt ca. 5,6 Mio. €. Die Schule ist auf der Grundlage der vorläufigen Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen im Kyffhäuserkreis bis zum Jahr 2025 als gesichert zu betrachten. Aus dem Konjunkturpaket II sollen in den Jahren 2009/2010 insgesamt 3,97 Mio. € investiert werden. Zugleich hat die Stadt Roßleben signalisiert, ihre Anteile aus dem Konjunkturpaket II (232.976 €) zur Aufstockung des Investitionsvolumens an dieser Schule zur Verfügung zu stellen, sofern der Stadtrat hierzu seine Zustimmung erteilt.
Die RS Gerhart Hauptmann in Roßleben ist per Kreistagbeschluss als Investitionsschwerpunkt festgelegt. Die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahl lässt erwarten, dass die Schule mindestens bis zum Jahr 2020 als zweizügige Regelschule erhalten bleibt.
Der Bereich Heldrungen-Oldisleben ist ebenfalls als Investitionsschwerpunkt per Kreistagbeschluss festgelegt. Im Rahmen einer Studie hat ein Architekturbüro verschiedene Varianten zur Verbesserung der baulichen Situation an den staatlichen Schulen in der Region untersucht. Im Ergebnis dessen wird aus finanziellen und pädagogischen Gründen die Sanierung und funktionale Erweiterung des Gebäudes der Staatlichen Regelschule Oldisleben vorgeschlagen.
Dieses Gebäude soll nach Abschluss der baulichen Maßnahmen auch die Schmücke-Grundschule beheimaten. Aus Mitteln des Konjunkturpaketes II sind für diese Maßnahmen 1,75 Mio. € vorgesehen. Der Gesamtinvestitionsbedarf an der RS Oldisleben beträgt ca. 2,75 Mio. €. Die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahl lässt erwarten, dass das Schulgebäude zwischen 360 Schüler (2010) und 265 Schüler (2025) aufnehmen wird.
Am Standort Westerengel ist ein Modellprojekt zur Umsetzung des Thüringer Bildungsplanes bis 10 Jahre vorgesehen. Gemeinsam mit der Stadt Großenehrich sollen dafür die räumlich-sächlichen Bedingungen geschaffen werden. Die Stadt Großenehrich hat signalisiert, ihre Anteile aus dem Konjunkturpaket (211.723 €) zur Aufstockung des Investitionsvolumens an dieser Schule zur Verfügung zu stellen, sofern der Stadtrat hierzu seine Zustimmung erteilt.
Der Gesamtinvestitionsbedarf wird auf ca. 1,8 Mio. € geschätzt. Die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahl an der GS Westerengel sichert deren Erhalt mindestens bis zum Jahr 2025 (ca. 104 Schüler).
Der Standort Greußen ist per Kreistagbeschluss vom 3. Dezember 2008 als Investitionsschwerpunkt im Bereich Bildung festgelegt. In Greußen befinden sich je eine Grund- und Regelschule sowie ein Gymnasium. An allen Schulen besteht ein erheblicher Investitionsbedarf. Aufbauend auf den positiven Erfahrungen im Kyffhäuserkreis, die bei der räumlichen Zusammenlegung von Schulen verschiedener Schularten gewonnen wurden, soll zunächst überprüft werden, ob in Greußen eine Zusammenlegung von Schulen verschiedener Schularten in einem Gebäude empfehlenswert erscheint.
Vorzugsvariante ist dabei das Gebäude des Gymnasiums Friedrich von Hardenberg. Eine Aufhebung einer Schule und damit ein einschneidender Eingriff in die Schulentwicklungsplanung ist in diesem Zusammenhang nicht vorgesehen. Der Investitionsbedarf am Gebäude des Gymnasiums wird derzeit mit 2,118 Mio. € kalkuliert. Der Investitionsbedarf soll bis zum Ende des Jahres 2011 abgebaut werden.
Autor: knFür die Bildung sind für den Kyffhäuserkreis aus dem Konjunkturpaket II etwa 4,7 Millionen Euro abgefallen, Weitere 1,6 Millionen Euro wird der Landkreis dazuzahlen, macht zusammen die stolze Summe von 6,3 Millionen Euro. Es ist vermutlich auch im Kyffhäuserkreis sehr lange her, da die Finanzer mit diesen Summen allein für die Bildung jonglieren konnten – der Krise sei Dank.
Das Geld soll nun folgendermaßen aufgeteilt werden, wenn es nach dem Willen der Verwaltung geht:
- Sanierung der Staatlichen Regelschule Gerhart Hauptmann Roßleben: 3.970.000 Euro
- Sanierung der Staatlichen Grundschule Westerengel: 500.000 Euro
- Sanierung der Staatlichen Regelschule Oldisleben: 1.750.000 Euro
- Planungsleistung Stufe 1 – 4 zur Sanierung des Gebäudes des
- Gymnasiums Friedrich von Hardenberg, Greußen 100.000 Euro
Die Maßnahmen im Einzelnen:
Der Gesamtinvestitionsbedarf an der Regelschule Gerhart Hauptmann in Roßleben beträgt ca. 5,6 Mio. €. Die Schule ist auf der Grundlage der vorläufigen Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen im Kyffhäuserkreis bis zum Jahr 2025 als gesichert zu betrachten. Aus dem Konjunkturpaket II sollen in den Jahren 2009/2010 insgesamt 3,97 Mio. € investiert werden. Zugleich hat die Stadt Roßleben signalisiert, ihre Anteile aus dem Konjunkturpaket II (232.976 €) zur Aufstockung des Investitionsvolumens an dieser Schule zur Verfügung zu stellen, sofern der Stadtrat hierzu seine Zustimmung erteilt.
Die RS Gerhart Hauptmann in Roßleben ist per Kreistagbeschluss als Investitionsschwerpunkt festgelegt. Die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahl lässt erwarten, dass die Schule mindestens bis zum Jahr 2020 als zweizügige Regelschule erhalten bleibt.
Der Bereich Heldrungen-Oldisleben ist ebenfalls als Investitionsschwerpunkt per Kreistagbeschluss festgelegt. Im Rahmen einer Studie hat ein Architekturbüro verschiedene Varianten zur Verbesserung der baulichen Situation an den staatlichen Schulen in der Region untersucht. Im Ergebnis dessen wird aus finanziellen und pädagogischen Gründen die Sanierung und funktionale Erweiterung des Gebäudes der Staatlichen Regelschule Oldisleben vorgeschlagen.
Dieses Gebäude soll nach Abschluss der baulichen Maßnahmen auch die Schmücke-Grundschule beheimaten. Aus Mitteln des Konjunkturpaketes II sind für diese Maßnahmen 1,75 Mio. € vorgesehen. Der Gesamtinvestitionsbedarf an der RS Oldisleben beträgt ca. 2,75 Mio. €. Die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahl lässt erwarten, dass das Schulgebäude zwischen 360 Schüler (2010) und 265 Schüler (2025) aufnehmen wird.
Am Standort Westerengel ist ein Modellprojekt zur Umsetzung des Thüringer Bildungsplanes bis 10 Jahre vorgesehen. Gemeinsam mit der Stadt Großenehrich sollen dafür die räumlich-sächlichen Bedingungen geschaffen werden. Die Stadt Großenehrich hat signalisiert, ihre Anteile aus dem Konjunkturpaket (211.723 €) zur Aufstockung des Investitionsvolumens an dieser Schule zur Verfügung zu stellen, sofern der Stadtrat hierzu seine Zustimmung erteilt.
Der Gesamtinvestitionsbedarf wird auf ca. 1,8 Mio. € geschätzt. Die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahl an der GS Westerengel sichert deren Erhalt mindestens bis zum Jahr 2025 (ca. 104 Schüler).
Der Standort Greußen ist per Kreistagbeschluss vom 3. Dezember 2008 als Investitionsschwerpunkt im Bereich Bildung festgelegt. In Greußen befinden sich je eine Grund- und Regelschule sowie ein Gymnasium. An allen Schulen besteht ein erheblicher Investitionsbedarf. Aufbauend auf den positiven Erfahrungen im Kyffhäuserkreis, die bei der räumlichen Zusammenlegung von Schulen verschiedener Schularten gewonnen wurden, soll zunächst überprüft werden, ob in Greußen eine Zusammenlegung von Schulen verschiedener Schularten in einem Gebäude empfehlenswert erscheint.
Vorzugsvariante ist dabei das Gebäude des Gymnasiums Friedrich von Hardenberg. Eine Aufhebung einer Schule und damit ein einschneidender Eingriff in die Schulentwicklungsplanung ist in diesem Zusammenhang nicht vorgesehen. Der Investitionsbedarf am Gebäude des Gymnasiums wird derzeit mit 2,118 Mio. € kalkuliert. Der Investitionsbedarf soll bis zum Ende des Jahres 2011 abgebaut werden.
