Mi, 07:03 Uhr
22.04.2009
Hilferuf bei Ausbildung
Am Montag war der Thüringer Landwirtschaftsminister, Dr. Volker Sklenar (CDU) in Bad Frankenhausen. Ein Thema dabei, die Ausbildung...
Eingeladen hatte das Mitglied des Landtages Gudrun Holbe (CDU). Es sollte schwerpunktmäßig um Themen der Landwirtschaft gehen. In seinem Bericht zu Problemen der Landwirtschaft, kn berichtete schon teils, ging es auch um das Problem der Ausbildung. Dabei verwies Dr. Sklenar auf die immer komplizierter werdende Technik auf den Bauernhöfen und die hohen Anforderungen an die Bauern hinsichtlich Düngeempfehlungen, Pflanzenschutzeinsatz und Biolandbau. Vor allem zur Leitung größerer Höfe und Agrarbetrieben brache man hochqualifizierte Leute.
Thüringen hatte dabei auf Forderungen aus der Landwirtschaft reagiert und einen für Deutschland einmaligen Weg der Ausbildung eingeschlagen. Obwohl so neu das ganze nicht ist, denn Dr. Sklenar benutzt lieber die damalige Kurzbezeichnung, Berufsausbildung mit Abitur. Jetzt heißt es offiziell Landwirt mit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife. Die dort Ausgebildeten sollen später in gerader Linie auf die Hochschulen geben, um später Agrarbetriebe zu leiten.
Gudrun Holbe, Dr. Volker Sklenar, Marie-Christin Ringel
Aber die neue Ausbildungsform stößt auf Probleme. Gelang der Start mit gleich 25 Bewerbern recht gut lief es über die Stufen 15 und 12 immer schlechter. Um effektiv als Schule arbeiten zu können, sind aber 15 Schüler die eigentliche Mindestnorm. In diesem Jahr sieht es noch finsterer aus. Laut Dr. Sklenar haben sich bis her erst sechs Bewerber gemeldet. Wenn das so bleibt, wird wohl das Kultusministerium diese Ausbildungsrichtung streichen. Das wäre eine sehr schlimme Geschichte, so der Minister.
Vielleicht ist diese interessante Ausbildungsrichtung nur zu wenig bekannt? Man kann sich über diese Ausbildungsform näher informieren. Über das Thüringer Landwirtschaftsministerium hat sich kn schlau gemacht und für Sie die Anlaufstelle ausgemacht.
Staatliches Berufsschulzentrum Schwerstedt. Informationen über die Leiterin, Frau Richter, unter Telefon 036452/70944.
Autor: khhEingeladen hatte das Mitglied des Landtages Gudrun Holbe (CDU). Es sollte schwerpunktmäßig um Themen der Landwirtschaft gehen. In seinem Bericht zu Problemen der Landwirtschaft, kn berichtete schon teils, ging es auch um das Problem der Ausbildung. Dabei verwies Dr. Sklenar auf die immer komplizierter werdende Technik auf den Bauernhöfen und die hohen Anforderungen an die Bauern hinsichtlich Düngeempfehlungen, Pflanzenschutzeinsatz und Biolandbau. Vor allem zur Leitung größerer Höfe und Agrarbetrieben brache man hochqualifizierte Leute.
Thüringen hatte dabei auf Forderungen aus der Landwirtschaft reagiert und einen für Deutschland einmaligen Weg der Ausbildung eingeschlagen. Obwohl so neu das ganze nicht ist, denn Dr. Sklenar benutzt lieber die damalige Kurzbezeichnung, Berufsausbildung mit Abitur. Jetzt heißt es offiziell Landwirt mit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife. Die dort Ausgebildeten sollen später in gerader Linie auf die Hochschulen geben, um später Agrarbetriebe zu leiten.
Gudrun Holbe, Dr. Volker Sklenar, Marie-Christin Ringel
Aber die neue Ausbildungsform stößt auf Probleme. Gelang der Start mit gleich 25 Bewerbern recht gut lief es über die Stufen 15 und 12 immer schlechter. Um effektiv als Schule arbeiten zu können, sind aber 15 Schüler die eigentliche Mindestnorm. In diesem Jahr sieht es noch finsterer aus. Laut Dr. Sklenar haben sich bis her erst sechs Bewerber gemeldet. Wenn das so bleibt, wird wohl das Kultusministerium diese Ausbildungsrichtung streichen. Das wäre eine sehr schlimme Geschichte, so der Minister.
Vielleicht ist diese interessante Ausbildungsrichtung nur zu wenig bekannt? Man kann sich über diese Ausbildungsform näher informieren. Über das Thüringer Landwirtschaftsministerium hat sich kn schlau gemacht und für Sie die Anlaufstelle ausgemacht.
Staatliches Berufsschulzentrum Schwerstedt. Informationen über die Leiterin, Frau Richter, unter Telefon 036452/70944.

