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Mo, 15:03 Uhr
27.04.2009

Tänzer erwecken Skulpturen zum Leben

Tanz und Bildhauerei – auf den ersten Blick könnte es nichts Unterschiedlicheres geben. Im Nordhäuser Theater werden die Zuschauer jedoch eines Besseren belehrt...

Zum Leben erweckt (Foto: T. Graner) Zum Leben erweckt (Foto: T. Graner)

Dass aber die beiden so verschiedenen Kunstformen verblüffend gut zusammenpassen, zeigt Jutta Wörne, Ballettdirektorin des Theaters Nordhausen, mit ihrer aktuellen Choreographie „Camille Claudel. Bildhauerin.“, die am kommenden Mittwoch, 29. April, um 15 Uhr wieder im Theater Nordhausen zu sehen ist.

Das Ballett beschäftigt sich mit der Bildhauerin Camille Claudel, die zeitlebens im Schatten ihres Lehrers und Geliebten Auguste Rodin stand. In poetischen, einfühlsamen Bildern erzählt die Ballettkompanie mit Aleksandra Wojcik als Camille und Jérôme Gosset als Rodin vom Leben der Künstlerin. Die geniale Muse Rodins stellte – bis Rodin sie verriet – ihre Leidenschaft und ihre Kunst in den Dienst seines großen Erfolges. Der Verrat Rodins setzte ihrem Schaffen ein Ende. Die letzten 30 Lebensjahre verbrachte Camille Claudel in der Psychiatrie.

Tanzend erweckt die Ballettkompanie Skulpturen Camille Claudels zum Leben. Emotional und sinnlich wirkt „Der Walzer“, dargestellt von Leticia Forattini Martins und Tamás Hári. Auch „Die Schwätzerinnen“ erwachen aus ihrer Erstarrung.

Karten für die nächste Vorstellung am Mittwoch, 29. April, um 15 Uhr und die folgenden am 10. und 16. Mai jeweils um 19.30 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/kn

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