Di, 00:22 Uhr
28.04.2009
Per Handschlag begrüßt
Die gestrige Einwohnerversammlung der Wohngebiete Hasenholz / Östertal / Stadtmitte war so gut besucht, dass Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) die wenige Gäste gleich per Händedruck begrüßte. Dabei gab es einiges Neues zu erfahren ..
Mit gerade mal 11 Gästen waren weniger Besucher da, als Offizielle (14), wenn man mal die anwesenden Stadträte, Stadtmitarbeiter, Presse und geladene Geschäftsführer der drei Wohnungsgesellschaften als solche bezeichnet, und das bei den zahlenmäßig stärksten Stadtteilen! Und das war noch geschönt. Würde nicht ein Pressevertreter im Östertal wohnen, wäre Hasenholz und Östertal ganz ohne Gast gewesen, wenn das so richtig beobachtet wurde.
Trotzdem, so Bürgermeister Kreyer hätten auch die wenigen Gäste ein Recht auf Information, und bei zwei Stunden Dauer gab es eine Menge zu berichten. Ein eigenes Kapitel wird dabei die Stadtentwicklung sein, zu dem sich die Geschäftsführer der drei Wohnungsgesellschaften äußerten, und in einem separaten Bericht vorgestellt werden wird.
Zu Beginn gab Bauamtsleiter Manfred Kucksch einen sehr detaillierten Bericht darüber, was sich seit der letzten Einwohnerversammlung auf dem Bausektor alles getan hat. Neu gegenüber den letzten Berichten zu anderen Einwohnerversammlungen war, dass die Stadtwerke Sondershausen ihr Fernwärmekonzept überarbeiten wollen, mit dem Hintergrund verbesserter ökologischer Aspekte. Dabei soll es (im Vierteljahr spruchreif) wohl auch ein neues Konzept für ein Heizwerk gehen. Die Hoffnung dabei von Kucksch, dass sich das auch in den Preisen wiederspiegeln sollte. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Stadtrat Gerhard Axt (Nubi) die Stadtwerke am Ende dieser Versammlung aufforderte, die Gaspreis endlich zu senken,. Benachbarte Städte hätten schon zwei Preissenkungen hinter sich.
Manfred Kusch verwies darauf, dass es wohl eine neue Stadtentwicklungskonzeption gäbe, die jetzt in den Bauausschuss und später in den Stadtrat kommen soll. Interessant dabei, dass in den letzten Jahren in Sondershausen ca. 900 Wohnungen zurückgebaut wurden, das Ziel von ca. 1.150 aber noch nicht erreicht sei. Angekündigt wurde auch, dass die Straßen um die August-Bebel-Straße bis hin zur Talstraße mit ins Fördergebiet eingegliedert werden, was das Fließen von Fördergeldern erleichtern wird.
Bei einigen Kosten muss man schon Staunen. Dass die Erfurter Straße mit gut 700 bis 750 Euro umgebaut wird, neben der ganzen Entwässerung sollen anschließend noch Geh- und Radwege entstehen und die Straßenbeleuchtung erneuert werden soll (natürlich mit Ausbaubeiträgen) kann man ja noch verstehen. Dass aber allein die Stiftung Schlösser und Gärten bis 2011 ca. 1 Millionen Euro in die Sanierung des Schlossparks stecken will, ist von der Höhe her doch ganz schön happig. Auch wenn der große Parkteich einer Grundinstandsetzung bedarf und zwei Brücken saniert werden müssen, ist es doch schon ein gewaltiger Betrag. Ob da hoffentlich auch etwas Geld für das alte Teehaus (diese Ruine zwischen den Parkteichen) und das Kriegerdenkmal im Schlosspark dabei ist. Wünschenswert wäre es schon.
Wie das Quartier Stiftstraße saniert werden soll, ist immer noch unklar. Eckhard Wehmeier von der Wippertal Wohnungsgesellschaft rief die Anwohner auf, sich Gedanken zu machen, wie dieser Ort gestaltet werden könnte. Der Entwurf eines Ingenieurbüros wurde von Wolfgang Menzel von der Glückauf Wohnungsgesellschaft als viel zu teuer zurück gewiesen.
Für die Innenstadt als wichtig wurde hingewiesen, dass demnächst der dritte Bauabschnitt der Cruciskirche ansteht. Da wird das Dach aufgesetzt und die Fenster eingebaut, so dass es laut Bürgermeister Kreyer auch bald wieder wie eine Kirche aussehen wird.
Autor: khhMit gerade mal 11 Gästen waren weniger Besucher da, als Offizielle (14), wenn man mal die anwesenden Stadträte, Stadtmitarbeiter, Presse und geladene Geschäftsführer der drei Wohnungsgesellschaften als solche bezeichnet, und das bei den zahlenmäßig stärksten Stadtteilen! Und das war noch geschönt. Würde nicht ein Pressevertreter im Östertal wohnen, wäre Hasenholz und Östertal ganz ohne Gast gewesen, wenn das so richtig beobachtet wurde.
Trotzdem, so Bürgermeister Kreyer hätten auch die wenigen Gäste ein Recht auf Information, und bei zwei Stunden Dauer gab es eine Menge zu berichten. Ein eigenes Kapitel wird dabei die Stadtentwicklung sein, zu dem sich die Geschäftsführer der drei Wohnungsgesellschaften äußerten, und in einem separaten Bericht vorgestellt werden wird.
Zu Beginn gab Bauamtsleiter Manfred Kucksch einen sehr detaillierten Bericht darüber, was sich seit der letzten Einwohnerversammlung auf dem Bausektor alles getan hat. Neu gegenüber den letzten Berichten zu anderen Einwohnerversammlungen war, dass die Stadtwerke Sondershausen ihr Fernwärmekonzept überarbeiten wollen, mit dem Hintergrund verbesserter ökologischer Aspekte. Dabei soll es (im Vierteljahr spruchreif) wohl auch ein neues Konzept für ein Heizwerk gehen. Die Hoffnung dabei von Kucksch, dass sich das auch in den Preisen wiederspiegeln sollte. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Stadtrat Gerhard Axt (Nubi) die Stadtwerke am Ende dieser Versammlung aufforderte, die Gaspreis endlich zu senken,. Benachbarte Städte hätten schon zwei Preissenkungen hinter sich.
Manfred Kusch verwies darauf, dass es wohl eine neue Stadtentwicklungskonzeption gäbe, die jetzt in den Bauausschuss und später in den Stadtrat kommen soll. Interessant dabei, dass in den letzten Jahren in Sondershausen ca. 900 Wohnungen zurückgebaut wurden, das Ziel von ca. 1.150 aber noch nicht erreicht sei. Angekündigt wurde auch, dass die Straßen um die August-Bebel-Straße bis hin zur Talstraße mit ins Fördergebiet eingegliedert werden, was das Fließen von Fördergeldern erleichtern wird.
Bei einigen Kosten muss man schon Staunen. Dass die Erfurter Straße mit gut 700 bis 750 Euro umgebaut wird, neben der ganzen Entwässerung sollen anschließend noch Geh- und Radwege entstehen und die Straßenbeleuchtung erneuert werden soll (natürlich mit Ausbaubeiträgen) kann man ja noch verstehen. Dass aber allein die Stiftung Schlösser und Gärten bis 2011 ca. 1 Millionen Euro in die Sanierung des Schlossparks stecken will, ist von der Höhe her doch ganz schön happig. Auch wenn der große Parkteich einer Grundinstandsetzung bedarf und zwei Brücken saniert werden müssen, ist es doch schon ein gewaltiger Betrag. Ob da hoffentlich auch etwas Geld für das alte Teehaus (diese Ruine zwischen den Parkteichen) und das Kriegerdenkmal im Schlosspark dabei ist. Wünschenswert wäre es schon.
Wie das Quartier Stiftstraße saniert werden soll, ist immer noch unklar. Eckhard Wehmeier von der Wippertal Wohnungsgesellschaft rief die Anwohner auf, sich Gedanken zu machen, wie dieser Ort gestaltet werden könnte. Der Entwurf eines Ingenieurbüros wurde von Wolfgang Menzel von der Glückauf Wohnungsgesellschaft als viel zu teuer zurück gewiesen.
Für die Innenstadt als wichtig wurde hingewiesen, dass demnächst der dritte Bauabschnitt der Cruciskirche ansteht. Da wird das Dach aufgesetzt und die Fenster eingebaut, so dass es laut Bürgermeister Kreyer auch bald wieder wie eine Kirche aussehen wird.