Do, 07:02 Uhr
14.05.2009
Wo sind sie denn hin?
Nach einigen Anfragen und Hinweisen, hat kn auch mal Obacht gegeben und festgestellt: Stimmt, da fehlt etwas....
Es gibt ja die verschiedensten Wanderarten. Auf der einen Seite die sportlichen Typen, die schon eher an Nordic Walker erinnern, oder gar die Bergwanderer, denen kein Berg zu hoch ist. Ist gibt aber auch eine Spezies, die einfach nur mal gemütlich durch den Wald wandern und sich auch mal gern auf einen Bank setzen, und die Natur genießen wollen. Besonders beliebt sind dabei Teiche, weil man bei leichtem Wind auch mal die kleinen Wellen beobachten kann, oder man kann mal nach Frösche und Lurche und auch mal Fische im Wasser oder Entchen auf dem Wasser schauen, und einfach mal die Ruhe genießen.
Aber nicht an unseren Teichen, die an den Wanderwegen Sondershausens liegen. Denn weder am Pfaffenteich, noch z.B. am Hammateich, gibt es eine Bank, auf der man sich mal ausruhen kann, und auch mal den Teich beobachten kann. Ein geäußerter Verdacht, die Angler hätten etwas gegen laut schatzende Wanderer, die sich auf den Bänken breit machen könnten, stimmt natürlich nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Der Vorsitzende des Sondershäuser Anglervereins, Klaus Schulz (auch Polizeichef von Sondershausen) beklagte sich gegenüber kn, dass ständig die Bänke an den Teichen zerstört werden. Nicht nur an den genannten Pfaffen- und Hammateich, sondern auch besonders auch an der Kiesgrube von Sondershausen.
Aber eine zündende Idee, wie man dieser Zerstörungswut Einhalt gebieten könne, hat er auch nicht. Schließlich könne man ja nicht wegen einiger Bänke Polizeistreifen bis tief in den Wald schicken. Vielleicht hat jemand ein zündende Idee. Nicht schlecht zum Beispiel ist die gestaltete Bank am Haardtrundweg oberhalb Sondershausens in der Nähe der Informationstafel. Dort wurde ein sehr dicker, aber offensichtlich nicht verwertbarer Baumstamm, so mit der Kettensäge ausgeschnitten, dass eine sehr schöne Bank entstand. Bei den Ausmaßen schleppt diese Bank keiner mehr weg. Und so eine aus einem Stamm geschnitzte Bank passt sicher besser in die Natur, als eine aus einem Stück gegossene Betonbank. Vielleicht finden Stadt und Forstamt Wege und vor allem Mittel, um an unseren Teichen wieder Ruheinseln zu installieren.
Fotos: Rund um den Pfaffenteich
Autor: khhEs gibt ja die verschiedensten Wanderarten. Auf der einen Seite die sportlichen Typen, die schon eher an Nordic Walker erinnern, oder gar die Bergwanderer, denen kein Berg zu hoch ist. Ist gibt aber auch eine Spezies, die einfach nur mal gemütlich durch den Wald wandern und sich auch mal gern auf einen Bank setzen, und die Natur genießen wollen. Besonders beliebt sind dabei Teiche, weil man bei leichtem Wind auch mal die kleinen Wellen beobachten kann, oder man kann mal nach Frösche und Lurche und auch mal Fische im Wasser oder Entchen auf dem Wasser schauen, und einfach mal die Ruhe genießen.
Aber nicht an unseren Teichen, die an den Wanderwegen Sondershausens liegen. Denn weder am Pfaffenteich, noch z.B. am Hammateich, gibt es eine Bank, auf der man sich mal ausruhen kann, und auch mal den Teich beobachten kann. Ein geäußerter Verdacht, die Angler hätten etwas gegen laut schatzende Wanderer, die sich auf den Bänken breit machen könnten, stimmt natürlich nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Der Vorsitzende des Sondershäuser Anglervereins, Klaus Schulz (auch Polizeichef von Sondershausen) beklagte sich gegenüber kn, dass ständig die Bänke an den Teichen zerstört werden. Nicht nur an den genannten Pfaffen- und Hammateich, sondern auch besonders auch an der Kiesgrube von Sondershausen.
Aber eine zündende Idee, wie man dieser Zerstörungswut Einhalt gebieten könne, hat er auch nicht. Schließlich könne man ja nicht wegen einiger Bänke Polizeistreifen bis tief in den Wald schicken. Vielleicht hat jemand ein zündende Idee. Nicht schlecht zum Beispiel ist die gestaltete Bank am Haardtrundweg oberhalb Sondershausens in der Nähe der Informationstafel. Dort wurde ein sehr dicker, aber offensichtlich nicht verwertbarer Baumstamm, so mit der Kettensäge ausgeschnitten, dass eine sehr schöne Bank entstand. Bei den Ausmaßen schleppt diese Bank keiner mehr weg. Und so eine aus einem Stamm geschnitzte Bank passt sicher besser in die Natur, als eine aus einem Stück gegossene Betonbank. Vielleicht finden Stadt und Forstamt Wege und vor allem Mittel, um an unseren Teichen wieder Ruheinseln zu installieren.
Fotos: Rund um den Pfaffenteich


