Do, 12:46 Uhr
11.06.2009
Zwei Städte ehren Künstler
Der Künstler Heinz Scharr ist einer der wenigen bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten, die mit Sondershausen als Geburts- und langjährigem Wirkungsort verbunden sind. Auch wenn Heinz Scharr heute sein Atelier in Utterode im Landkreis Nordhausen hat, bleibt er für die Stadt Sondershausen ein wichtiger Künstler, der das Erscheinungsbild der Stadt über viele Jahrzehnte durch seine künstlerischen Arbeiten mit geprägt hat...
Nicht zuletzt wegen dieser Verdienste bekam Heinz Scharr 2006 die Ehrengabe der Stadt Sondershausen überreicht. Am 1. Juli 2009 begeht Heinz Scharr seinen 85. Geburtstag. Im Hinblick auf dieses Jubiläum hat die Stadt Sondershausen vor drei Jahren ein Projekt initiiert, das den bedeutenden Thüringer Künstler Heinz Scharr mit Ausstellungen in Sondershausen und Nordhausen sowie mit der Herausgabe eines Kataloges würdigen soll.
Im Hinblick auf diese Vorhaben wurde im Jahr 2007 eine externe Kunsthistorikerin beauftragt, ein Werkverzeichnis des Künstlers zu erstellen. Die inzwischen vorliegende und ca. 2500 Arbeiten Heinz Scharrs umfassende Datenbank bildet die Grundlage für die Umsetzung des Ausstellungs- und Katalogprojektes. Die Finanzierung dieses ersten Schrittes übernahmen neben der Stadt Sondershausen die Sparkassen-Museumsstiftung für den Kyffhäuserkreis und die Kreissparkasse Nordhausen.
Das Ausstellungs- und Katalogprojekt Heinz Scharr zum Fünfundachzigsten ist inzwischen ein Gemeinschaftsprojekt der Städte Sondershausen und Nordhausen geworden, nicht zuletzt deshalb, weil Heinz Scharr auch für Nordhausen eine wichtiger regionaler Künstler ist. Der seit einigen Jahren bestehende Kooperationsvertrag beider Städte wird durch dieses kulturelle Projekt mit Leben erfüllt.
Heinz Scharrs grafische und plastische Arbeiten werden in zeitlicher Nähe zu seinem Geburtstag in beiden Städten in Ausstellungen präsent sein: Vom 27. Juni 2009 bis zum 9. August 2009 im Schlossmuseum Sondershausen / Marstall / Galerie im Schloss; vom 23. Juli 2009 bis 11. September 2009 in der Galerie der Kreissparkasse Nordhausen. Bereits zu Beginn des Jahres 2009 war Heinz Scharr mit Radierungen und Plastiken im Kunsthaus Meyenburg Nordhausen zu Gast.
Die Ausstellungen im Sondershäuser Marstall und in der Kreissparkasse Nordhausen werden unter dem Titel Heinz Scharr. Schwarz-Weiss Grafik und Plastik zeigen. In der Galerie im Schloss des Schlossmuseums Sondershausen bilden Zeichnungen zu einem im Schaffen von Heinz Scharr immer wiederkehrenden Thema den Schwerpunkt: Pferd und Reiter. Hier beweist sich Heinz Scharr als exzellenter Beobachter und Zeichner, dort als experimentierfreudiger, die grafischen Techniken beherrschender und unkonventionell anwendender Künstler. Neben grafischen Blättern werden seine unverwechselbaren Eisenplastiken und Holzskulpturen zu sehen sein.
Der vom Schlossmuseum Sondershausen herausgegebene ca. 300 Seiten umfassende Katalog Heinz Scharr: Das Werk wird vom Sandstein-Verlag Dresden in einer Auflage von 1000 Exemplaren produziert und kostet im Buchhandel 28,00 Euro. Er enthält neben dem Werkverzeichnis ein Essaykapitel mit Aufsätzen von Dr. Hendrik Bärnighausen, Prof. Dr. Kai Uwe Schierz und Susanne Knorr sowie einen Abbildungsteil mit 120 ganzseitigen Reproduktionen, die einen repräsentativen Querschnitt des Schaffens von Heinz Scharr geben.
Die Realisierung der Publikation war nur möglich, weil sich neben den beiden Städten Sondershausen und Nordhausen zahlreiche Förderer finanziell engagierten: Die Sparkassen-Museumsstiftung für den Kyffhäuserkreis, die Kreissparkasse Nordhausen, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Art-regio der Sparkassenversicherung, die Stadtwerke Sondershausen, das Land Thüringen, die GSES GmbH Glückauf Sondershausen. Ihnen allen gebührt dafür ein besonderer Dank.
Die Publikation wird, so die Hoffnung der Herausgeber, eine intensivere kunstwissenschaftliche Beschäftigung mit einer der markantesten zeitgenössischen Künstlerpersönlichkeiten Mitteldeutschlands anregen.
Für die Vernissage am 27. Juni 2009 um 16.00 Uhr im Achteckhaus konnte als Laudator Herr Björn Engholm, Lübeck, gewonnen werden. Die musikalische Begleitung übernimmt das Ensemble FERRUM aus Kassel, das nach Eröffnung und Ausstellungsrundgang um 18.30 Uhr im Achteckhaus eine weitere Klangperformance bietet, bei der Eisen – wie im plastischen Werk von Heinz Scharr – eine besondere Rolle spielt.
Autor: nnz/knNicht zuletzt wegen dieser Verdienste bekam Heinz Scharr 2006 die Ehrengabe der Stadt Sondershausen überreicht. Am 1. Juli 2009 begeht Heinz Scharr seinen 85. Geburtstag. Im Hinblick auf dieses Jubiläum hat die Stadt Sondershausen vor drei Jahren ein Projekt initiiert, das den bedeutenden Thüringer Künstler Heinz Scharr mit Ausstellungen in Sondershausen und Nordhausen sowie mit der Herausgabe eines Kataloges würdigen soll.
Im Hinblick auf diese Vorhaben wurde im Jahr 2007 eine externe Kunsthistorikerin beauftragt, ein Werkverzeichnis des Künstlers zu erstellen. Die inzwischen vorliegende und ca. 2500 Arbeiten Heinz Scharrs umfassende Datenbank bildet die Grundlage für die Umsetzung des Ausstellungs- und Katalogprojektes. Die Finanzierung dieses ersten Schrittes übernahmen neben der Stadt Sondershausen die Sparkassen-Museumsstiftung für den Kyffhäuserkreis und die Kreissparkasse Nordhausen.
Das Ausstellungs- und Katalogprojekt Heinz Scharr zum Fünfundachzigsten ist inzwischen ein Gemeinschaftsprojekt der Städte Sondershausen und Nordhausen geworden, nicht zuletzt deshalb, weil Heinz Scharr auch für Nordhausen eine wichtiger regionaler Künstler ist. Der seit einigen Jahren bestehende Kooperationsvertrag beider Städte wird durch dieses kulturelle Projekt mit Leben erfüllt.
Heinz Scharrs grafische und plastische Arbeiten werden in zeitlicher Nähe zu seinem Geburtstag in beiden Städten in Ausstellungen präsent sein: Vom 27. Juni 2009 bis zum 9. August 2009 im Schlossmuseum Sondershausen / Marstall / Galerie im Schloss; vom 23. Juli 2009 bis 11. September 2009 in der Galerie der Kreissparkasse Nordhausen. Bereits zu Beginn des Jahres 2009 war Heinz Scharr mit Radierungen und Plastiken im Kunsthaus Meyenburg Nordhausen zu Gast.
Die Ausstellungen im Sondershäuser Marstall und in der Kreissparkasse Nordhausen werden unter dem Titel Heinz Scharr. Schwarz-Weiss Grafik und Plastik zeigen. In der Galerie im Schloss des Schlossmuseums Sondershausen bilden Zeichnungen zu einem im Schaffen von Heinz Scharr immer wiederkehrenden Thema den Schwerpunkt: Pferd und Reiter. Hier beweist sich Heinz Scharr als exzellenter Beobachter und Zeichner, dort als experimentierfreudiger, die grafischen Techniken beherrschender und unkonventionell anwendender Künstler. Neben grafischen Blättern werden seine unverwechselbaren Eisenplastiken und Holzskulpturen zu sehen sein.
Der vom Schlossmuseum Sondershausen herausgegebene ca. 300 Seiten umfassende Katalog Heinz Scharr: Das Werk wird vom Sandstein-Verlag Dresden in einer Auflage von 1000 Exemplaren produziert und kostet im Buchhandel 28,00 Euro. Er enthält neben dem Werkverzeichnis ein Essaykapitel mit Aufsätzen von Dr. Hendrik Bärnighausen, Prof. Dr. Kai Uwe Schierz und Susanne Knorr sowie einen Abbildungsteil mit 120 ganzseitigen Reproduktionen, die einen repräsentativen Querschnitt des Schaffens von Heinz Scharr geben.
Die Realisierung der Publikation war nur möglich, weil sich neben den beiden Städten Sondershausen und Nordhausen zahlreiche Förderer finanziell engagierten: Die Sparkassen-Museumsstiftung für den Kyffhäuserkreis, die Kreissparkasse Nordhausen, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Art-regio der Sparkassenversicherung, die Stadtwerke Sondershausen, das Land Thüringen, die GSES GmbH Glückauf Sondershausen. Ihnen allen gebührt dafür ein besonderer Dank.
Die Publikation wird, so die Hoffnung der Herausgeber, eine intensivere kunstwissenschaftliche Beschäftigung mit einer der markantesten zeitgenössischen Künstlerpersönlichkeiten Mitteldeutschlands anregen.
Für die Vernissage am 27. Juni 2009 um 16.00 Uhr im Achteckhaus konnte als Laudator Herr Björn Engholm, Lübeck, gewonnen werden. Die musikalische Begleitung übernimmt das Ensemble FERRUM aus Kassel, das nach Eröffnung und Ausstellungsrundgang um 18.30 Uhr im Achteckhaus eine weitere Klangperformance bietet, bei der Eisen – wie im plastischen Werk von Heinz Scharr – eine besondere Rolle spielt.