Mo, 12:00 Uhr
02.11.2009
Was war billiger, was teurer?
Der Verbraucherpreisindex erreichte in Thüringen im Oktober 2009 einen Wert von 106,2 Prozent. Damit sank er gegenüber Oktober 2008 um 0,4 Prozent. Auch zum Vormonat wurde nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ein Rückgang der Verbraucherpreise um 0,2 Prozent ermittelt. Mit einem Klick gibt es die Details...
In den Hauptgruppen verlief die Preisentwicklung sowohl zum Vormonat als auch zum Vorjahr differenziert. Es wurden Preisrückgänge zum Vormonat in nahezu allen Bereichen festgestellt, wobei diese nicht stärker als 0,6 Prozent waren. Allerdings sorgt der Wechsel auf Herbst- und Winterbekleidung schon den zweiten Monat in Folge für Preiserhöhungen. Für einen Preisanstieg der Indexgruppe 'Andere Waren und Dienstleistungen' zum Vormonat um 0,6 Prozent waren u.a. gestiegene Preise für Versicherungsleistungen verantwortlich.
Im Vergleich zum Oktober 2008 gab es den höchsten Anstieg bei den alkoholischen Getränken und Tabakwaren (3,0 Prozent). Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sanken die Preise um 2,9 Prozent.
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke gingen gegenüber September 2009 erneut leicht zurück (- 0,5 Prozent). Dennoch gab es einige Änderungen in der Preisentwicklung einzelner Positionen. Hatten sich die Verbraucher an die über Monate sinkenden Preise für Molkereiprodukte und Eier gewöhnt, so gab es hier mit einem Anstieg um 0,4 Prozent zunächst eine Trendwende. Auch Speisefette und Öle wurden teurer (3,8 Prozent). Dies lässt sich vor allem auf gestiegene Butterpreise zurückführen. Fleisch-, Fisch-, aber auch Obst- und Gemüsepreise waren im Vergleich zum Vormonat wieder niedriger.
Der Jahresvergleich zeigt dennoch für den überwiegenden Teil der beobachten Preise eine negative Entwicklungsrate. Das bedeutet, dass die Produkte im Vergleich zum Vorjahresmonat weitestgehend stabil oder billiger geworden sind.
Die Preise für Wohnung, Wasser, Strom usw. gingen gegenüber dem Vormonat zurück. Dafür verantwortlich waren vor allem gesunkene Preise für Gas (- 2,7 Prozent) und Zentralheizung und Fernwärme (- 1,7 Prozent). Flüssige Brennstoffe (leichtes Heizöl) hat sich im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent verteuert.
Wiederholt sinkende Preise für Kraftstoffe wirkten im Monat Oktober auf den Teilindex Verkehr. Bis auf den Kraftstoff Diesel sind die Tankfüllungen für die verschiedenen Benzinsorten im Vergleich zum September billiger geworden. Damit setzt sich im Wesentlichen der Trend sinkender Kraftstoffpreise seit dem Sommer des vorigen Jahres fort. Teurer im Vergleich zum September wurden zum einen die Wartung und Reparatur von Privatfahrzeugen (0,7 Prozent) und die Personenbeförderung im Luftverkehr (2,8 Prozent).
Autor: nnz/knIn den Hauptgruppen verlief die Preisentwicklung sowohl zum Vormonat als auch zum Vorjahr differenziert. Es wurden Preisrückgänge zum Vormonat in nahezu allen Bereichen festgestellt, wobei diese nicht stärker als 0,6 Prozent waren. Allerdings sorgt der Wechsel auf Herbst- und Winterbekleidung schon den zweiten Monat in Folge für Preiserhöhungen. Für einen Preisanstieg der Indexgruppe 'Andere Waren und Dienstleistungen' zum Vormonat um 0,6 Prozent waren u.a. gestiegene Preise für Versicherungsleistungen verantwortlich.
Im Vergleich zum Oktober 2008 gab es den höchsten Anstieg bei den alkoholischen Getränken und Tabakwaren (3,0 Prozent). Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sanken die Preise um 2,9 Prozent.
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke gingen gegenüber September 2009 erneut leicht zurück (- 0,5 Prozent). Dennoch gab es einige Änderungen in der Preisentwicklung einzelner Positionen. Hatten sich die Verbraucher an die über Monate sinkenden Preise für Molkereiprodukte und Eier gewöhnt, so gab es hier mit einem Anstieg um 0,4 Prozent zunächst eine Trendwende. Auch Speisefette und Öle wurden teurer (3,8 Prozent). Dies lässt sich vor allem auf gestiegene Butterpreise zurückführen. Fleisch-, Fisch-, aber auch Obst- und Gemüsepreise waren im Vergleich zum Vormonat wieder niedriger.
Der Jahresvergleich zeigt dennoch für den überwiegenden Teil der beobachten Preise eine negative Entwicklungsrate. Das bedeutet, dass die Produkte im Vergleich zum Vorjahresmonat weitestgehend stabil oder billiger geworden sind.
Die Preise für Wohnung, Wasser, Strom usw. gingen gegenüber dem Vormonat zurück. Dafür verantwortlich waren vor allem gesunkene Preise für Gas (- 2,7 Prozent) und Zentralheizung und Fernwärme (- 1,7 Prozent). Flüssige Brennstoffe (leichtes Heizöl) hat sich im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent verteuert.
Wiederholt sinkende Preise für Kraftstoffe wirkten im Monat Oktober auf den Teilindex Verkehr. Bis auf den Kraftstoff Diesel sind die Tankfüllungen für die verschiedenen Benzinsorten im Vergleich zum September billiger geworden. Damit setzt sich im Wesentlichen der Trend sinkender Kraftstoffpreise seit dem Sommer des vorigen Jahres fort. Teurer im Vergleich zum September wurden zum einen die Wartung und Reparatur von Privatfahrzeugen (0,7 Prozent) und die Personenbeförderung im Luftverkehr (2,8 Prozent).


