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Mo, 10:17 Uhr
16.11.2009

Verbrauch geht zurück

Im Bürgersaal des Nordhäuser Rathauses ist derzeit eine Ausstellung zum Klimawandel zu sehen. Die Verhandlungen zum einem Welt-Klima-Gipfel sind nicht sehr viel versprechend. Soweit die Nachrichtenlage. Wie aber sieht es konkret in Thüringen aus?


Im Jahre 2008 verwendeten 137 Thüringer Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen 150,3 Tonnen klimawirksamer Stoffe. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 16,6 Tonnen bzw. etwa 10 Prozent weniger klimawirksame Stoffe als im Jahr zuvor.

Der überwiegende Teil der eingesetzten Stoffe (141,7 Tonnen) wurde als Kältemittel verwendet. 44,8 Tonnen wurden für die Instandhaltung von bestehenden Anlagen benötigt. Im Vorjahr waren es noch 45,5 Tonnen. Bei der Erstfüllung von Neuanlagen oder von umgerüsteten Anlagen kamen 97 Tonnen zum Einsatz, das waren 10,1 Tonnen weniger als im Vorjahr. Die Verwendung als Treibmittel bei der Herstellung von Aerosolen war ebenso rückläufig.

Nahezu die Hälfte der klimawirksamen Stoffe (69,5 Tonnen bzw. 46,2 Prozent) wurde bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen eingesetzt, gefolgt von der Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen (42,7 Tonnen bzw. 28,4 Prozent) und dem Maschinenbau (9,9 Tonnen bzw. 6,6 Prozent).

Die potenzielle Wirkung klimawirksamer Stoffe wird durch das Treibhauspotenzial GWP (Global Warming Potential) dargestellt. Dieses Potenzial (gemessen in 1 000 GWP - gewichteten Tonnen) belief sich im Jahre 2008 auf  303,8 Tonnen. Das waren 46,5 Tonnen bzw. 13,3 Prozent weniger als im Jahr 2007.
Autor: nnz/kn

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