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Di, 07:01 Uhr
17.11.2009

Autofahrer 2. Klasse

Offensichtlich hält man beim Nordthüringer Straßenbauamt nicht viel davon, die Straßen im Kyffhäuserkreis verkehrssicher zu machen, wie diese Beispiele zeigen....

Fährt man auf der Landesstraße L2083 von Kleinfurra den Berg Richtung Straußberg hoch, bemerkt man sehr deutlich, wie schön die Straßenmarkierungen teilweise sind. Da gibt es zwar auch mal paar Meter, wo es besser sein könnte, aber über den größten Teil der Strecke leistet man sich dort sogar eine schöne Mittellinie. Mal durchgehend als Sperrlinie, mal gestrichelt als Leitlinie.

Aber wehe, man verlässt den Landkreis Nordhausen. Ab Kreisgrenze hoch nach Straußberg ist es mit der Herrlichkeit vorbei. Nichts mehr von wegen Leit- oder Sperrlinie zu sehen. Jetzt im Dunklen ist die Strecke so gar noch gefährlicher, weil durch das Waldstück bei der Anfahrt zum Straußberg auch die Randlinien durch das viele Laub auf weiten Stecken nicht mehr zu sehen ist. Kreuzgefährlich wurde es gestern aber hinter Straußberg Richtung Immenrode, weil nicht nur die seitlichen Linien teils mit Laubverdeckt waren, die Mittellinien nicht vorhanden sind und auch noch dichter Nebel dazu kam. Es war ein Tasten frei nach dem Motto, na wo ist sie denn, die Straße.

Da fragt man sich doch als mündiger Bürger, was haben wir im Kyffhäuserkreis verbrochen, dass man ausgerechnet im gefährlichsten Stück, es kommt starke Steigung/Gefälle hinzu, auf einer Landesstraße auf solche die Straßen wesentlich sicherer machende Bemalung verzichtet? Warum hören die Mittellinien ausgerechnet an der Kreisgrenze ab? Und es gibt im Kyffhäuserkreis eine Vielzahl von Straßen, Landesstraßen wohlgemerkt, bei denen die Mittellinien einfach wegrationalisiert wurden. Da kommt man ja mit dem Auflisten nicht mehr hinterher. Versteckt sich gar ein neuer Trend dahinter?

Dass der Kyffhäuserkreis wohl eine schlechte Lobby hat, bemerkten gestern auch die Besucher der Einwohnerversammlung in Immenrode. Über was beschwerte man sich bei Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU)? Genau geraten, über eine Landesstraße, die L2080 von Immenrode rüber nach Hainrode. Die ist nämlich in einem grottenschlechten Zustand, so die Einwohner, aber nur bis zur Kreisgrenze. Wie sagt man da so schön, Nachtigall ich hör die trapsen. Auch wenn der Bürgermeister nicht für den Straßenzustand dieser Straße verantwortlich ist, er beauftragte aber erst mal seinen Bauamtsleiter, einen Bittbrief zu veranlassen. Ob es helfen wird? Ausgang fraglich. Bei der Finanzlage ..., kann man jetzt schon die Ausreden hören. Noch vor einem halben Jahr, als die Krise schon allgegenwärtig war, konnte das Geld im Konjunkturpaket II nicht schnell genug ausgegeben werden. Wie sich die Zeiten ändern
Autor: khh

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