Mi, 14:30 Uhr
25.11.2009
Ich geh’ zur U! Und Du?
Heute fand in Erfurt der Abschluss der diesjährigen Aktion Ich geh’ zur U! Und Du? statt. Die Aktionspartner ziehen ein positives Fazit und küren drei Siegerkindergärten. Im Rahmen der Veranstaltung gab es für die Sondershäuser Frauen- und Familienbegegnungsstätte "Düne" einen Sonderpreis als Netzwerkpartner...
Die Aktion erreicht 8.270 Thüringer Kindergartenkinder - 90 Prozent davon gingen zur U. Zu Start im Kyffhäuserkreis war auch Dr. Falk Oesterheld, der damalige Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit Thüringens, gekommen. Hier noch ein Bild von der Auftaktveranstaltung.
Heute Nachmittag ging in Erfurt die thüringenweite Aktion Ich geh’ zur U! Und Du? zu Ende. Bereits zum zweiten Mal hatten das Thüringer Gesundheitsministerium, die AOK PLUS, die Stiftung FamilienSinn und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Thüringer Eltern in diesem Jahr dazu aufgerufen, mit ihren Kindern die medizinischen Früherkennungsuntersuchungen intensiver zu nutzen. Im Rahmen einer Feierstunde zogen alle beteiligten Partner ein positives Fazit. Zudem wurden drei Kindergärten für ihre kreativen Aktionsfotos sowie zwei Netzwerkpartner für besonderes Engagement geehrt.
Am 1. April 2009 gestartet, war es auch in diesem Jahr wieder Ziel der Aktion Ich geh’ zur U! Und Du?, die Teilnahmerate an den kostenfreien Kinder-Früherkennungsuntersuchungen (U’s) zu erhöhen. Denn gerade die vier Untersuchungen U7, U7a, U8 und U9 zwischen dem 2. Lebensjahr und dem Vorschulalter werden noch immer nicht von allen Thüringer Eltern in Anspruch genommen. Sie verzichten dadurch auf eine wichtige Gelegenheit, etwaige Entwicklungsstörungen ihrer Kinder so früh wie möglich zu erkennen.
Gesundheitsministerin Heike Taubert (SPD): "Kinder brauchen von Anfang an eine umfassende gesundheitliche Vorsorge. Gerade in den ersten Lebensjahren werden die Grundlagen für ihre weitere Entwicklung gelegt. Nur wenn alle Untersuchungen rechtzeitig wahrgenommen werden, kann eine Gefährdung der körperlichen, psychischen oder geistigen Entwicklung von Kindern frühzeitig erkannt werden und es besteht die Chance, umgehend medizinisch oder therapeutisch zu intervenieren. Mit dem von der Thüringer Landesregierung eingeführten verbindlichen Einladungs- und Erinnerungswesen wird dabei das Ziel verfolgt, die Teilnehmerrate an dem für das gesunde Aufwachsen eines jeden Kindes so bedeutsamen Früherkennungsprogramm weiter zu erhöhen. Insbesondere geht es darum, auch jene Eltern zu erreichen, die ihre Kinder nicht oder nicht regelmäßig untersuchen lassen. Wir setzen dabei vor allem auf breite Information und Beratung. Die Aktion ‚Ich geh’ zur U! Und Du?’ ist ein wichtiger Beitrag dazu.
Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen gesteigert - U7a noch zu wenig bekannt
Das Ziel der Aktion, die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen zu steigern, wurde klar erreicht. Im Freistaat beteiligten sich 152 Kindergärten mit 8.270 Kindern an Ich geh’ zur U! Und Du?. Durchschnittlich 90 Prozent der teilnehmenden Kinder absolvierten die vier kritischen Untersuchungen U7, U7a, U8 und U9. Die Teilnahmequote konnte somit um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Jedoch ergaben die Auswertungen, dass noch nicht alle Thüringer Eltern die Untersuchung U7a kennen, die erst im Jahr 2008 in die Liste der kindlichen Früherkennungsuntersuchungen aufgenommen wurde. Viele Eltern nutzten die Aktion jedoch, um sich über die Gesundheitsvorsorge für ihren Nachwuchs zu informieren und dadurch ihre Elternkompetenz zu stärken.
Mit ‚Ich geh’ zur U! Und Du?’ wollen wir erreichen, dass unsere Kinder gesünder aufwachsen und von Anfang an medizinisch gut betreut werden. Die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen ist dabei ein zentraler Baustein. Jedes Kind, das durch unsere Aktion eine der U’s wahrgenommen hat, ist ein wichtiges Puzzleteil auf dem Weg hin zu mehr Kindergesundheit in Thüringen, erklärt der Stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der AOK PLUS, Frank Storsberg. Als Gesundheitskasse sind wir - gerade in Zeiten, in denen man Schlagzeilen über Entwicklungsprobleme bei Kindern leider zu oft liest - daran interessiert, vorbeugend entgegenzusteuern. Wir haben die Aktion in diesem Jahr sehr gern unterstützt, denn es ist eine Investition an der richtigen Stelle - für unsere Kinder.
Drei besonders kreative Aktionsfotos und zwei Netzwerkpartner geehrt
Als Anreiz und Dankeschön erhielt jedes Kind, das während des Aktionszeitraums eine Früherkennungsuntersuchung absolvierte, von der BZgA ein T-Shirt mit der Nummer der jeweiligen U. Die Kitas konnten Fotos einsenden, auf denen die Kinder mit ihren T-Shirts zu sehen sind. Für die besten Ideen winkten Geldprämien. Eine vierköpfige Jury der Aktionspartner wählte am 10. November aus über 40 Einsendungen die drei schönsten als Gewinnerbilder.
Den 1. Platz und damit ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro gewann der Katholische Kindergarten St. Josefsheim aus Bernterode. Über den 2. Platz und 500 Euro kann sich die Kindertagesstätte Zwergenhaus aus Plaue freuen und den mit 250 Euro dotierten 3. Platz gewann die Kindertagesstätte Schnatterinchen aus Herrenhof.
Die Stiftung FamilienSinn freut sich sehr über die hohe Resonanz der Aktion und insbesondere das Engagement der Mitarbeiter der Kindertageseinrichtungen. Dies belegen auch die vielen einfallsreichen Fotos, unter denen die Jury ihre Auswahl treffen musste, erklärt Stephan Illert, Kurator der Stiftung FamilienSinn.
Außerdem belohnte die Jury die Familienzentren in Bad Sulza und Sondershausen für ihr besonderes Engagement bei der Netzwerkarbeit mit Kindertagesstätten, Eltern, Apotheken, Ärzten und anderen Gesundheitseinrichtungen mit jeweils 500 Euro.
Ich gratuliere den Preisträgern, die mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität zum Gelingen beigetragen haben", erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die erfreulich hohe Beteiligung an der Aktion ‚Ich geh’ zur U! Und Du?’ ist ein Beweis dafür, dass die Gesundheits- und Jugendämter sowie die Kindertagesstätten die Bedeutung der Früherkennungsuntersuchung und der Förderung der Gesundheit sehr hoch einschätzen, so Prof. Pott weiter.
Autor: khhDie Aktion erreicht 8.270 Thüringer Kindergartenkinder - 90 Prozent davon gingen zur U. Zu Start im Kyffhäuserkreis war auch Dr. Falk Oesterheld, der damalige Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit Thüringens, gekommen. Hier noch ein Bild von der Auftaktveranstaltung.
Heute Nachmittag ging in Erfurt die thüringenweite Aktion Ich geh’ zur U! Und Du? zu Ende. Bereits zum zweiten Mal hatten das Thüringer Gesundheitsministerium, die AOK PLUS, die Stiftung FamilienSinn und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Thüringer Eltern in diesem Jahr dazu aufgerufen, mit ihren Kindern die medizinischen Früherkennungsuntersuchungen intensiver zu nutzen. Im Rahmen einer Feierstunde zogen alle beteiligten Partner ein positives Fazit. Zudem wurden drei Kindergärten für ihre kreativen Aktionsfotos sowie zwei Netzwerkpartner für besonderes Engagement geehrt.
Am 1. April 2009 gestartet, war es auch in diesem Jahr wieder Ziel der Aktion Ich geh’ zur U! Und Du?, die Teilnahmerate an den kostenfreien Kinder-Früherkennungsuntersuchungen (U’s) zu erhöhen. Denn gerade die vier Untersuchungen U7, U7a, U8 und U9 zwischen dem 2. Lebensjahr und dem Vorschulalter werden noch immer nicht von allen Thüringer Eltern in Anspruch genommen. Sie verzichten dadurch auf eine wichtige Gelegenheit, etwaige Entwicklungsstörungen ihrer Kinder so früh wie möglich zu erkennen.
Gesundheitsministerin Heike Taubert (SPD): "Kinder brauchen von Anfang an eine umfassende gesundheitliche Vorsorge. Gerade in den ersten Lebensjahren werden die Grundlagen für ihre weitere Entwicklung gelegt. Nur wenn alle Untersuchungen rechtzeitig wahrgenommen werden, kann eine Gefährdung der körperlichen, psychischen oder geistigen Entwicklung von Kindern frühzeitig erkannt werden und es besteht die Chance, umgehend medizinisch oder therapeutisch zu intervenieren. Mit dem von der Thüringer Landesregierung eingeführten verbindlichen Einladungs- und Erinnerungswesen wird dabei das Ziel verfolgt, die Teilnehmerrate an dem für das gesunde Aufwachsen eines jeden Kindes so bedeutsamen Früherkennungsprogramm weiter zu erhöhen. Insbesondere geht es darum, auch jene Eltern zu erreichen, die ihre Kinder nicht oder nicht regelmäßig untersuchen lassen. Wir setzen dabei vor allem auf breite Information und Beratung. Die Aktion ‚Ich geh’ zur U! Und Du?’ ist ein wichtiger Beitrag dazu.
Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen gesteigert - U7a noch zu wenig bekannt
Das Ziel der Aktion, die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen zu steigern, wurde klar erreicht. Im Freistaat beteiligten sich 152 Kindergärten mit 8.270 Kindern an Ich geh’ zur U! Und Du?. Durchschnittlich 90 Prozent der teilnehmenden Kinder absolvierten die vier kritischen Untersuchungen U7, U7a, U8 und U9. Die Teilnahmequote konnte somit um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Jedoch ergaben die Auswertungen, dass noch nicht alle Thüringer Eltern die Untersuchung U7a kennen, die erst im Jahr 2008 in die Liste der kindlichen Früherkennungsuntersuchungen aufgenommen wurde. Viele Eltern nutzten die Aktion jedoch, um sich über die Gesundheitsvorsorge für ihren Nachwuchs zu informieren und dadurch ihre Elternkompetenz zu stärken.
Mit ‚Ich geh’ zur U! Und Du?’ wollen wir erreichen, dass unsere Kinder gesünder aufwachsen und von Anfang an medizinisch gut betreut werden. Die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen ist dabei ein zentraler Baustein. Jedes Kind, das durch unsere Aktion eine der U’s wahrgenommen hat, ist ein wichtiges Puzzleteil auf dem Weg hin zu mehr Kindergesundheit in Thüringen, erklärt der Stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der AOK PLUS, Frank Storsberg. Als Gesundheitskasse sind wir - gerade in Zeiten, in denen man Schlagzeilen über Entwicklungsprobleme bei Kindern leider zu oft liest - daran interessiert, vorbeugend entgegenzusteuern. Wir haben die Aktion in diesem Jahr sehr gern unterstützt, denn es ist eine Investition an der richtigen Stelle - für unsere Kinder.
Drei besonders kreative Aktionsfotos und zwei Netzwerkpartner geehrt
Als Anreiz und Dankeschön erhielt jedes Kind, das während des Aktionszeitraums eine Früherkennungsuntersuchung absolvierte, von der BZgA ein T-Shirt mit der Nummer der jeweiligen U. Die Kitas konnten Fotos einsenden, auf denen die Kinder mit ihren T-Shirts zu sehen sind. Für die besten Ideen winkten Geldprämien. Eine vierköpfige Jury der Aktionspartner wählte am 10. November aus über 40 Einsendungen die drei schönsten als Gewinnerbilder.
Den 1. Platz und damit ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro gewann der Katholische Kindergarten St. Josefsheim aus Bernterode. Über den 2. Platz und 500 Euro kann sich die Kindertagesstätte Zwergenhaus aus Plaue freuen und den mit 250 Euro dotierten 3. Platz gewann die Kindertagesstätte Schnatterinchen aus Herrenhof.
Die Stiftung FamilienSinn freut sich sehr über die hohe Resonanz der Aktion und insbesondere das Engagement der Mitarbeiter der Kindertageseinrichtungen. Dies belegen auch die vielen einfallsreichen Fotos, unter denen die Jury ihre Auswahl treffen musste, erklärt Stephan Illert, Kurator der Stiftung FamilienSinn.
Außerdem belohnte die Jury die Familienzentren in Bad Sulza und Sondershausen für ihr besonderes Engagement bei der Netzwerkarbeit mit Kindertagesstätten, Eltern, Apotheken, Ärzten und anderen Gesundheitseinrichtungen mit jeweils 500 Euro.
Ich gratuliere den Preisträgern, die mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität zum Gelingen beigetragen haben", erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die erfreulich hohe Beteiligung an der Aktion ‚Ich geh’ zur U! Und Du?’ ist ein Beweis dafür, dass die Gesundheits- und Jugendämter sowie die Kindertagesstätten die Bedeutung der Früherkennungsuntersuchung und der Förderung der Gesundheit sehr hoch einschätzen, so Prof. Pott weiter.

