So, 12:09 Uhr
29.11.2009
Arbeitslosigkeit - nur ein Randproblem???
Ein Schreiben zu dem genannten Thema vom 20.08.2008 an Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) wurde bisher offensichtlich nicht beantwortet. Der Schreiber dieser Zeilen, Rainer Scheerschmidt Vorsitzender des Landesverbandes des VIBT, wendet sich daher in einem offenen Brief an alle Politiker von Sondershausen. Die Stellungnahme des VIBT und den offenen Brief finden Sie im vollen Wortlaut hier...
Man diskutiert über die hohe Arbeitslosigkeit und die damit verbundene hohe finanzielle Belastung für Arbeitslosengeld, Hartz IV und Sozialhilfe. Seit Jahren ist dieses ein Hauptthema. Wird aber etwas dagegen unternommen? Und wie?
Der Volksinteressenbund Thüringen (VIBT) wandte sich in einem Schreiben am 20.08.2008 mit einem Brief an den Bürgermeister, die Beigeordneten, den Stadtratsvorsitzenden und seine Stellvertreter und an alle Fraktionsvorsitzenden (CDU, SPD, Linke, FWV,NUBI ) um zu hinterfragen, welche Maßnahmen aktuell sind und was man künftig tun will um der hohen Arbeitslosigkeit zu begegnen.
Hintergrund der Anfrage war, eine Plattform zu schaffen auf der sich alle Kräfte mit der Lösung des Problems beschäftigen. Bis heute, also fast nach anderthalb Jahren, ist noch von Niemandem der Angeschriebenen eine Antwort eingegangen. Hat man nichts getan, beabsichtigt man nichts zu tun oder ist die Arbeitslosigkeit für die Politiker wirklich nur ein Randproblem??
Der Volksinteressenbund Thüringen hat sich daher entschlossen den Inhalt des Schreibens vom 20.08.2008 als offenen Brief an die genannten Empfänger zu veröffentlichen.
Offener Brief
an den Bürgermeister, die Beigeordneten, den Stadtratsvorsitzenden und seine Stellvertreter und an alle Fraktionsvorsitzenden sowie alle fraktionslosen Stadtratsmitglieder der Stadt Sondershausen
( Kopie des Briefes vom 20.08.2008)
Sondershausen, 20.08.2008
Sehr geehrter Herr Bürgermeister….,
in einer Tageszeitung vom 13. August 2008 wurde als Mittwoch-Umfrage das Thema "Was tun gegen den Einwohnerschwund?" (als Anlage beigefügt) gestellt. Dabei kamen Bürger der Stadt Sondershausen zu Wort, die ihre Meinung ganz klar zu diesem Problem äußerten.
Nach Meinung des VIBT Thüringen stellen die Meinungsäußerungen ein besorgniserregendes Bild dar.
Bürger der Stadt sehen keine andere Möglichkeit, als wo es gegeben scheint, der Stadt den Rücken zu kehren und anderswo ihr Leben zu gestalten.
Wo bleibt hierbei die Verantwortung der Verwaltung?
Der Landesvorstand des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT) steht voll hinter den gestellten Forderungen.
Um uns ein abschließendes Urteil bilden zu können, bitten wir Sie, uns in Ihrer Funktion und als Mitglied des Stadtrates der Stadt Sondershausen auf folgende Fragen eine möglichst schriftliche Antwort zu geben.
Wir fragen:
Wir würden uns freuen, von Ihnen in angemessenen Zeitraum eine Antwort zu erhalten.
In einer entsprechenden Pressemitteilung werden wir die Bürgerinnen und Bürger über die an Sie gerichtete Anfrage informieren.
Rainer Scheerschmidt
Vorsitzender
des Landesverbandes des VIBT
Ende offener Brief
Die Mitglieder des Volksinteressenbund Thüringen sind jederzeit bereit an der Lösung der auf diesem Gebiet bestehenden Probleme mitzuhelfen, soweit eine Bereitschaft von den Angeschriebenen signalisiert wird, dass man zu einer Zusammenarbeit bereit ist. Nur Lippenbekenntnisse, die Arbeitslosigkeit bekämpfen zu wollen, aber man könne nichts dagegen tun, weil andere Schuld sind, hilft Niemanden schon gar nicht den Betroffenen. Bleibt zu hoffen, dass sich alle an ihre Wahlversprechen erinnern und nun doch einige der angeschriebenen antworten bzw. ihre Meinung darlegen. Noch einmal anderthalb Jahre verstreichen lassen, können wir uns nicht leisten und den Betroffenen nicht zumuten.
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des
Volksinteressenbund Thüringen (VIBT)
Autor: khhMan diskutiert über die hohe Arbeitslosigkeit und die damit verbundene hohe finanzielle Belastung für Arbeitslosengeld, Hartz IV und Sozialhilfe. Seit Jahren ist dieses ein Hauptthema. Wird aber etwas dagegen unternommen? Und wie?
Der Volksinteressenbund Thüringen (VIBT) wandte sich in einem Schreiben am 20.08.2008 mit einem Brief an den Bürgermeister, die Beigeordneten, den Stadtratsvorsitzenden und seine Stellvertreter und an alle Fraktionsvorsitzenden (CDU, SPD, Linke, FWV,NUBI ) um zu hinterfragen, welche Maßnahmen aktuell sind und was man künftig tun will um der hohen Arbeitslosigkeit zu begegnen.
Hintergrund der Anfrage war, eine Plattform zu schaffen auf der sich alle Kräfte mit der Lösung des Problems beschäftigen. Bis heute, also fast nach anderthalb Jahren, ist noch von Niemandem der Angeschriebenen eine Antwort eingegangen. Hat man nichts getan, beabsichtigt man nichts zu tun oder ist die Arbeitslosigkeit für die Politiker wirklich nur ein Randproblem??
Der Volksinteressenbund Thüringen hat sich daher entschlossen den Inhalt des Schreibens vom 20.08.2008 als offenen Brief an die genannten Empfänger zu veröffentlichen.
Offener Brief
an den Bürgermeister, die Beigeordneten, den Stadtratsvorsitzenden und seine Stellvertreter und an alle Fraktionsvorsitzenden sowie alle fraktionslosen Stadtratsmitglieder der Stadt Sondershausen
( Kopie des Briefes vom 20.08.2008)
Sondershausen, 20.08.2008
Sehr geehrter Herr Bürgermeister….,
in einer Tageszeitung vom 13. August 2008 wurde als Mittwoch-Umfrage das Thema "Was tun gegen den Einwohnerschwund?" (als Anlage beigefügt) gestellt. Dabei kamen Bürger der Stadt Sondershausen zu Wort, die ihre Meinung ganz klar zu diesem Problem äußerten.
Nach Meinung des VIBT Thüringen stellen die Meinungsäußerungen ein besorgniserregendes Bild dar.
Bürger der Stadt sehen keine andere Möglichkeit, als wo es gegeben scheint, der Stadt den Rücken zu kehren und anderswo ihr Leben zu gestalten.
Wo bleibt hierbei die Verantwortung der Verwaltung?
Der Landesvorstand des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT) steht voll hinter den gestellten Forderungen.
Um uns ein abschließendes Urteil bilden zu können, bitten wir Sie, uns in Ihrer Funktion und als Mitglied des Stadtrates der Stadt Sondershausen auf folgende Fragen eine möglichst schriftliche Antwort zu geben.
Wir fragen:
- 1. Wie stehen Sie persönlich und Ihre Parteifreunde zu den aufgeworfenen Problemen?
- 2. Welche konkreten Maßnahmen sollten ergriffen werden um Arbeitsplätze zu schaffen?
- 3. Welche konkreten Maßnahmen eines intensiven Werbens um potentielle Investoren seitens des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen sind Ihnen persönlich mit welchen Erfolgen bekannt?
- 4. Welche konkreten Maßnahmen sind Ihnen bekannt, die durch die Stadtverwaltung geplant sind, oder durchgeführt wurden, um die Freizeit der Jugendlichen attraktiv er zu gestalten?
Wir würden uns freuen, von Ihnen in angemessenen Zeitraum eine Antwort zu erhalten.
In einer entsprechenden Pressemitteilung werden wir die Bürgerinnen und Bürger über die an Sie gerichtete Anfrage informieren.
Rainer Scheerschmidt
Vorsitzender
des Landesverbandes des VIBT
Ende offener Brief
Die Mitglieder des Volksinteressenbund Thüringen sind jederzeit bereit an der Lösung der auf diesem Gebiet bestehenden Probleme mitzuhelfen, soweit eine Bereitschaft von den Angeschriebenen signalisiert wird, dass man zu einer Zusammenarbeit bereit ist. Nur Lippenbekenntnisse, die Arbeitslosigkeit bekämpfen zu wollen, aber man könne nichts dagegen tun, weil andere Schuld sind, hilft Niemanden schon gar nicht den Betroffenen. Bleibt zu hoffen, dass sich alle an ihre Wahlversprechen erinnern und nun doch einige der angeschriebenen antworten bzw. ihre Meinung darlegen. Noch einmal anderthalb Jahre verstreichen lassen, können wir uns nicht leisten und den Betroffenen nicht zumuten.
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des
Volksinteressenbund Thüringen (VIBT)