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Fr, 13:38 Uhr
29.01.2010

EX-MP geht in die Wirtschaft

Dieter Althaus (CDU), einstiger Ministerpräsident von Thüringen, hat die Nase voll vom Sitzen auf den Stühlen eines einfachen Abgeordneten im Thüringer Landtag. Er wird künftig in der Automobilbranche unterwegs sein...


Ab dem 1. Februar ist Althaus bei Magna als Vice President für Volkswagen und Kontakte zu öffentlichen Stellen in Deutschland zuständig. Magna CEO Siegfried Wolf: „Ich freue mich, dass wir Dieter Althaus für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten. Sein Engagement verdeutlicht, dass wir die Stellung von Magna in Deutschland, aber vor allem in die Regionen hinein weiter ausbauen und stärken wollen. Es ist erfreulich, wenn Politiker ihre exzellenten Kontakte und Erfahrungen nach der aktiven Zeit der Wirtschaft zur Verfügung stellen und sich nicht auf Funktionärstätigkeiten zurückziehen. Wir brauchen vielmehr Durchlässigkeit zwischen Wirtschaft und Politik.”

Dieter Althaus sagt dazu auf seiner privaten Internetseite: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit, zumal ich Magna aus meiner Zeit als Ministerpräsident gut kenne und seitdem von der außergewöhnlichen Firmenkultur und der Erfolgsgeschichte beeindruckt bin. Mein Landtagsmandat werde ich Ende April niederlegen.”

Dieser Schritt wiederum führt zu Kritik seitens der LINKE. Deren Fraktionschef im Landtag, Bodo Ramelow, sagte, dass Althaus ein weiteres Beispiel dafür sei, wie käuflich Politik momentan in Deutschland sei. Vor allem wurde kritisiert, dass Althaus sein Mandat nicht sofort niederlege. Von der SPD kam indes keinerlei Kritik.
Autor: nnz/kn

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Kommentare
H.Buntfuß
29.01.2010, 15:47 Uhr
SPD und Kritik ?
Ramelow erwartet Kritik von der „SPD“ an der „CDU“, speziell Althaus gegenüber, da kann er lange warten. Der Mann sollte eigentlich wissen, dass sich die „SPD“ zum Handlanger der „CDU“ gemacht hat. Und dass schon zu Zeiten von Ex-Kanzler Schröder. Die „CDU“ macht Vorschläge zum Abbau des Sozialstaates und die „SPD“ führt diese aus.
denk-mal
30.01.2010, 00:00 Uhr
das nenn ich ml ne entwicklung
was sagt uns das, schi-fahren musste können, man wird nicht wieder gewählt - also entlassen und mit einem sprung nach oben eingestellt. so was muß mann mal einem hartz IV empfänger erklären.

bildungsstand lehrer/besondere entwicklung: tätig gewesen für wehrkundeunterricht und dann sich zur wende rechtzeitig gut eingebracht und angepasst, den linken immer ihre vergangenheit vorgeworfen und nach vorn geprescht (nicht nur auf schie-ern)!

zu ddr zeiten, habe ich gesehen, wie einer auf einer gurkenschale ausgerustscht ist und ich habe mich gefragt, wozu brauchen wir da noch bananen - jetzt weiß ich`s in einer bananenrepublik rutscht es sich ein fach schöner - man kann nach oben beim rutschen.
Bürgerin
30.01.2010, 07:50 Uhr
ich lach mich schlapp
...als ob Herr Ramelow nach seiner Polit"karriere" einen solchen Job ablehnen würde.

Der Mann war Ministerpräsident und nun geht er in die Wirtschaft, warum macht man gerade bei Ihm da so ein Aufhebens drum??

Ach ja ich vergaß, es muß ja immer was geben, worüber...
altmeister
30.01.2010, 09:30 Uhr
nur mal so als anmerkung
Warum kann ich hier als Leser nicht einmal sehen, wer den Artikel verfaßt hat?

Bei der zur Zeit aktuellen Diskussion über anonyme Kommentare oder nur Veröffentlichung mit vollem Namen ist das erst recht nicht nachvollziehbar!

Wenn sich also öffentlich über solch eine in der Politik absolut nicht neue Abfolge aufgeregt wird, wohl auch mit dem Ziel Stimmung zu machen, dann aber auch mit ersichtlichem Verfasser!
Wolfgang Reinhardt
30.01.2010, 16:22 Uhr
Stümper
Ich lese gerade das Buch „Die Stümper“ (ISBN 978-3-426-77804-3). Darin wird erklärt, warum es in Deutschland nicht vorwärts geht. Es wird darin darauf hingewiesen, dass man einen Meisterbrief haben muss um ein Gewerbe anzumelden, aber Lehrer können z.B. Bundesfinanzminister, Journalisten können Bundeswirtschaftsminister werden usw.

Nun frage ich mich, was qualifiziert einen ehemaligen Lehrer dazu Vizepräsident eines großen Wirtschaftsunternehmens zu werden. Fachliche Qualifikation kommt aus meiner Sicht nicht dafür in Betracht. Was bleibt sind Beziehungen zu Entscheidungsträgern, die Herr Althaus nutzen kann. Bei Anderen nennt man das Seilschaften.
Zu Frau Altmeister: wenn Sie für Klarnamen sind, weshalb nennen Sie nicht den ihren?

Zur Diskussion um für und wider die Klarnamen schließe ich mich denen an, die befürchten, dass Klarnamen dazu führen werden, dass dann weniger Kommentare geschrieben werden aus Angst, der Chef findet dann einen Weg das Arbeitsverhältnis zu kündigen. Zu DDR-Zeiten durfte man die Politiker nicht kritisieren ohne Folgen zu fürchten, heute kann man zwar Politiker, nicht aber „Arbeitgeber“ kritisieren.
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