eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
So, 11:57 Uhr
21.02.2010

Mehr Subventionen

Eigentlich plädiert der Nordthüringer Mittelstand ja für "weniger Staat". Wenn es Förderungen geht, dann kann es vermutlich nicht "genug Staat" geben. nnz und kn mit einem Beispiel...


Der Kreisverband des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) fordert, das gegenwärtige Subventionsniveau mindestens noch weitere zwei Jahre zu erhalten und wehrt sich gegen die drastischen Kürzungspläne. „Die geplante Kürzung der Solarstromförderung durch Bundesumweltminister Norbert Röttgen gefährdet zum gegenwärtigen Zeitpunkt den Fortbestand der innovativen Wachstumskerne, vernichtet Arbeitsplätze und bremst umweltfreundliche, zukunftsfähige Technologien“, sagte BVMW-Kreisgeschäftsführer Volker Beiersdorf, der für Kyffhäuserkreis und den Landkreis Nordhausen verantwortlich ist.

Einen „faulen Kompromiss“ nannte er die Ankündigung einer späteren, aber zugleich stärkeren Kürzung der Solarförderung. „Das ist eine Politik, mit der das Vertrauen und die Planungssicherheit verspielt werden“, so Beiersdorf. „Kommt es zu einer solchen Einschneidung des Subventionsniveaus, werde sich das erheblich auf dem Arbeitsmarkt, besonders der neuen Bundesländer, niederschlagen. Die Solarindustrie werde dafür bestraft, dass sie durch Forschung und Innovation attraktive Produkte auf dem Weltmarkt anbieten kann“, kritisierte Beiersdorf weiter.

Er befürchtet, dass Thüringen als Produktionsstandort von Photovoltaik-Anlagen seine starke Position im internationalen Wettbewerb einbüßt. Dass die bisherige Höhe der Subvention der Solarstromförderung auf Dauer nicht fortgesetzt werden könne, sei unbestritten. “Hier muss ein wesentlich längerer Zeitraum in den Blick genommen werden, damit die erfolgreiche Entwicklung im Sinne des Umweltschutzes, insbesondere der Reduzierung der Emmissionsbelastung, fortgesetzt werden kann.“
Autor: nnz/kn

Anzeige symplr (6)
Kommentare
H.Buntfuß
21.02.2010, 20:15 Uhr
Fördermittel für „Arbeitgeber“?
so sieht es in der praxis aus, wenn es um die hartz-4-empfänger geht, da sind die so genannten „arbeitgeber“ die ersten, die kürzungen verlangen. Da ist man der meinung, der staat solle und müsse die regelsätze kürzen.

was diese leute brauchten sei der zwang zur arbeit. Geht es aber um ihre existenz dann ist der staat ihrer meinung nach, dazu verpflichtet ihnen unter die arme zu greifen, denn sie würden ja schließlich arbeitsplätze schaffen. aber zu welchen bedingungen. darüber schweigen sie lieber.

Ja so sind sie, die unternehmer, wennn sie gewinn machen, dann hat sich der staat raus zu halten. wenn es geht schaffen sie ihr geld noch ins ausland. Aber sobald der gewinn auch nur minimal sinkt, dann schreien sie nach staatlichen gelder, welches sie den hartz-4-empfängern nicht gönnen.

schauen sie sich doch einmal an, wie viele wirtschaftszweige der staat heute schon stützen muss , damit die leute arbeit haben. und genau diese leute stellen sich hin und beleidigen und verachten die, wie sagen sie, „hartzis“. sie sollten lieber darüber nachdenken, warum sie, wie gesagt noch arbeit haben.

weil der staat einen großen teil der löhne zahlt.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)