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So, 00:45 Uhr
14.03.2010

Kreisparteitag der CDU durchgeführt (2)

Neben der eigentlichen Wahl war sicher der Höhepunkt des Auftritt der Thüringer Ministerpräsidentin und Vorsitzenden der Landes CDU Thüringens, Christine Lieberknecht....

In ihrer Rede ging sie zuerst auf die schwierige wirtschaftliche Lage ein. Sich sprach von dem Defizit in den Finanzen Thüringens in Höhe von 880 Millionen Euro. Dieses Defizit resultier vor allem aus den eine Milliarde Steuerausfällen.

Die Wirtschaftskrise, so Lieberknecht habe erhebliche Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben. Immerhin hätten bereits 70 Prozent Zweifel an der Richtigkeit des Gesellschaftssystems. Die 20 Prozent die sogar das System ändern wolle schrieb sie weitgehend den Linken zu.

Christine Lieberknecht auf Kreisparteitag der CDU (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Christine Lieberknecht auf Kreisparteitag der CDU (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Auf die letzten Wahlen eingehend sagte sie, wir müssen den Denkzettel nutzen, den wir erhalten haben. Es müsse eine Balance zwischen Bewährtem und Neuem gefunden werden. Sie betonte aber auch, man könne das Land nicht den Linken überlassen. Probleme im Hinblick auf Kindertagesstätten, Stichwahl und auch Schulsystemen (Gemeinschaftsschule) , riss sie nur kurz an, ohne ausführlich darauf einzugehen. Man merkte allerdings auch, dass die Probleme hinsichtlich Heldrungen / Oldisleben auch bereits bei ihr angekommen ist. Sie sagte, Strukturdebatten im Schulwesen helfen keinem Kind.

Christine Lieberknecht auf Kreisparteitag der CDU (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Christine Lieberknecht auf Kreisparteitag der CDU (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Sie verteidigte aber auch das Zustandekommen der großen Koalition, mit dem Spruch von Bernhard Vogel, erst das Land, dann die Partei und dann die Person. Sie sprach aber auch Christoph Matschie (SPD) ihre Hochachtung aus, wie der den Genossen die große Koalition schmackhaft gemacht hatte.

Aber auch zu regionalen Strukturfragen nahm sie Stellung. Auf die Geschichte des Kyffhäuserkreises eingehend sagte sie, sie kauen ja immer noch an den Ereignissen von 1993, als die Altkreis Artern und Sondershausen sich vereinigten. Sie sagte, es solle keine größeren Kreis mehr geben, das würde zuviel Kraft kosten. Heimat muss mit Identität verbunden werden. So ein Kreis müsse in seiner Größe für die Kreistagsmitglieder überschaubar sein. Es könne nicht sein, dass man im Weimarer Land bereits drei verschieden Zeitungsausgaben lesen müsse, um sich über den Kreis zu informieren.

Kn hatte bereits berichtet, dass der Mandatswechsel von Gerold Wucherpfennig ein Thema in der Rede von Christine Liebknecht war. Selbst Thüringens Parteichefin Christine Lieberknecht sagte gestern vor dem CDU Kreisparteitag, sie habe es nur aus einer SMS erfahren, als der Mandatswechsel schon bekannt gegeben worden war. Da heute nicht alle Beteiligten anwesend seien (Manfred Scherer war da, Gerold Wucherpfennig nicht) , müsse das in Erfurt in einer gemeinsamen Runde ausgewertet werden, auch wenn der Wechsel nicht mehr aus der Welt zu schaffen sei.

Bei der Verabschiedung von Christine Lieberknecht überreichte Gudrun Holbe noch eine Wanderkarte des Kyffhäuserkreises und ein Buch mit den schönsten Wanderzielen.

Wahl Vorsitzender und Forderung Landrat
Christine Lieberknecht auf Kreisparteitag der CDU (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Christine Lieberknecht auf Kreisparteitag der CDU (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Christine Lieberknecht auf Kreisparteitag der CDU (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Christine Lieberknecht auf Kreisparteitag der CDU (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Christine Lieberknecht auf Kreisparteitag der CDU (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Christine Lieberknecht auf Kreisparteitag der CDU (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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