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Di, 07:46 Uhr
16.03.2010

Erinnerung gelöscht

An die Weimarer Asbachhalle hatte die Handball Männer vom SV Einheit Sondershausen keine guten Erinnerungen. Ob das so gebliben ist, darüber informiert David Barth...

Verlor die Mannschaft von Ralph Thormann in der letzten Saison mit 40:17 gegen den späteren Staffelsieger. Vergangenen Samstag mussten die Kreisstädter nun gegen die Reserve ran und gegen den Aufsteiger aus der Verbandsliga zählte eigentlich nur ein Sieg, denn man wollte die Siegesserie weiter ausbauen.

Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen. Dies zeigten vor allem die Gastgeber, die in den ersten Minuten den Ton angaben - 2:0 (3.). Die Gäste brauchten nicht lange und kämpften sich dank einer guten Abwehrarbeit wieder heran - 3:3. In den kommenden 15 Minuten bestimmten die Sondershäuser das Spielgeschehen und bauten ihre Führung aus - 7:12 (20.). Nach dem zwischenzeitlichen 10:16 (28.) konnten die Weimarer bis zur Halbzeit noch auf 12:16 verkürzen. Beide Mannschaften agierten bis dahin sehr fair und zeigten ein gutes Handballspiel. Der Sondershäuser Trainer forderte von seinen Spielern das Spiel ruhiger zu gestalten und nicht mehr so überhastet nach vorne zu rennen. Denn Dank der stürmischen Phase verspielten die Sondershäuser einen höheren Halbzeitstand.

Die Sondershäuser wollten die Partie unbedingt entscheiden, um der zu erwartenden Schwächephase vorzubeugen. Weimars Versuch den Rückstand zu minimieren ging nach hinten los, denn die Sondershäuser konnten ihre Führung weiter ausbauen auf 15:21 (38.). Eine erste Schrecksekunde bescherte Außen Robert Raupach seiner Mannschaft. Nachdem er einem Gegenspieler auf dem Fuß getreten war, zog er sich mit schmerzverzogenem Gesicht noch bis zur Wechselmarke. Der spätere Besuch im Krankenhaus offenbarte dann alle Befürchtungen, denn nach einer ersten Diagnose sind wohl die Bänder und das Sprunggelenk in Mitleidenschaft gezogen. Die folgende Schwächephase (18:21) überstanden die Sondershäuser recht schadlos, da bei einigen Weimarer Spielern die Sicherungen durchbrannten.

Das sehr aufmerksame Erfurter Schiedsrichterpaar Lugauer/ Schuster hatte die Partie aber zu jeder Zeit voll im Griff. Nach und nach schwächten sich die Goethestädter selbst und standen zeitweise mit nur drei Spielern auf dem Feld (47.).Aber selbst in dieser Situation, wo die Sondershäuser Kreisspieler immer mehr Platz hatten kamen sie durch diverse Tätlichkeiten nie frei zum Wurf, was dann die Schiedsrichter regelgerecht ahndeten. Mit der Zeit nutzte Einheit die freien Räume um die Führung wieder auszubauen 20:27. Die deutliche Führung bekam dem Sondershäuser Spiel aber nicht gut, denn nun kam Bruder" Leichtsinn" ins Spiel. Weimar spielte sich immer näher ran, erst Tobias Kästner sein verwandelter Strafwurf zum 25:30 (58.) nahm den Gastgebern die letzten Hoffnungen. Die folgenden zwei Treffer waren nur noch Ergebniskosmetik.

Den 27:30-Auswärtserfolg hat sich die gesamte Mannschaft verdient und dementsprechend war die Freude über die zwei gewonnen Punkte groß. Jedoch bezahlten die Sondershäuser den Sieg recht teuer, denn die Saison dürfte für Robert Raupach gelaufen sein - auf diesem Weg gute Besserung. Im Angriff waren Tobias Kästner (8) und Marcus Weise (6) am treffsichersten. Kommenden Samstag reisen die Sondershäuser zum HSV Sömmerda - dem aktuellen Tabellenführer der Landesklasse.

Statistik:
Einheit Sondershausen: Barth, Stietzel - Gerlach (2), Weise (6), Schweiker (1), Kästner (8), Bischoff (1), Raupach (1), Döhrer (5), Lenk (1), Kohl; Siebenmeter: Weimar 2 (2) / Einheit 6 (3);
Zeitstrafen: Weimar 9 / Einheit 4; Rote Karte: Weimar 1 / Einheit 0; Zuschauer: 50.
David Barth
Autor: khh

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