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Mi, 10:41 Uhr
24.03.2010

Mehr Ausländer

Gefühlt wussten es einige Thüringer schon immer, jetzt ist es amtlich. Die Zahl der im Freistaat lebenden ausländischen Bürger ist gestiegen...


In Thüringen lebten am 31. Dezember 2009 nach einer Auswertung des Ausländerzentralregisters 33 724 ausländische Personen aus 158 Staaten. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 530 Personen bzw. 1,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Nach Kontinenten gegliedert liegen Europäer mit 19 480 Personen bzw. mit einem Anteil von 58 Prozent an der Gesamtausländerzahl deutlich an der Spitze. Davon kommen 9 525 Personen aus Ländern der EU, darunter 1 792 Polen, 939 Ungarn und 872 Italiener.

9 955 Personen kommen aus den anderen europäischen Staaten. Es folgt Asien mit 10 885 Personen (32 Prozent). Weitere 1 493 Personen kommen aus Amerika, 1 256 Personen aus Afrika und 56 Personen aus Australien einschließlich Ozeanien.

Die vietnamesischen Staatsangehörigen bilden mit 3 085 Personen bzw. 9,1 Prozent die größte Gruppe. Es folgen die Russische Föderation mit 3 070 Personen (9,1 Prozent), die Ukraine mit 2 105 Personen (6,2 Prozent), die Türkei mit 1 863 Personen (5,5 Prozent) sowie Polen mit 1 792 Personen (5,3 Prozent) und China mit 1 312 Personen (3,9 Prozent).

15 959 Personen bzw. 47 Prozent lebten Ende 2009 seit mindestens acht Jahren in Deutschland, darunter 22 Prozent (3 435 Personen) mit einer Aufenthaltsdauer von 20 Jahren und mehr. Das Durchschnittsalter aller in Thüringen lebenden Ausländer betrug 34,1 Jahre, das der Männer 34,7 Jahre und das der Frauen 33,4 Jahre.

44 Prozent (14 716 Personen) der ausländischen Bevölkerung waren verheiratet und 41 Prozent (13 823 Personen) ledig. Von den verheirateten ausländischen Personen lebten 48 Prozent (7 030 Personen) mit einem deutschen Ehepartner zusammen.
Autor: nnz/kn

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Kommentare
Ostdeutscher
24.03.2010, 10:51 Uhr
Straftaten
Mich würde mal interessieren, wie die Statistik der Straftaten durch Ausländer in Thüringen gestiegen ist.
L.J.
24.03.2010, 12:20 Uhr
interessant
...ist es für mich immer wieder, und das bestätigt ostdeutscher, warum, wenn von ausländern gesprochen wird, das thema unweigerlich mit straftaten in vebrindung gebracht wird ... oder anders ausgedrückt, warum bei dem wort ausländer gleich an straftaten gedacht wird?

ich kann nicht sagen, was hinter ostdeutscher's aussage steckt ...doch solch ein schubladen-denken, wenn es eins sein sollte, finde ich persönlich sehr bedenklich und auch rassistisch. wenn von ein zwei ballungsgebieten es gleich auf alles und jeden runtergebrochen wird, meine damit straftaten die von ausländern begangen werden.

so kann und wird schön veralgemeinert und ausgeblendet das deutsche ebenso straftaten begehen. und das nicht nur in deutschland ;)
Elaine
24.03.2010, 14:48 Uhr
Als Randgruppe...
(d.h. sehr verschiedene, nicht integriert geltende Bevölkerungsteile innerhalb der Gesellschaft,)

... kann man ausländische Mitbürger ja laut Definition nicht mehr bezeichnen. ;) Für deren Integration wird schließlich alles mögliche und unmögliche in Bewegung gesetzt. Es werden täglich Aktionen ins Leben gerufen, täglich wird der in Deutschland lebende Deutsche aufgeklärt und zur selbstverständlichen Akzeptanz & Toleranz aufgerufen.

Das ist gut so, keine Frage.

Woran ich jedoch z.B. bei dem Slogan "Vielfalt tut gut" immer denken muss, sind all die wirklichen (deutschen! - oder ggf. auch ausländischen) Randgruppen, für welche sich nicht einmal halb so viel eingesetzt wird. Deren Aufklärungsarbeit im Sande versickert und von den "Mächtigen" kaum zur Kenntnis genommen, geschweige denn unterstützt wird.

Beispiele nenne ich bewusst keine - wer sie nicht einfach übersieht oder gar diskriminiert, wird eine ungefähre Ahnung haben. ;-)

PS.: Nein, Hartz IV etc. hat damit weniger zutun.
Rainer-Zufall
24.03.2010, 17:01 Uhr
Gutmensch
L.J. natürlich begehen auch Deutsche Straftaten, aber eben nicht so oft wie Ausländer, das ist ganz einfach FAKT und hat mit Schubladendenken rein garnichts zu tun! Somit kannst du dir auch ganz einfach die erste Frage beantworten.
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