eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 13:53 Uhr
08.04.2010

Mehr Druck auf Beschäftigte

Wirtschaftskrise mit Folgen: Im vergangenen Jahr musste die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Nordthüringen mehr als 580 Beschäftigte bei Streitfällen rund um den Job unterstützen. Nach Angaben der Gewerkschaft hat der Druck auf die Arbeitnehmer stark zugenommen.


Oft werde die Krise genutzt, um Beschäftigte massiv einzuschüchtern. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten versuchen einige Arbeitgeber, die Rechte von Beschäftigten auszuhebeln“, sagte der Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbandes Nordthüringen, Wilfried Grams.

So stünden hinter den „nackten Zahlen“ des vergangenen Jahres in vielen Fällen Auseinandersetzungen um nicht gezahltes Urlaubsgeld, um unterschrittene Tariflöhne und um verspätete Lohnzahlungen. Fragen zum Kündigungsschutz und besonders zu Hartz-IV-Bescheiden waren weitere Themen, die 2009 für randvolle Terminkalender bei den Rechtsberatern der IG BAU Nordthüringen sorgten.

„Im Gebäudereinigerhandwerk und auf dem Bau hatten Beschäftigte in der Region im vergangenen Jahr die meisten Probleme“, so Grams. Insbesondere hier habe sich gezeigt, wie wichtig der juristische Arbeitnehmer-Schutzschirm der IG BAU sei. „Ohne Rechtsbeistand sind die Beschäftigten der Willkür von ‚schwarzen Schafen’ unter den Arbeitgebern ausgeliefert“, so der IG BAU-Bezirksverbandsvorsitzende.

Termine für die Rechtsberatung können im Büro der IG BAU Nordthüringen unter der Rufnummer 01801 – 44 22 81 vereinbart werden.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
H.Buntfuß
10.04.2010, 17:56 Uhr
Druck, Druck und wieder Druck
Es ist gut, dass sich noch einige Teile der Gewerkschaften (IG BAU) um die Arbeiterschaft und Hartz IV-Empfänger kümmern. Denn vom DGB Dachverband haben gerade die letzteren Personen keine Hilfe zu erwarten.

Das zeigt sich unter Anderen im Tun oder besser gesagt im nicht´s Tun des Herrn Wieninger - seines Zeichens nach Fraktionschef der SPD im hiesigen Stadrat und gleichzeitig Kreisvorsitzender des DGB. Ja ich glaube, dass die Karikatur vom 22.03.10, hier in dieser Zeitung immer mehr zutrifft. Es ist schon sehr bedenklich, wie sich SPD- Mitglieder in der Gewerkschaft verhalten.

Nehmen wir doch den Herrn Sommer, Chef des DGB, hat er nicht damals für Hartz IV gestimmt? Wenn man es richtig machen will, dürfte kein SPD- Genosse eine Führungsrolle in den Gewerkschaften übernehmen, umgekehrt genau so. Konflikte sind in so einen Fall vorgegeben, wie es viele Beispiele zeigen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)