Di, 14:43 Uhr
20.04.2010
Franzberg besucht
Die Stadtratsfraktion SPD- Grüne von Sondershausen und 1. Beigeordnete besuchten die Grund- und Regelschule "Franzberg" in Sondershausen. Dazu erreichte kn folgender Bericht...
Die SPD - Grüne Stadtratsfraktion besucht regelmäßig zu ihren Sitzungen städtische Unternehmen bzw. soziale- oder Bildungseinrichtungen in Sondershausen, um vor Ort mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, sich einen Überblick über die Unternehmens- oder Einrichtungsstruktur zu verschaffen, aber auch um miteinander Probleme und offene Fragen zu diskutieren.
Am 19. April 2010 besuchte die Stadtratsfraktion SPD- Grüne mit der 1. Beigeordneten der Stadt die Grund- und Regelschule "Franzberg" in Sondershausen und ließen sich von den beiden Schulleitern, Frau Gerlach und Herrn Hörold, die Schule zeigen sowie die Aufgaben, Angebote und Probleme der Bildungseinrichtung erläutern.
Nach einem ausführlichen Rundgang durch die beiden Schulen erfuhren die Fraktionsmitglieder, dass sich die Schulen sehr aktiv und engagiert an verschiedenen Projekten bzw. Modellprogrammen beteiligen. So wurde die Bildungseinrichtung als Umweltschule ausgezeichnet und hat sich am Antigewaltprojekt "faustlos" erfolgreich beteiligt und darf jetzt auch diesen Namen tragen. Ebenfalls beteiligt sich die Grundschule am Landkreisprogramm "Auftakt", bei dem jeden Kind die Chance gegeben werden soll, ein Instrument zu erlernen. Dadurch lernen die Kinder über die Schule u.a. Keyboard oder Geige. Auch gerade in der Begabtenförderung leistet die Schule außerordentliches. Für die Hortbetreuung gibt es optimale Voraussetzungen und dass die Grundschulkinder gern den Hort besuchen, zeigt die über 90%ige Nutzung dieser Betreuungsform.
Aber die Fraktionsmitglieder erfuhren auch etwas über die Probleme der Schulen. So muss die Heizungsanlage unbedingt wieder in das Gebäude eingebaut werden. Als Übergangslösung steht sie z.Z. in einem Anhänger im Außenbereich. Die Ein- Feld- Turnhalle ist viel zu klein und auch der Sportplatz, der sehr viel auch von anwohnenden Kindern und Jugendlichen bis in die Abendstunden genutzt wird, ist in einem sehr schlechten Zustand.
Die Regelschule nutzt aktiv die Angebote der Schuljugendarbeit über den Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. und hat sehr gute Erfahrungen und eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Projekt "Schulverweigerung- Die 2. Chance" des Jugendhilfe- und Fördervereins, obwohl die Schule grundsätzlich nur wenig Probleme mit Schulverweigerung hat. Die Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts und die Integration von Schüler/- innen aus dem Förderzentrum bereitet manchmal noch Schwierigkeiten. Manche sehr individuelle Hilfen, die diese Schüler/-innen benötigen, kann die Grund- und Regelschule nicht leisten. Hier kam der Wunsch nach Schulsozialarbeit auf. Mit dem Projekt, dass bis 2003 im Kyffhäuserkreis über die Starthilfe Sondershausen lief, hatte man gute Erfahrungen gesammelt. Es wäre wichtig, dass an der Schule ein Schulsozialarbeiter eingesetzt wird.
Sehr beeindruckt zeigten sich die Fraktionsmitglieder von den ansonsten (bis auf Turnhalle und Sportplatz) guten räumlichen Voraussetzungen, die den Schüler/- innen optimale Lernbedingungen bieten, von den liebevoll eingerichteten Unterrichtsräumen und den wunderbaren Außenanlagen. Auch das Engagement der beiden Schulleiter und die Vielzahl der Angebote haben die Fraktionsmitglieder bestärkt, dass die Kinder und Jugendlichen an diesen beiden Schulen sehr gut aufgehoben sind und gute Bedingungen zum Lernen haben.
Sabine Bräunicke
Autor: khhDie SPD - Grüne Stadtratsfraktion besucht regelmäßig zu ihren Sitzungen städtische Unternehmen bzw. soziale- oder Bildungseinrichtungen in Sondershausen, um vor Ort mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, sich einen Überblick über die Unternehmens- oder Einrichtungsstruktur zu verschaffen, aber auch um miteinander Probleme und offene Fragen zu diskutieren.
Am 19. April 2010 besuchte die Stadtratsfraktion SPD- Grüne mit der 1. Beigeordneten der Stadt die Grund- und Regelschule "Franzberg" in Sondershausen und ließen sich von den beiden Schulleitern, Frau Gerlach und Herrn Hörold, die Schule zeigen sowie die Aufgaben, Angebote und Probleme der Bildungseinrichtung erläutern.
Nach einem ausführlichen Rundgang durch die beiden Schulen erfuhren die Fraktionsmitglieder, dass sich die Schulen sehr aktiv und engagiert an verschiedenen Projekten bzw. Modellprogrammen beteiligen. So wurde die Bildungseinrichtung als Umweltschule ausgezeichnet und hat sich am Antigewaltprojekt "faustlos" erfolgreich beteiligt und darf jetzt auch diesen Namen tragen. Ebenfalls beteiligt sich die Grundschule am Landkreisprogramm "Auftakt", bei dem jeden Kind die Chance gegeben werden soll, ein Instrument zu erlernen. Dadurch lernen die Kinder über die Schule u.a. Keyboard oder Geige. Auch gerade in der Begabtenförderung leistet die Schule außerordentliches. Für die Hortbetreuung gibt es optimale Voraussetzungen und dass die Grundschulkinder gern den Hort besuchen, zeigt die über 90%ige Nutzung dieser Betreuungsform.
Aber die Fraktionsmitglieder erfuhren auch etwas über die Probleme der Schulen. So muss die Heizungsanlage unbedingt wieder in das Gebäude eingebaut werden. Als Übergangslösung steht sie z.Z. in einem Anhänger im Außenbereich. Die Ein- Feld- Turnhalle ist viel zu klein und auch der Sportplatz, der sehr viel auch von anwohnenden Kindern und Jugendlichen bis in die Abendstunden genutzt wird, ist in einem sehr schlechten Zustand.
Die Regelschule nutzt aktiv die Angebote der Schuljugendarbeit über den Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. und hat sehr gute Erfahrungen und eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Projekt "Schulverweigerung- Die 2. Chance" des Jugendhilfe- und Fördervereins, obwohl die Schule grundsätzlich nur wenig Probleme mit Schulverweigerung hat. Die Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts und die Integration von Schüler/- innen aus dem Förderzentrum bereitet manchmal noch Schwierigkeiten. Manche sehr individuelle Hilfen, die diese Schüler/-innen benötigen, kann die Grund- und Regelschule nicht leisten. Hier kam der Wunsch nach Schulsozialarbeit auf. Mit dem Projekt, dass bis 2003 im Kyffhäuserkreis über die Starthilfe Sondershausen lief, hatte man gute Erfahrungen gesammelt. Es wäre wichtig, dass an der Schule ein Schulsozialarbeiter eingesetzt wird.
Sehr beeindruckt zeigten sich die Fraktionsmitglieder von den ansonsten (bis auf Turnhalle und Sportplatz) guten räumlichen Voraussetzungen, die den Schüler/- innen optimale Lernbedingungen bieten, von den liebevoll eingerichteten Unterrichtsräumen und den wunderbaren Außenanlagen. Auch das Engagement der beiden Schulleiter und die Vielzahl der Angebote haben die Fraktionsmitglieder bestärkt, dass die Kinder und Jugendlichen an diesen beiden Schulen sehr gut aufgehoben sind und gute Bedingungen zum Lernen haben.
Sabine Bräunicke



