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Fr, 13:53 Uhr
30.04.2010

Schnelle Hilfe gefragt

Am vergangenen Sonntag hatte die nnz über einen schweren Unfall auf der B81 berichtet. Die Sozia eines Motorrades musste schwer verletzt in ein Krankenhaus nach Halle geflogen werden. Von der Besatzung des Rettungshubschraubers "Christoph 37"...


Frühlingszeit ist Bikerzeit! An den ersten schönen Wochenenden des Jahres ist es wieder so weit: Hunderte Motorradfahrer genießen ihre ersten Ausflugstouren. Doch nach der Zweirad-Abstinenz im Winter fehlen mitunter Übung und Fahrsicherheit. Zudem erhöhen Schlaglöcher oder Split als Überbleibsel des Winters die Unfallgefahr. „Christoph 37“, der Nordhäuser Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung, wird jetzt wieder häufig zu verunglückten Motorradfahrern alarmiert: Gerade für sie enden Unfälle oft folgenschwer, weil sie keinerlei Knautschzone haben. Schnelle Hilfe ist dann überlebenswichtig.

„Bereits zwei Minuten nach Eingang einer Alarmierung sind wir mit dem Nordhäuser Hubschrauber der DRF Luftrettung auf dem Weg zum Notfallpatienten“, erklärt Silvia Große, DRK-Rettungsassistentin auf „Christoph 37“. „Auch die bodengebundenen Rettungskräfte sind schnell vor Ort. Trotzdem sollten Unfallzeugen nicht einfach das Eintreffen des Rettungsdienstes abwarten: Der Zustand eines Verunglückten kann sich innerhalb kürzester Zeit dramatisch verschlechtern. Deshalb sollten andere Verkehrsteilnehmer nicht nur über 112 einen Notruf absetzen, sondern unbedingt selbst Erste Hilfe leisten!“, betont die erfahrene Luftretterin.

Viele Menschen trauen sich nicht zu helfen, weil ihr letzter Erste-Hilfe-Kurs bereits Jahre zurückliegt. Sie fürchten, etwas falsch zu machen. „Dabei sind die Maßnahmen der Ersten Hilfe, wie die stabile Seitenlage oder Herz-Lungen-Wiederbelebung kinderleicht zu erlernen“, betont Große. „In Notfallsituation gibt es für potentielle Ersthelfer nur einen Fehler: Nichts zu tun!“ Wer sich unsicher fühlt, kann bei den regionalen Hilfsorganisationen ganz einfach seine Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen.
Autor: nnz/kn

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