Do, 13:39 Uhr
06.05.2010
Neues aus Berlin (35)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema Stromnetze vergesellschaften ...
Rund 3.500 Bürgerinnen und Bürger prangern in 16 Petitionen an den Deutschen Bundestag die Preistreiberei der deutschen Stromkonzerne an. Sie fordern Maßnahmen, um die Preisentwicklung zu stoppen und umzukehren.
Die Bundesregierungen haben in der Energiepolitik komplett versagt, so Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen. Sie haben zugelassen, dass sich mit E.On, RWE, Vattenfall und EnBW vier Monopolkonzerne den deutschen Energiemarkt aufteilen und die Preise künstlich in die Höhe treiben. Der Zugang zum Markt wird für Konkurrenten erschwert, da die Stromnetze ebenfalls den Monopolisten gehören.
Gerichte haben bereits festgestellt, dass die Stromkonzerne durch überhöhte Netzentgelte die Strompreise hochtreiben. Diese machen rund 25 Prozent der Verbraucherpreise aus und werden für den Transport und die Verteilung der Energie erhoben. Trotzdem gelten die deutschen Stromnetze als veraltet. Die Entgelte werden nicht zur Modernisierung des Leitungsnetzes verwendet sondern zur Gewinnmaximierung, so Steinke.
DIE LINKE fordert deshalb, die Stromnetze unter staatliche Kontrolle zu bringen. Nur so kann garantiert werden, dass alle Wettbewerber Zugang zum Stromnetz erhalten und Bürgerinnen und Bürger von niedrigeren Strompreisen profitieren.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhRund 3.500 Bürgerinnen und Bürger prangern in 16 Petitionen an den Deutschen Bundestag die Preistreiberei der deutschen Stromkonzerne an. Sie fordern Maßnahmen, um die Preisentwicklung zu stoppen und umzukehren.
Die Bundesregierungen haben in der Energiepolitik komplett versagt, so Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen. Sie haben zugelassen, dass sich mit E.On, RWE, Vattenfall und EnBW vier Monopolkonzerne den deutschen Energiemarkt aufteilen und die Preise künstlich in die Höhe treiben. Der Zugang zum Markt wird für Konkurrenten erschwert, da die Stromnetze ebenfalls den Monopolisten gehören.
Gerichte haben bereits festgestellt, dass die Stromkonzerne durch überhöhte Netzentgelte die Strompreise hochtreiben. Diese machen rund 25 Prozent der Verbraucherpreise aus und werden für den Transport und die Verteilung der Energie erhoben. Trotzdem gelten die deutschen Stromnetze als veraltet. Die Entgelte werden nicht zur Modernisierung des Leitungsnetzes verwendet sondern zur Gewinnmaximierung, so Steinke.
DIE LINKE fordert deshalb, die Stromnetze unter staatliche Kontrolle zu bringen. Nur so kann garantiert werden, dass alle Wettbewerber Zugang zum Stromnetz erhalten und Bürgerinnen und Bürger von niedrigeren Strompreisen profitieren.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke