Sa, 21:10 Uhr
08.05.2010
Der Opfer gedacht
Auch in Sondershausen wurde heute der Opfer des Faschismus gedacht. Allerdings gab es da auch einige Ungereimtheiten...
Am Mahnmal der Opfer des Faschismus vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasium legten Vertreter der Partei Die Linke einen Kranz nieder. Anlass war der 65. Jahrestages des Kriegsendes von 1945.
Während Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) an einer zentralen Kranzniederlegung teilnahm, verwunderte doch etwas, dass an einem 65. Jahrestag kein Vertreter der Stadt Sondershausen, oder des Landkreises Kyffhäuser oder einer anderen Partei hier in Sondershausen teilnahm. Auch im benachbarten Nordhausen nahmen mit Landrat Claus (CDU) und Bürgermeister Jendricke (SPD) kommunale Spitzenvertreter an den Gedenkfeiern teil.
Der Opfer gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Alle Spitzenpolitiker der Region können ja wohl nicht im Urlaub gewesen sein. Oder gedachte man außerhalb der Region? Wo waren eigentlich die Vertreter des Bündnis gegen Rechts? Kn meint, hier gibt es wohl doch etwas aufzuarbeiten!
Die Parteisprecherin und Kreistagsmitglied Beatrice Ritzke mahnte in ihre Ansprache, dass von deutschem Boden kein Krieg mehr ausgehen dürfe.
Anschließend legte die kleine Delegation am sowjetischen Ehrenfriedhof einen weiteren Kranz nieder.
Und was sagte die Thüringer Ministerpräsidentin in einer Presseinformation zu diesem Tag?
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat heute an das Ende des 2. Weltkrieges vor 65 Jahren erinnert. Der 8. Mai 1945 ist ein wichtiges Datum in der deutschen Geschichte. Es ist der Tag, an dem die Alliierten das deutsche Volk vom Nationalsozialismus befreiten. Dafür sind wir den damaligen Alliierten zu großer Dankbarkeit verpflichtet, sagte Lieberknecht zum Jahrestag des Kriegsendes.
Die Ministerpräsidentin erinnerte an das Leid und die Millionen unschuldiger Toter, die dem Krieg zum Opfer fielen. Sie gedachte vor allem der Opfer, die in den Konzentrationslagern gefoltert, gequält und getötet wurden. Die Katastrophe des 2. Weltkrieges und der Holocaust als Konsequenz der nationalsozialistischen Machtergreifung hat die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert nachhaltig und tragisch beeinflusst. Die Folgen des Krieges waren schmerzlich für unseren Kontinent, sagte Lieberknecht weiter. Mehr als 40 Jahre währte die widernatürliche Teilung Europas. Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges standen sich die Völker und Menschen unseres Kontinents in zwei verfeindete Lager geteilt gegenüber. Erst der Herbst 1989 und der Fall des Eisernen Vorhangs hat die Menschen im Osten Europas in die Freiheit und zur Demokratie geführt, sagte die Ministerpräsidentin.
Heute wächst Europa zusammen. Das Gedenken an das Ende des 2. Weltkrieges mahnt uns heute beständig an der Einheit Europas in Frieden und Freiheit weiter zu arbeiten. Die europäische Einigung ist die historische Lehre aus den beiden großen Kriegen des letzten Jahrhunderts. Sie ist die große Chance für einen dauerhaften Frieden, damit nie wieder Krieg die Völker Europas ins Unglück stürzen kann, sagte Lieberknecht.
Autor: khhAm Mahnmal der Opfer des Faschismus vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasium legten Vertreter der Partei Die Linke einen Kranz nieder. Anlass war der 65. Jahrestages des Kriegsendes von 1945.
Während Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) an einer zentralen Kranzniederlegung teilnahm, verwunderte doch etwas, dass an einem 65. Jahrestag kein Vertreter der Stadt Sondershausen, oder des Landkreises Kyffhäuser oder einer anderen Partei hier in Sondershausen teilnahm. Auch im benachbarten Nordhausen nahmen mit Landrat Claus (CDU) und Bürgermeister Jendricke (SPD) kommunale Spitzenvertreter an den Gedenkfeiern teil.
Der Opfer gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Alle Spitzenpolitiker der Region können ja wohl nicht im Urlaub gewesen sein. Oder gedachte man außerhalb der Region? Wo waren eigentlich die Vertreter des Bündnis gegen Rechts? Kn meint, hier gibt es wohl doch etwas aufzuarbeiten!Die Parteisprecherin und Kreistagsmitglied Beatrice Ritzke mahnte in ihre Ansprache, dass von deutschem Boden kein Krieg mehr ausgehen dürfe.
Anschließend legte die kleine Delegation am sowjetischen Ehrenfriedhof einen weiteren Kranz nieder.
Und was sagte die Thüringer Ministerpräsidentin in einer Presseinformation zu diesem Tag?
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat heute an das Ende des 2. Weltkrieges vor 65 Jahren erinnert. Der 8. Mai 1945 ist ein wichtiges Datum in der deutschen Geschichte. Es ist der Tag, an dem die Alliierten das deutsche Volk vom Nationalsozialismus befreiten. Dafür sind wir den damaligen Alliierten zu großer Dankbarkeit verpflichtet, sagte Lieberknecht zum Jahrestag des Kriegsendes.
Die Ministerpräsidentin erinnerte an das Leid und die Millionen unschuldiger Toter, die dem Krieg zum Opfer fielen. Sie gedachte vor allem der Opfer, die in den Konzentrationslagern gefoltert, gequält und getötet wurden. Die Katastrophe des 2. Weltkrieges und der Holocaust als Konsequenz der nationalsozialistischen Machtergreifung hat die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert nachhaltig und tragisch beeinflusst. Die Folgen des Krieges waren schmerzlich für unseren Kontinent, sagte Lieberknecht weiter. Mehr als 40 Jahre währte die widernatürliche Teilung Europas. Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges standen sich die Völker und Menschen unseres Kontinents in zwei verfeindete Lager geteilt gegenüber. Erst der Herbst 1989 und der Fall des Eisernen Vorhangs hat die Menschen im Osten Europas in die Freiheit und zur Demokratie geführt, sagte die Ministerpräsidentin.
Heute wächst Europa zusammen. Das Gedenken an das Ende des 2. Weltkrieges mahnt uns heute beständig an der Einheit Europas in Frieden und Freiheit weiter zu arbeiten. Die europäische Einigung ist die historische Lehre aus den beiden großen Kriegen des letzten Jahrhunderts. Sie ist die große Chance für einen dauerhaften Frieden, damit nie wieder Krieg die Völker Europas ins Unglück stürzen kann, sagte Lieberknecht.









