Fr, 15:28 Uhr
21.05.2010
IHK: Aufschwung macht Pause
Der Stimmungsknick sei zwar nicht erfreulich, aber zur Schwarzmalerei bestehe trotzdem kein Anlass, kommentiert Erfurts IHK-Hauptge-schäftsführer Gerald Grusser die aktuellen Zahlen. In der Thüringer Wirtschaft zeige sich ein deutlich aufgehelltes Bild. Insbesondere die Industrieunternehmen hätten inzwischen einen Gang höher geschaltet...
Trotz Griechenlandkrise und Euro-Schwäche setzt sich die konjunkturelle Erholung im Freistaat fort. Insbesondere die Exportfirmen finden zu ihrer alten Stärke zurück, erklärt der IHK-Chef. So hätten die Ausfuhren im Vorjahresvergleich zweistellig zulegen können und auch das Auftragsvolumen wäre deutlich gestiegen.
Der Aufschwung gewinnt an Breite. Die regionale Wirtschaft schüttelt die Krise zunehmend ab, so Grusser. Die ersten Monate des Jahres seien in vielen Branchen überraschend gut gelaufen. Die meisten Firmen hätten das Tal der Tränen nun endgültig hinter sich gelassen und blickten recht optimistisch auf die nächsten Monate. Inzwischen würden zahlreiche Firmenchefs bereits vom Jahr eins nach der Krise sprechen.
Die Bäume wachsen jedoch noch lange nicht in den Himmel. Die Erholung dürfte sich über eine längere Zeit hinziehen, Rückschläge sind jeder Zeit möglich, gibt Grusser zu bedenken. Er erwartet jetzt vor allem ernsthafte Anstrengungen zur Begrenzung des Staatsdefizits, das alle Ebenen der Politik – von den Kommunen über das Land bis zum Bund – betreffe. Hier brauche es den Mut der Verantwortlichen zu strukturellen Reformen. Ein weiter so darf es nach dieser Krise nicht geben, warnt der IHK-Chef.
Autor: nnzTrotz Griechenlandkrise und Euro-Schwäche setzt sich die konjunkturelle Erholung im Freistaat fort. Insbesondere die Exportfirmen finden zu ihrer alten Stärke zurück, erklärt der IHK-Chef. So hätten die Ausfuhren im Vorjahresvergleich zweistellig zulegen können und auch das Auftragsvolumen wäre deutlich gestiegen.
Der Aufschwung gewinnt an Breite. Die regionale Wirtschaft schüttelt die Krise zunehmend ab, so Grusser. Die ersten Monate des Jahres seien in vielen Branchen überraschend gut gelaufen. Die meisten Firmen hätten das Tal der Tränen nun endgültig hinter sich gelassen und blickten recht optimistisch auf die nächsten Monate. Inzwischen würden zahlreiche Firmenchefs bereits vom Jahr eins nach der Krise sprechen.
Die Bäume wachsen jedoch noch lange nicht in den Himmel. Die Erholung dürfte sich über eine längere Zeit hinziehen, Rückschläge sind jeder Zeit möglich, gibt Grusser zu bedenken. Er erwartet jetzt vor allem ernsthafte Anstrengungen zur Begrenzung des Staatsdefizits, das alle Ebenen der Politik – von den Kommunen über das Land bis zum Bund – betreffe. Hier brauche es den Mut der Verantwortlichen zu strukturellen Reformen. Ein weiter so darf es nach dieser Krise nicht geben, warnt der IHK-Chef.