Fr, 09:45 Uhr
28.05.2010
Kredit und Hundehaltung
Im zweiten Teil der Berichterstattung zur gestrigen Stadtratsitzung in Sondershausen geht es um einen Großkredit und die Frage der Hundehaltung in der Stadt Sondershausen...
Der Stadtrat stimmt einstimmig einer Kreditaufnahme in Höhe von 3,55 Millionen Euro durch die Stadtwerke Sondershausen GmbH (SWS) zur Rezentralisierung der gesamten Fernwärmeerzeugung in Sondershausen gemäß § 74 ThürKO zu. Die Heizwerke Borntal und Hasenholz werden wegfallen (kn berichtete bereits).
In der Begründung hieß es:
Die SWS sind zum Zwecke der ".... Versorgung der Bevölkerung, der öffentlichen Einrichtungen, von Industrie und Gewerbe im Stadtgebiet von Sondershausen und Umgebung mit Erdgas, Elektrizität und Fernwärme....." gegründet worden. Dabei verfolgen die SWS das Ziel einer umweltgerechten (Stichwort Klimaschutz) und wettbewerbsfähigen Fernwärmeerzeugung. Die SWS haben zur Optimierung der bestehenden Fernwärmeerzeugungs- und Verteilungskapazitäten ein Gutachten erstellen lassen, welches im Ergebnis eine Rezentralisierung der gesamten Fernwärmeerzeugung für Sondershausen am Standort Wippertor empfiehlt.
Die Fernwärmeerzeugung soll neben der "traditionellen" Wärmeerzeugung in Gaskesseln auch eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK-Anlage) mit einer elektrischen Leistung von 2 MW sowie einen Kessel für die Mittellast beinhalten, in welchem Holzhackschnitzel (vorzugsweise aus kommunalen Wäldern) verfeuert werden. Bei der KWK-Anlage handelt es sich um eine hocheffiziente Fernwärmeproduktion. Mit der Errichtung der KWK-Anlage kann das langfristige Ziel der SWS einer Erhöhung der Eigenerzeugungsquote im Strom in Verbindung mit einem verbesserten Umweltschutz erreicht werden. In der Anlage wird mehr als 80 % der eingesetzten Energie in Strom und Wärme umgewandelt, während der Nutzungsgrad bei konventionellen Stromerzeugungsanlagen lediglich etwas weniger als 40 % beträgt. Für die Investition in die Erzeugungsanlagen und die neu zu bauenden Verbindungstrassen vom Standort Wippertor in die Quartiere Hasenholz/ Östertal sowie Borntal ist insgesamt ein Budget von 3,55 Mio. £ erforderlich. Die Investition stellt sich wirtschaftlich dar.
Die Frage, wie viel zusätzliche Arbeitsplätze es für die Region geben könnte, ließ sich noch nicht spezifizieren, sagten sowohl Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), als auch der Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Wilhelm Schreier.
Im Punkt Sonstiges ging Bürgermeister Kreyer auf die Vorgänge um den Hundeübergriff in Sachsenburg ein. Es soll eine Fremdfirma beauftragt werden, die in der Stadt Sondershausen durch Bürgerbefragungen ermitteln soll, ob Hunde ordnungsgemäß angemeldet sind. Die letzte erfolgreiche Aktion in diesem Sinne war bereits 1997.
Auch die Frage, ob und wie viele Kampfhunde es in Sondershausen gäbe ist nur sehr unsicher. Zwar existieren Zahlen (16 in der Kernstadt und 6 in den Ortsteilen) aber eine spezielle Erfassung gibt es nicht. Auch bei der Entrichtung der Hundesteuer wird nicht ermittelt, ob es sich um eine Kampfhundrasse achtet. Hier dachte Kreyer laut nach, ob es nicht über die Hundesteuer möglich wäre, die Kampfhundhaltung zu erschweren. Aber konkrete Überlegungen gibt es offensichtlich noch nicht.
Insgesamt wurden in Sondershausen im Jahre 2009 sechs Hundeattacken registriert, davon zwei durch Kampfhunde. Der Chef der Polizeiinspektion Kyffhäuser, Klaus Schulz, sagte, dass es zum Thema Kampfhunde kaum zu Hinweisen bei der Polizei gekommen sei. Über den Bericht von Klaus Schulz zu Polizeistatistik für Sondershausen berichtet kn in einem getrennten Artikel.
Bürgermeister Kreyer erinnerte nochmals, dass am 31. Mai um 19:00 Uhr Einwohnerversammlung im Dorfkrug von Berka sei. In Vertretung des Ortsbürgermeisters berichtete Friedhelm Verges, dass es am 05. Juni in Großberndten zu einem Kinderfest kommen wird (ab 10.00 Uhr). Grund ist die Fertigstellung der Sanierung des Spielplatzes.
Autor: khhDer Stadtrat stimmt einstimmig einer Kreditaufnahme in Höhe von 3,55 Millionen Euro durch die Stadtwerke Sondershausen GmbH (SWS) zur Rezentralisierung der gesamten Fernwärmeerzeugung in Sondershausen gemäß § 74 ThürKO zu. Die Heizwerke Borntal und Hasenholz werden wegfallen (kn berichtete bereits).
In der Begründung hieß es:
Die SWS sind zum Zwecke der ".... Versorgung der Bevölkerung, der öffentlichen Einrichtungen, von Industrie und Gewerbe im Stadtgebiet von Sondershausen und Umgebung mit Erdgas, Elektrizität und Fernwärme....." gegründet worden. Dabei verfolgen die SWS das Ziel einer umweltgerechten (Stichwort Klimaschutz) und wettbewerbsfähigen Fernwärmeerzeugung. Die SWS haben zur Optimierung der bestehenden Fernwärmeerzeugungs- und Verteilungskapazitäten ein Gutachten erstellen lassen, welches im Ergebnis eine Rezentralisierung der gesamten Fernwärmeerzeugung für Sondershausen am Standort Wippertor empfiehlt.
Die Fernwärmeerzeugung soll neben der "traditionellen" Wärmeerzeugung in Gaskesseln auch eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK-Anlage) mit einer elektrischen Leistung von 2 MW sowie einen Kessel für die Mittellast beinhalten, in welchem Holzhackschnitzel (vorzugsweise aus kommunalen Wäldern) verfeuert werden. Bei der KWK-Anlage handelt es sich um eine hocheffiziente Fernwärmeproduktion. Mit der Errichtung der KWK-Anlage kann das langfristige Ziel der SWS einer Erhöhung der Eigenerzeugungsquote im Strom in Verbindung mit einem verbesserten Umweltschutz erreicht werden. In der Anlage wird mehr als 80 % der eingesetzten Energie in Strom und Wärme umgewandelt, während der Nutzungsgrad bei konventionellen Stromerzeugungsanlagen lediglich etwas weniger als 40 % beträgt. Für die Investition in die Erzeugungsanlagen und die neu zu bauenden Verbindungstrassen vom Standort Wippertor in die Quartiere Hasenholz/ Östertal sowie Borntal ist insgesamt ein Budget von 3,55 Mio. £ erforderlich. Die Investition stellt sich wirtschaftlich dar.
Die Frage, wie viel zusätzliche Arbeitsplätze es für die Region geben könnte, ließ sich noch nicht spezifizieren, sagten sowohl Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), als auch der Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Wilhelm Schreier.
Im Punkt Sonstiges ging Bürgermeister Kreyer auf die Vorgänge um den Hundeübergriff in Sachsenburg ein. Es soll eine Fremdfirma beauftragt werden, die in der Stadt Sondershausen durch Bürgerbefragungen ermitteln soll, ob Hunde ordnungsgemäß angemeldet sind. Die letzte erfolgreiche Aktion in diesem Sinne war bereits 1997.
Auch die Frage, ob und wie viele Kampfhunde es in Sondershausen gäbe ist nur sehr unsicher. Zwar existieren Zahlen (16 in der Kernstadt und 6 in den Ortsteilen) aber eine spezielle Erfassung gibt es nicht. Auch bei der Entrichtung der Hundesteuer wird nicht ermittelt, ob es sich um eine Kampfhundrasse achtet. Hier dachte Kreyer laut nach, ob es nicht über die Hundesteuer möglich wäre, die Kampfhundhaltung zu erschweren. Aber konkrete Überlegungen gibt es offensichtlich noch nicht.
Insgesamt wurden in Sondershausen im Jahre 2009 sechs Hundeattacken registriert, davon zwei durch Kampfhunde. Der Chef der Polizeiinspektion Kyffhäuser, Klaus Schulz, sagte, dass es zum Thema Kampfhunde kaum zu Hinweisen bei der Polizei gekommen sei. Über den Bericht von Klaus Schulz zu Polizeistatistik für Sondershausen berichtet kn in einem getrennten Artikel.
Bürgermeister Kreyer erinnerte nochmals, dass am 31. Mai um 19:00 Uhr Einwohnerversammlung im Dorfkrug von Berka sei. In Vertretung des Ortsbürgermeisters berichtete Friedhelm Verges, dass es am 05. Juni in Großberndten zu einem Kinderfest kommen wird (ab 10.00 Uhr). Grund ist die Fertigstellung der Sanierung des Spielplatzes.
