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Mi, 14:04 Uhr
16.06.2010

Kreis erhält Regionalbudget

Bereits 2008 hatte das Bundeswirtschaftsministerium die Möglichkeit geschaffen, einzelnen Regionen ein sogenanntes Regionalbudget zur Mobilisierung regionaler Wachstumspotenziale zur Verfügung zu stellen. Jetzt gibt es wieder einen vollen "Schluck aus der Pulle". Für was das Geld verwendet werden soll, erfahren Sie hier...

Wesentliche Voraussetzung war ein funktionierendes Regionalmanagement, über das der Kyffhäuserkreis bekannterweise verfügt. Die Auswahl der Regionen sollte - so die Vorgabe des Bundeswirtschaftsministeriums - über die Bundesländer erfolgen.

Auf Initiative von Landrat Peter Hengstermann (CDU) bemühte sich die Wirtschaftsförderung des Kreises zusammen mit dem Regionalmanagement umgehend um die Bewilligung des Regionalbudgets. Nunmehr hatten die Bemühungen Erfolg. Mit Bescheid vom 11.06.2010 bewilligte das Thüringer Landesverwaltungsamt dem Kreis ein Regionalbudget in Höhe von insgesamt 900.000 Euro, das aus Mitteln des Thüringer Wirtschaftsministeriums zur Verfügung steht und bis 2013 zur Umsetzung regional bedeutender Projekte genutzt werden kann.

"Wir haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Maßnahmen umsetzen können, die zur Verbesserung der Struktur in der Region beigetragen haben", so Landrat Peter Hengstermann, dessen Dank ausdrücklich dem Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) gilt, durch dessen Mittel nun das schwache Pflänzchen der strukturellen Erholung im Kreis weiter gestärkt werden könne. "Bei der problematischen Haushaltssituation des Kreises ist beim Regionalbudget entscheidend, dass die Mittel auch ohne Mitleistungsanteile eingesetzt werden können", so Hengstermann weiter.

Um regionale Wachstumsimpulse mit dem Regionalbudget anstoßen zu können, setzt der Kreis auf Projekte aus dem Bereich Gewerbe und Tourismus. Vorgesehen ist die Vorbereitung von Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen, um regional bedeutsame Straßenbaumaßnahmen sowie die Entwicklung der Industriegroßfläche Artern/Ringleben zu beschleunigen. Zudem sollen die Gewerbe- und Industriestandorte des Kreises auf der weltweit größten Standortmesse, der ExpoReal in München präsentiert werden. In touristischer Hinsicht kommt der Komplettierung wichtiger Wegverbindungen große Bedeutung zu. So soll der GeoPfad Kali-Bergbau angelegt, die Wasserwanderinfrastruktur an der Unstrut vervollständigt und der Radwanderweg K 1 - Rund um Sondershausen - ausgebaut werden. Projekte, die ohne das Regionalbudget wegen der Haushaltssituation erst einmal auf Eis hätten gelegt werden müssen.

Noch ist das Regionalbudget aber noch nicht vollständig mit Projekten untersetzt. Die Wirtschaftsförderung des Kreises und das Regionalmanagement werden in den nächsten Wochen zusammen mit regionalen Akteuren nach weiteren Projekten suchen, die nach den Bestimmungen des Bewilligungsbescheides aus dem Regionalbudget finanziert werden können, um die Wirtschaftsstruktur des Kreises weiter zu stärken.
Autor: khh

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