Di, 19:48 Uhr
29.06.2010
2. Öffentliche Verbandsversammlung
Am heutigen Dienstag fand im alten E-Werk von Sondershausen die 2. Öffentliche Verbandsversammlung des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Helbe-Wipper (TAZ) statt. Große Überraschungen blieben aus...
Geleitet wurde die Verbandsversammlung von Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), da der Vorsitzende Maik Göllert verhindert war. Die beiden Hauptthema waren der Jahresabschluss für das Jahr 2009 für die Sparten Trinkwasser und Abwasser, die immer getrennt ermittelt werden.
Für 2009 war ein schwarze Null im Ergebnis beim Trinkwasser im Plan gewesen. Erreicht wurde ein Überschuss von 173.495 Euro. Dieses Plus resultiert aus dem Zufluss von zusätzlichen Fördergeldern (über 300 TE) vom Land Thüringen. Geschmälert wurde das Ergebnis durch einen leichten Absatzrückgang, verursacht durch weniger Abnahme und auch durch weniger Einwohner. Auch ist durch die Insolvenz des Großkunden Emerald Biodiesel Ebeleben GmbH die Bilanz geschmälert worden. Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) bedauerte diese Entwicklung auf dem Biodieselmarkt. Durch politischen Einfluss seien viele Fördermittel in den Sand gesetzt worden.
Der Erreichte Überschuss beim Trinkwasser soll als Gewinnvortrag für das nächste jahr verwendet werden. Der Verbandsausschuss hatte diese Verwendung vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Ebenfalls einstimmig angenommen wurde der Jahresabschluss beim Abwasser. Hier war im Plan für 2009 ein Überschuss von 423.558 Euro eingeplant worden, erreicht wurde allerdings nur ein Überschuss von 225.462 Euro. Auch dieser Gewinn soll für das nächste Jahr vorgetragen werden.
Joachim Kreyer dankte der Geschäftsleitung und allen Mitarbeitern für die geleistete gute Arbeit. Die Prüfberichte waren durch Mittelrheinische Treuhand erarbeitet worden. Anschließend wurde einstimmig beschlossen, dass die Mittelrheinische Treuhand wieder die Prüfberichte erarbeitet. Die Arbeit hatte überzeugt, zumal immer ein anderer Bearbeiter den Prüfbericht federführend bearbeitet hat.
Abschließend stellte Joachim Kreyer fest, dass es eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Verbraucherbeirat gab. Für die nächsten Verbandssitzung sollen wieder Vorschläge für die neue Zusammensetzung des Verbraucherbeirates erarbeitet werden. Das öffentliche Interesse an der heutigen 2. Öffentliche Verbandsversammlung war gering. Die Gäste konnten per Handschlag begrüßt werden, waren es doch gerade mal zwei Medienvertreter und ein wirklicher Gast.
Autor: khhGeleitet wurde die Verbandsversammlung von Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), da der Vorsitzende Maik Göllert verhindert war. Die beiden Hauptthema waren der Jahresabschluss für das Jahr 2009 für die Sparten Trinkwasser und Abwasser, die immer getrennt ermittelt werden.
Für 2009 war ein schwarze Null im Ergebnis beim Trinkwasser im Plan gewesen. Erreicht wurde ein Überschuss von 173.495 Euro. Dieses Plus resultiert aus dem Zufluss von zusätzlichen Fördergeldern (über 300 TE) vom Land Thüringen. Geschmälert wurde das Ergebnis durch einen leichten Absatzrückgang, verursacht durch weniger Abnahme und auch durch weniger Einwohner. Auch ist durch die Insolvenz des Großkunden Emerald Biodiesel Ebeleben GmbH die Bilanz geschmälert worden. Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) bedauerte diese Entwicklung auf dem Biodieselmarkt. Durch politischen Einfluss seien viele Fördermittel in den Sand gesetzt worden.
Der Erreichte Überschuss beim Trinkwasser soll als Gewinnvortrag für das nächste jahr verwendet werden. Der Verbandsausschuss hatte diese Verwendung vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Ebenfalls einstimmig angenommen wurde der Jahresabschluss beim Abwasser. Hier war im Plan für 2009 ein Überschuss von 423.558 Euro eingeplant worden, erreicht wurde allerdings nur ein Überschuss von 225.462 Euro. Auch dieser Gewinn soll für das nächste Jahr vorgetragen werden.
Joachim Kreyer dankte der Geschäftsleitung und allen Mitarbeitern für die geleistete gute Arbeit. Die Prüfberichte waren durch Mittelrheinische Treuhand erarbeitet worden. Anschließend wurde einstimmig beschlossen, dass die Mittelrheinische Treuhand wieder die Prüfberichte erarbeitet. Die Arbeit hatte überzeugt, zumal immer ein anderer Bearbeiter den Prüfbericht federführend bearbeitet hat.
Abschließend stellte Joachim Kreyer fest, dass es eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Verbraucherbeirat gab. Für die nächsten Verbandssitzung sollen wieder Vorschläge für die neue Zusammensetzung des Verbraucherbeirates erarbeitet werden. Das öffentliche Interesse an der heutigen 2. Öffentliche Verbandsversammlung war gering. Die Gäste konnten per Handschlag begrüßt werden, waren es doch gerade mal zwei Medienvertreter und ein wirklicher Gast.