Mi, 10:54 Uhr
30.06.2010
Es wird immer besser
Die Arbeitslosigkeit hat zum Ende des ersten Halbjahres 2010 den niedrigsten Stand seit 1991 erreicht. Mit 15.064 registrierte die Nordhäuser Agentur für Arbeit 834 Arbeitslose weniger als im Mai. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Zahl der Jobsuchenden um fast 4.000 zurück. Hier die Einzelheiten...
Die Arbeitsmarktlage entwickelt sich weiter positiv, beurteilt der Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur Karsten Froböse die Situation. Wir haben mit 10,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote seit 19 Jahren. Die Unternehmen haben im letzten Monat deutlich mehr Arbeitsstellen als im letzten Jahr angeboten. Als Folge rückläufiger Arbeitslosenzahlen ist auch die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, weiter gesunken. Mit einem Minus von 0,6 zum Vormonat betrug die Quote Ende Juni 10,3 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 13,0 Prozent.
Die Zahl arbeitsloser Jugendlicher ist gegenüber dem Vorjahr um rund 35 Prozent gesunken und lag im Juni bei 1.349. Vor einem Monat waren noch 78 Jugendliche mehr auf Jobsuche. 1.367 junge Leute wurden seit Jahresbeginn in Beschäftigungen auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt, 6,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Fast 1.500 Jugendliche begannen Ausbildungen in Schulen oder Betrieben, knapp 29 Prozent mehr als im Juni 2009.
Fast 8.500 Menschen konnten in den ersten sechs Monaten 2010 die Arbeitslosigkeit beenden, um wieder eine Beschäftigung aufzunehmen, über 500 mehr als vor einem Jahr. Zusätzliche Entlastung auf dem Arbeitsmarkt brachten Vermittlungen in den zweiten Arbeitsmarkt, Förderungen beruflicher Weiterbildung, die Unterstützung bei Selbständigkeit und berufliche Eingliederungsmaßnahmen. Insgesamt wurden im letzten Monat 6.922 Personen, 331 mehr als im Juni 2009 damit unterstützt.
Die Zahl der Bewerber um eine Ausbildungsstelle lag Ende Juni mit 1.769 auf dem Niveau des Vorjahres. Lediglich 11 Bewerber weniger meldeten sich bei den Berufsberatern. Rund 60 Prozent der Schüler haben bereits eine Lehrstellenzusage, 711 junge Leute sind derzeit noch unversorgt.
Die Unternehmen haben ihre Ausbildungsbereitschaft weiter erhöht. 1.390 Ausbildungsstellen wurden von Oktober 2009 bis Juni 2010 gemeldet, 86 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der betrieblichen Stellen belief sich auf 1.306, 68 mehr als im vergangenen Beratungsjahr. Auf einen Jugendlichen kommen damit 0,79 Stellen. Gute Arbeitsmarktchancen haben die Jugendlichen im Moment als Werkzeugmacher, Elektriker, Schlosser oder Bäcker, erläutert Karsten Froböse die aktuelle Lage. Das sind Berufe, in denen die Arbeitslosenquote deutlich niedriger ist als im Durchschnitt.
614 Arbeitsangebote wurden im Juni aus der Wirtschaft der Region gemeldet, 3,2 Prozent mehr als vor einem Monat und fast 42 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Die Quote bezieht sich auf abhängige zivile Erwerbspersonen
Autor: nnzDie Arbeitsmarktlage entwickelt sich weiter positiv, beurteilt der Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur Karsten Froböse die Situation. Wir haben mit 10,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote seit 19 Jahren. Die Unternehmen haben im letzten Monat deutlich mehr Arbeitsstellen als im letzten Jahr angeboten. Als Folge rückläufiger Arbeitslosenzahlen ist auch die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, weiter gesunken. Mit einem Minus von 0,6 zum Vormonat betrug die Quote Ende Juni 10,3 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 13,0 Prozent.
Die Zahl arbeitsloser Jugendlicher ist gegenüber dem Vorjahr um rund 35 Prozent gesunken und lag im Juni bei 1.349. Vor einem Monat waren noch 78 Jugendliche mehr auf Jobsuche. 1.367 junge Leute wurden seit Jahresbeginn in Beschäftigungen auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt, 6,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Fast 1.500 Jugendliche begannen Ausbildungen in Schulen oder Betrieben, knapp 29 Prozent mehr als im Juni 2009.
Fast 8.500 Menschen konnten in den ersten sechs Monaten 2010 die Arbeitslosigkeit beenden, um wieder eine Beschäftigung aufzunehmen, über 500 mehr als vor einem Jahr. Zusätzliche Entlastung auf dem Arbeitsmarkt brachten Vermittlungen in den zweiten Arbeitsmarkt, Förderungen beruflicher Weiterbildung, die Unterstützung bei Selbständigkeit und berufliche Eingliederungsmaßnahmen. Insgesamt wurden im letzten Monat 6.922 Personen, 331 mehr als im Juni 2009 damit unterstützt.
Die Zahl der Bewerber um eine Ausbildungsstelle lag Ende Juni mit 1.769 auf dem Niveau des Vorjahres. Lediglich 11 Bewerber weniger meldeten sich bei den Berufsberatern. Rund 60 Prozent der Schüler haben bereits eine Lehrstellenzusage, 711 junge Leute sind derzeit noch unversorgt.
Die Unternehmen haben ihre Ausbildungsbereitschaft weiter erhöht. 1.390 Ausbildungsstellen wurden von Oktober 2009 bis Juni 2010 gemeldet, 86 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der betrieblichen Stellen belief sich auf 1.306, 68 mehr als im vergangenen Beratungsjahr. Auf einen Jugendlichen kommen damit 0,79 Stellen. Gute Arbeitsmarktchancen haben die Jugendlichen im Moment als Werkzeugmacher, Elektriker, Schlosser oder Bäcker, erläutert Karsten Froböse die aktuelle Lage. Das sind Berufe, in denen die Arbeitslosenquote deutlich niedriger ist als im Durchschnitt.
614 Arbeitsangebote wurden im Juni aus der Wirtschaft der Region gemeldet, 3,2 Prozent mehr als vor einem Monat und fast 42 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Der Blick in die Regionen
| Landkreis | Quote in % |
| Nordhausen | 12,0 |
| Eichsfeld | 8,3 |
| Kyffhäuserkreis | 15,1 |
Die Quote bezieht sich auf abhängige zivile Erwerbspersonen
