Do, 07:01 Uhr
01.07.2010
Gefährlichen Schönheiten
Der Fingerhut (Digitalis pupurea) steht bei unserem Leser Hans-Jürgen Schmidt im Garten. Allerdings sollten besonders Kinder nicht an die Pflanzen gelangen können. Warum, erfahren Sie hier...
Fingerhut (Foto: Hans-Jürgen Schmidt)
Prächtig stehen zu Zeit die Pflanzen in meinem Garten. In einem roter und die Ausnahme in einen weißen Blütenstand. Die Pflanze ist allerdings hoch giftig und wird in der Medizin verwendet. Die Wirkstoffe des Fingerhuts sind Herzglykoside, die heute überwiegend aus dem Fingerhut gewonnen werden. Herzglykoside regen den geschwächten Herzmuskel an, sich wieder stärker zusammenzuziehen. Im therapeutischen Einsatz von Digitalis steht der die Herzfrequenz senkende Effekt von Digitalis immer mehr im Vordergrund gegenüber der Stärkung der Herzleistung. Wie norwegische Forscher festgestellt haben, wirken Fingerhutpräparate auch gegen Krebszellen.
Die Pflanze ist in allen Bestandteilen hochgiftig. Bereits der Verzehr von zwei bis drei Fingerhutblättern kann tödlich enden. Aufgrund des bitteren Geschmacks kommt es allerdings selten dazu. Die ersten Anzeichen einer Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Ohrensausen, Schwindelanfälle und ein Sinken der Pulsfrequenz unter 50 Schläge pro Minute. Dann heißt es sofort sich in ärztlicher Behandlung zu begeben.
Die Bilder stammen aus meinem Garten : Verein "Hopfenberg", Sondershausen
Text + Bilder: Hans-Jürgen Schmidt, Sondershausen
Autor: khh
Fingerhut (Foto: Hans-Jürgen Schmidt)
Prächtig stehen zu Zeit die Pflanzen in meinem Garten. In einem roter und die Ausnahme in einen weißen Blütenstand. Die Pflanze ist allerdings hoch giftig und wird in der Medizin verwendet. Die Wirkstoffe des Fingerhuts sind Herzglykoside, die heute überwiegend aus dem Fingerhut gewonnen werden. Herzglykoside regen den geschwächten Herzmuskel an, sich wieder stärker zusammenzuziehen. Im therapeutischen Einsatz von Digitalis steht der die Herzfrequenz senkende Effekt von Digitalis immer mehr im Vordergrund gegenüber der Stärkung der Herzleistung. Wie norwegische Forscher festgestellt haben, wirken Fingerhutpräparate auch gegen Krebszellen.Die Pflanze ist in allen Bestandteilen hochgiftig. Bereits der Verzehr von zwei bis drei Fingerhutblättern kann tödlich enden. Aufgrund des bitteren Geschmacks kommt es allerdings selten dazu. Die ersten Anzeichen einer Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Ohrensausen, Schwindelanfälle und ein Sinken der Pulsfrequenz unter 50 Schläge pro Minute. Dann heißt es sofort sich in ärztlicher Behandlung zu begeben.
Die Bilder stammen aus meinem Garten : Verein "Hopfenberg", Sondershausen
Text + Bilder: Hans-Jürgen Schmidt, Sondershausen



