Mi, 20:49 Uhr
30.06.2010
Seltsame Auffassungen des Landrates
Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Kreistag, Torsten Blümel, nimmt Stellung zu Äußerungen des Landrates Peter Hengstermann (CDU), die er in der Öffentlichkeit gemacht hatte...
Vor ein paar Tagen wetterte Landrat Peter Hengstermann noch gegen eine Kreisgebietsreform und einen Zusammenschluss mit Nordhausen. Seine Begründung: Nordhausen wolle Kreisstadt werden und sich alles einverleiben: Kreisstadtstatus, Sparkassensitz, Arbeitsamt und ARGE. Und schob nach, dass in Hessen auch nicht unbedingt die größte Stadt Kreisstadt wurde.
Nun ist es ehrbar, dass er sich für die Kreisstadt Sondershausen einsetzt.
Aber im Ostteil des Kreises klingeln da bei den Menschen doch ganz schön die Ohren. Wie war das bei der letzten Kreisgebietsreform? Warum ist da Bad Frankenhausen als zentral im Kreis liegend nicht Kreisstadt geworden? Warum ging der Hauptsitz der Sparkasse nach Sondershausen? Warum verleibte sich der Landrat alles ein? Es ist doch schon seltsam, dass der Landrat all das vergessen hat.
Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, plädiert er nun dafür, dass das Schulamt als eine der wenigen noch in Artern verbliebenen Behörden nach Sondershausen kommt. Das passt nicht ganz zu dem, was er Nordhausen jetzt vorwirft.
Es wäre jetzt wohl wichtig, dass der Landrat Zeichen setzt. Wenn er möchte, dass ihn der Ostteil des Kreises bei seinen Plänen in Bezug auf Nordhausen unterstützt, dann sollte er wohlüberlegt Politik machen. Denn aus Roßleben und Artern ist man durch die Autobahn schneller in einer Kreisstadt Nordhausen, als in der Kreisstadt Sondershausen. Und wenn diese Region Sondershausen bei einer Kreisgebietsreform die Unterstützung verweigert, sieht es schlecht aus für Sondershausen.
Torsten Blümel Fraktionsvorsitzender Die Linke im Kreistag
Autor: khhVor ein paar Tagen wetterte Landrat Peter Hengstermann noch gegen eine Kreisgebietsreform und einen Zusammenschluss mit Nordhausen. Seine Begründung: Nordhausen wolle Kreisstadt werden und sich alles einverleiben: Kreisstadtstatus, Sparkassensitz, Arbeitsamt und ARGE. Und schob nach, dass in Hessen auch nicht unbedingt die größte Stadt Kreisstadt wurde.
Nun ist es ehrbar, dass er sich für die Kreisstadt Sondershausen einsetzt.
Aber im Ostteil des Kreises klingeln da bei den Menschen doch ganz schön die Ohren. Wie war das bei der letzten Kreisgebietsreform? Warum ist da Bad Frankenhausen als zentral im Kreis liegend nicht Kreisstadt geworden? Warum ging der Hauptsitz der Sparkasse nach Sondershausen? Warum verleibte sich der Landrat alles ein? Es ist doch schon seltsam, dass der Landrat all das vergessen hat.
Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, plädiert er nun dafür, dass das Schulamt als eine der wenigen noch in Artern verbliebenen Behörden nach Sondershausen kommt. Das passt nicht ganz zu dem, was er Nordhausen jetzt vorwirft.
Es wäre jetzt wohl wichtig, dass der Landrat Zeichen setzt. Wenn er möchte, dass ihn der Ostteil des Kreises bei seinen Plänen in Bezug auf Nordhausen unterstützt, dann sollte er wohlüberlegt Politik machen. Denn aus Roßleben und Artern ist man durch die Autobahn schneller in einer Kreisstadt Nordhausen, als in der Kreisstadt Sondershausen. Und wenn diese Region Sondershausen bei einer Kreisgebietsreform die Unterstützung verweigert, sieht es schlecht aus für Sondershausen.
Torsten Blümel Fraktionsvorsitzender Die Linke im Kreistag