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Mi, 20:15 Uhr
07.07.2010

Das war eine Kleckserei

Viele Sondershäuser und Durchreisende, die gestern die Frankhäuserstraße in Sondershausen passiert haben, könnten genauso bekleckst und bespritzt worden sein, wie dieser Verkehrsteilnehmer. Was da las war, erfahren Sie hier...

Gestern wurden in der Frankenhäuserstraße von Sondershausen wahrscheinlich vom Straßenbauamt Nordthüringen beauftragt (oder auch durchgeführt) Sanierungsarbeiten an der Straße durchgeführt. Dabei wurde mit einem Sprühkopf eine teerähnliche Masse auf die Straße gesprüht, die später sofort mit Rollsplitt abgedeckt wurde. Hier das fertige Resultat in Höhe des Arbeitsamtes von Sondershausen.

Kleckserei (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kleckserei (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Soweit so gut. Die paar Verkehrsbehinderungen haben alle Verkehrsteilnehmer hingenommen, weil man an dem Sprühfahrzeug nicht gleich vorbei kam. Viele waren wahrscheinlich sogar froh, dass es nicht sogar noch zeitweise Sperrungen gab. Ob aber wirklich alle froh waren, wird sich für manchen Verkehrsteilnehmer erst noch herausstellen. Was war da geschehen?

Kleckserei (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kleckserei (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Dieser Herr hier, der gestern nachmittag das Sprühfahrzeug passierte, hatte zwar bemerkt, als ob ihm irgendwas ins Gesicht gespritzt hätte. Aber wer hat als Mann schon einen Spiegel einstecken. Das rächte sich. Hätte er gleich in den Spiegel gesehen, hätte er das Resultat dem Fahrer des Spritzfahrzeuges frisch präsentieren können. Denn die dunklen Spritzer auf der Haut sind weder Sommersprossen noch Leberflecken oder gar unreine Haut, sondern schlicht und einfach Teerspritzer. Die Gesamtansicht des schön beklecksten Gesichts wollen wir Ihnen und dem Herrn lieber ersparen.

Das es keine Sommersprossen sind, sieht man spätestens an den Bildern vom Hemd, das ebenfalls mächtig in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nun, der gute Herr hatte noch Glück, dass er sich nach dem erschütternden Blick in den Spiegel erinnern konnte, dass er in Höhe des Arbeitsamtes bespritzt worden war. Viele Verkehrsteilnehmer mit Autos könnten auch Pech gehabt haben und wurden mit Teer bespritzt, mit dem Unterschied, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mal wissen, woher ihre kleinen Teerspritzer am Auto herstammen. Falls Sie diese Zeilen lesen, jetzt wissen Sie es.

Die angewendete Technologie mag zwar ausgereift sein, aber mitten in der Stadt an viel befahrenen Straßen und begangenen Gehwegen angewendet, scheint die Sache doch noch etwas fragwürdig zu sein.
Kleckserei (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Kleckserei (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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