Mi, 20:22 Uhr
07.07.2010
Radwege im Kyffhäuserkreis – Chance vertan
Mit der Frage der Radwege im Kyffhäuserkreis beschäftigt sich eine Stellungnahme in unserem Leserforum....
Die aufgelassene Bahnstrecke Sondershausen-Frankenhausen wäre als Radweg ein touristischer Anziehungspunkt erster Klasse gewesen. Schöner kann man einen Radweg nicht anlegen, einfacher kann man eine Strecke nicht bekommen. Dass sich das Gleisbett für Schienenverkehr nicht mehr eignet, haben die über viele Jahre im Schritttempo rumpelnden Züge hinreichend demonstriert. Wenn man noch ein bisschen wartet, wird man zu tun haben, den zugewachsenen Bahndamm überhaupt wieder zu finden. Schade, dass sich die Verantwortlichen nicht rechtzeitig um eine Nutzung als Radweg bemüht haben.
Auch sonst wissen diese offensichtlich nicht mit Radwegen umzugehen. Dafür ist auch die kurze Strecke zwischen Jecha und Berka ein Beleg: Seit über einem Jahrzehnt endet dieser Weg unter dem Kalkhügel im Kies in tief ausgewaschenen Schlaglöchern. Unmittelbar nach Abnahme wurden die Kreuzungen rückgebaut und stellen so eine immense Gefährdung für den Nutzer dar. Erst heute hat man sich besonnen, und die Markierungen an der Wago- Kreuzung rekonstruiert.
Ein grundsätzliches Umdenken ist dringend erforderlich, wenn man den Kyffhäuserkreis für radelnde Touristen und Einwohner attraktiv machen will.
Tilmann Graner
Autor: khhDie aufgelassene Bahnstrecke Sondershausen-Frankenhausen wäre als Radweg ein touristischer Anziehungspunkt erster Klasse gewesen. Schöner kann man einen Radweg nicht anlegen, einfacher kann man eine Strecke nicht bekommen. Dass sich das Gleisbett für Schienenverkehr nicht mehr eignet, haben die über viele Jahre im Schritttempo rumpelnden Züge hinreichend demonstriert. Wenn man noch ein bisschen wartet, wird man zu tun haben, den zugewachsenen Bahndamm überhaupt wieder zu finden. Schade, dass sich die Verantwortlichen nicht rechtzeitig um eine Nutzung als Radweg bemüht haben.
Auch sonst wissen diese offensichtlich nicht mit Radwegen umzugehen. Dafür ist auch die kurze Strecke zwischen Jecha und Berka ein Beleg: Seit über einem Jahrzehnt endet dieser Weg unter dem Kalkhügel im Kies in tief ausgewaschenen Schlaglöchern. Unmittelbar nach Abnahme wurden die Kreuzungen rückgebaut und stellen so eine immense Gefährdung für den Nutzer dar. Erst heute hat man sich besonnen, und die Markierungen an der Wago- Kreuzung rekonstruiert.
Ein grundsätzliches Umdenken ist dringend erforderlich, wenn man den Kyffhäuserkreis für radelnde Touristen und Einwohner attraktiv machen will.
Tilmann Graner
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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