Fr, 19:05 Uhr
16.07.2010
Blumiger Ausflug
Einen Ausflug mit viel Geschichte und voller Blumen führten Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Donndorf-Wiehe-Bottendorfdurch, wie unser Leser Klaus Henze berichtet...
Ein Tagesausflug im Sommer ist für die Mitglieder unseres VdK-Ortsverbandes Donndorf-Wiehe-Bottendorf einfach Tradition und in diesem Jahr führte sie am 15. Juli ins Nachbarland Sachsen-Anhalt zur Landesgartenschau. Man kann es vorweg nehmen es war ein toller Ausflug, nicht nur weil die Organisation, welche in den Händen von Margot Schüchner lag, einwandfrei klappte, sondern auch weil Petrus ein Einsehen hatte und ausgerechnet an diesem Tag mit erträglichen Temperaturen aufwartete.
Margot Schüchner nutzte die Busfahrt gleich um einige aktuelle Informationen des Ortsvorstandes an Mann und Frau zu bringen. So informierte sie über die Initiative des VdK-Kreisverbandes Nordthüringen mit Briefen an die Landtagsabgeordneten darauf Einfluss zu nehmen, dass der Finanzierungsvorbehalt aus dem Thüringer Gesetz zur Gleichstellung und Verbesserung der Integration von Menschen mit Behinderungen" (ThürGIG) bei der Neufassung im kommenden Jahr verschwinden soll. Daran wird sich auch der Ortsverband mit Briefen an Landtagsabgeordneten beteiligen.
Sie stimmte aber auch mit einigen Informationen über die Stadt Aschersleben sowie die Landesgartenschau auf das zu erwartende ein. Aschersleben ist immerhin die älteste Stadt Sachsen-Anhalts und wurde im Jahre 753 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt hat heute rund 29.000 Einwohner, ist ein Mittelzentrum im Salzlandkreis und liegt am östlichen Harzrand. Die Stadt Aschersleben kennzeichnen vor allem ihre wirtschaftliche Stärke, eine innovative Bildungslandschaft und der kreative Stadtumbau. Sie ist heute das Zentrum der modernen Vliesstoffproduktion in Sachsen-Anhalt und ein starker Maschinenbaustandort. Der moderne Schulcampus "Bestehornpark" steht für die Ausrichtung der Stadt Aschersleben als Bildungsstandort.
Die Landesgartenschau, davon konnten sich die Teilnehmer der Fahrt dann bei der Führung überzeugen, ist eng mit der Geschichte verbunden, besonders mit dem Namen Adam Olearius. Der Forschungsreisende und berühmter Sohn der Stadt, inspirierte mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten die Landschaftsarchitekten, die große weite Welt nach Aschersleben zu holen. Mit gestalterischen Elementen wie zum Beispiel Pflanzungen nach Tierkreiszeichen, kuriosen Spielskulpturen oder künstlerischen Installationen.
Die Landesgartenschau Aschersleben umfasst im Stadtzentrum auf einer Gesamtfläche von 15 ha fünf miteinander verbundene Bereiche mit ihren Themen: Herrenbreite - Erleben, Bestehornpark - Erlernen, Stadtpark - Erinnern, Eine-Terrassen - Erholen und Promenadenring - Erwandern. Es gab also viel zu Erleben und zu Entdecken. Die Ausstellung ist übrigens noch bis zum 10. Oktober 2010 geöffnet.
Da die Ausstellung sich mitten in der Stadt befindet, konnte man auch einen kleinen Abstecher machen und sich dieses und jenes der geschichtsträchtigen und in der Umgestaltung befindlichen Stadt ansehen.
Der Ausflug endete dann auf der Rückfahrt mit einem Zwischenstopp im Kloster Helfta, wo man die neu gestaltete historische Anlage bestaunen konnte und gleich im hier ansässigen Hotel das Abendessen einnahm.
Text und Fotos: Klaus Henze
Autor: khhEin Tagesausflug im Sommer ist für die Mitglieder unseres VdK-Ortsverbandes Donndorf-Wiehe-Bottendorf einfach Tradition und in diesem Jahr führte sie am 15. Juli ins Nachbarland Sachsen-Anhalt zur Landesgartenschau. Man kann es vorweg nehmen es war ein toller Ausflug, nicht nur weil die Organisation, welche in den Händen von Margot Schüchner lag, einwandfrei klappte, sondern auch weil Petrus ein Einsehen hatte und ausgerechnet an diesem Tag mit erträglichen Temperaturen aufwartete.
Margot Schüchner nutzte die Busfahrt gleich um einige aktuelle Informationen des Ortsvorstandes an Mann und Frau zu bringen. So informierte sie über die Initiative des VdK-Kreisverbandes Nordthüringen mit Briefen an die Landtagsabgeordneten darauf Einfluss zu nehmen, dass der Finanzierungsvorbehalt aus dem Thüringer Gesetz zur Gleichstellung und Verbesserung der Integration von Menschen mit Behinderungen" (ThürGIG) bei der Neufassung im kommenden Jahr verschwinden soll. Daran wird sich auch der Ortsverband mit Briefen an Landtagsabgeordneten beteiligen.
Sie stimmte aber auch mit einigen Informationen über die Stadt Aschersleben sowie die Landesgartenschau auf das zu erwartende ein. Aschersleben ist immerhin die älteste Stadt Sachsen-Anhalts und wurde im Jahre 753 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt hat heute rund 29.000 Einwohner, ist ein Mittelzentrum im Salzlandkreis und liegt am östlichen Harzrand. Die Stadt Aschersleben kennzeichnen vor allem ihre wirtschaftliche Stärke, eine innovative Bildungslandschaft und der kreative Stadtumbau. Sie ist heute das Zentrum der modernen Vliesstoffproduktion in Sachsen-Anhalt und ein starker Maschinenbaustandort. Der moderne Schulcampus "Bestehornpark" steht für die Ausrichtung der Stadt Aschersleben als Bildungsstandort.
Die Landesgartenschau, davon konnten sich die Teilnehmer der Fahrt dann bei der Führung überzeugen, ist eng mit der Geschichte verbunden, besonders mit dem Namen Adam Olearius. Der Forschungsreisende und berühmter Sohn der Stadt, inspirierte mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten die Landschaftsarchitekten, die große weite Welt nach Aschersleben zu holen. Mit gestalterischen Elementen wie zum Beispiel Pflanzungen nach Tierkreiszeichen, kuriosen Spielskulpturen oder künstlerischen Installationen.
Die Landesgartenschau Aschersleben umfasst im Stadtzentrum auf einer Gesamtfläche von 15 ha fünf miteinander verbundene Bereiche mit ihren Themen: Herrenbreite - Erleben, Bestehornpark - Erlernen, Stadtpark - Erinnern, Eine-Terrassen - Erholen und Promenadenring - Erwandern. Es gab also viel zu Erleben und zu Entdecken. Die Ausstellung ist übrigens noch bis zum 10. Oktober 2010 geöffnet.
Da die Ausstellung sich mitten in der Stadt befindet, konnte man auch einen kleinen Abstecher machen und sich dieses und jenes der geschichtsträchtigen und in der Umgestaltung befindlichen Stadt ansehen.
Der Ausflug endete dann auf der Rückfahrt mit einem Zwischenstopp im Kloster Helfta, wo man die neu gestaltete historische Anlage bestaunen konnte und gleich im hier ansässigen Hotel das Abendessen einnahm.
Text und Fotos: Klaus Henze












