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Fr, 13:57 Uhr
27.08.2010

Kommunale Halbzeit

Die Kommunen in Thüringen hatten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weniger Geld in ihren Kassen und wir haben es "schwarz auf weiß"...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Die Ausgaben der Thüringer Kommunen lagen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im ersten Halbjahr 2010 mit 2,1 Milliarden Euro auf dem gleichen Niveau wie in der ersten Jahreshälfte 2009.

Positiv auf die Entwicklung der Gesamtausgaben wirkten die Personalausgaben, die um 5,5 Millionen Euro auf 591,8 Millionen Euro (- 0,9 Prozent) sanken. Das dürfte vor allem auf einen Personalabbau und die Nutzung von Teilzeitmodellen zurückzuführen sein.

Gesunken sind auch die Ausgaben für den laufenden Sachaufwand. Insgesamt wurden 388,9 Millionen Euro und damit 14,9 Millionen Euro weniger ausgegeben als im ersten Halbjahr 2009.

Bei den Ausgaben für soziale Leistungen ist dagegen ein weiterer Anstieg um 19,8 Millionen Euro auf 551,2 Millionen Euro festzustellen.
Maßgeblich beeinflusst wurde diese Entwicklung durch die höheren Zahlungen für Leistungen der Sozialhilfe in Höhe von 205,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 193,0 Millionen Euro).

Angewachsen sind ebenfalls die Ausgaben für Sachinvestitionen. Insgesamt wurden 247,2 Millionen Euro ausgegeben, davon 215,4 Millionen Euro für Baumaßnahmen und weitere 32,0 Millionen Euro für den Erwerb von Sachvermögen. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 ist ein Anstieg in Höhe von 9,6 Millionen Euro festzustellen, vorrangig zurückzuführen auf zusätzliche Mittel aus dem Konjunkturpaket II.

An Einnahmen flossen im ersten Halbjahr dieses Jahres 2,1 Milliarden Euro in die kommunalen Kassen. Das waren 113,5 Millionen Euro weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Den größten Anteil an den Einnahmen bildeten die laufenden und investiven Finanzzuweisungen vom Land mit 58,4 Prozent bzw. einem Volumen von 1,23 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2009 waren es 1,31 Milliarden Euro.

Die Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Einnahmen beliefen sich im ersten Halbjahr auf 443,8 Millionen Euro und waren damit um 24,3 Millionen Euro niedriger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, was vor allem auf Mindereinnahmen aus der Gewerbesteuer (netto) in Höhe von 34,7 Millionen Euro (insgesamt 226,9 Millionen Euro) zurückzuführen ist.

Aus Verwaltung und Betrieb nahmen die Kommunen in der ersten Jahreshälfte mit 283,1 Millionen Euro 9,6 Millionen Euro weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum ein.
Autor: nnz

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