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Fr, 14:05 Uhr
27.08.2010

"Silberdisteln“ gedeihen weiter

Das seit der vergangenen Spielzeit bestehende Seniorentheater „Die Silberdisteln“ wird auch in der neuen Spielzeit an der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH weiter existieren. Für die bisherigen „Silberdisteln“ gibt es nach der erfolgreichen Arbeit, die von der Premiere und mehreren Aufführungen von Shakespeares „Romeo und Julia“ gekrönt war, eine Fortsetzung.

Die Disteln (Foto: Anja D. Wagner) Die Disteln (Foto: Anja D. Wagner)
Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus der Inszenierung „Romeo und Julia“

Es können sich aber auch noch weitere spielbegeisterte Senioren ab 55 im Theater melden, um die Gruppe zu verstärken. Die Gründerin des Seniorentheaters, Christine Bossert, hat seit Mai eine neue Herausforderung an einem Theater in Süddeutschland, daher werden „Die Silberdisteln“ ab der neuen Spielzeit unter neuer Leitung weitergeführt. Ab September probt die Chefdramaturgin des Theaters, Anja Eisner, mit den Senioren. „Ich freue mich, dass ich zukünftig mit den ‚Silberdisteln’ arbeiten darf. Hier treffen sich Woche für Woche Menschen in ihrer Freizeit, um sie dem Theater zu widmen, das mir so viel bedeutet. Dass diese erfahrenen Menschen ihre Zeit und ihre Spielfreude gerade mit mir teilen wollen, kommt mir wie ein Geschenk vor.“

Anja Eisner hat einige Stücke ausgewählt, unter denen sich die „Silberdisteln“ jenes aussuchen können, welches sie probieren und aufführen wollen; dem wird aber eine Zeit vorausgehen, in der sich Spieler und Regisseurin erst gut kennen lernen werden.

Probenbeginn ist am Montag, 6. September um 17 Uhr. Wer an der Probe teilnehmen möchte sollte sich entweder telefonisch bis zum 3. September beim Künstlerischen Betriebsbüro im Theater Nordhausen anmelden, Tel. 0 36 31 62 60 124 oder auf dem Postweg: Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Künstlerisches Betriebsbüro, Käthe Kollwitz Str. 15, 99734 Nordhausen. Bitte Absender nicht vergessen.

„ ‚Die Silberdisteln’ sind mir eine riesige Herausforderung. Zum einen hat Christine Bossert mit einem Traumstart das Seniorentheater in nur acht Monaten zu einer wunderbaren ersten Premiere gebracht. Und zum andern kenne ich von zu Hause, von meiner Mutter, die viele Jahre in einem Seniorenkabarett gespielt hat, die Bedeutung, die so eine künstlerische Tätigkeit für die Mitglieder der Theatergruppe hat. Theaterspiel ist Arbeit, auch für Rentner, aber es ist keine ‚Arbeit im Job’. Wenn Senioren dieser Arbeit nachgehen, dann ordnen sie freiwillig einen großen Teil ihres an Erfahrungen doch so reichen Lebens dieser Tätigkeit unter, weil sie sich davon ganz viel Erfüllung, ganz viel Glück versprechen. Da es mir ein wenig genauso geht – mir wurde ‚dieser Job’ nicht auferlegt, sondern ich habe mich darum beworben, bei den ‚Silberdisteln’ Regie führen zu dürfen – haben wir ähnliche Voraussetzungen: Auch ich möchte, dass wir mit einer schönen Inszenierung zeigen, was in uns steckt!“ erklärt Anja Eisner.
Autor: nnz

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