Mo, 11:43 Uhr
30.08.2010
Der Ball rollt wieder
Die Bundesliga sorgt wieder für vollen Fußballstadien und genügend Gesprächsstoff bereits nach zwei Spieltagen. Auch die Fachleute des Allensbacher Institutes für Demoskopie wollten das so einiges von den Deutschen wissen...
57 Prozent der Fußballinteressierten freuen sich in diesen Tagen: Endlich rollt in der Fußball-Bundesliga der Ball wieder. 42 Prozent wollen sich in dieser Spielzeit so gut wie jedes Fußballspiel anschauen, das im Fernsehen übertragen wird, 36 Prozent der Fußballinteressierten werden erneut die großen und kleinen Stadien bevölkern. Das sind Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Fußball, die im August vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von Gunter Sachs durchgeführt wurde.
Aktuell interessieren sich 41 Prozent ohne jede Einschränkung für Fußball, 37 Prozent nicht sonderlich und 22 Prozent gar nicht. Damit ist das Fußballinteresse auf hohem Niveau stabil. Während von den Männern rund zwei Drittel zum Kreis der Interessierten gehören (64 Prozent), ist es unter den Frauen nur ein knappes Fünftel (19 Prozent).
Der starke Auftritt der deutschen Mannschaft bei der WM in Südafrika wirkt erkennbar nach: 91 Prozent der Fußballinteressierten zeigen sich begeistert vom schnellen Kombinationsspiel, wie es die Deutschen am Kap zeigten. 61 Prozent sagen: Der Fußball heute ist viel schneller als der Fußball vor 10, 20 Jahren. Neben der Freude über Attraktivitätsgewinne durch mehr Tempo und schöne Kombinationen werden jedoch auch Klagen laut: 31 Prozent finden, dass manche Mannschaften nur noch das eigene Tor verteidigen und zu wenig angreifen, 30 Prozent stört es, dass viele wichtige Spiele 0:0 oder 1:0 ausgehen, für 25 Prozent wird heute zu viel gefoult.
Gunter Sachs hat anlässlich der WM in Südafrika auf den Rückgang der Torquoten beim Fußball aufmerksam gemacht. Sein Hinweis entspricht einer verbreiteten Einstellung: über die Hälfte ( 54 Prozent) der Fußballinteressierten wünschen sich, dass beim Fußball mehr Tore fallen sollten.
Die Allensbacher Demoskopen hatten vom 2. bis 12. August 2010 1.807 Personen ab 16 Jahre befragt.
Autor: nnz/kn57 Prozent der Fußballinteressierten freuen sich in diesen Tagen: Endlich rollt in der Fußball-Bundesliga der Ball wieder. 42 Prozent wollen sich in dieser Spielzeit so gut wie jedes Fußballspiel anschauen, das im Fernsehen übertragen wird, 36 Prozent der Fußballinteressierten werden erneut die großen und kleinen Stadien bevölkern. Das sind Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Fußball, die im August vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von Gunter Sachs durchgeführt wurde.
Aktuell interessieren sich 41 Prozent ohne jede Einschränkung für Fußball, 37 Prozent nicht sonderlich und 22 Prozent gar nicht. Damit ist das Fußballinteresse auf hohem Niveau stabil. Während von den Männern rund zwei Drittel zum Kreis der Interessierten gehören (64 Prozent), ist es unter den Frauen nur ein knappes Fünftel (19 Prozent).
Der starke Auftritt der deutschen Mannschaft bei der WM in Südafrika wirkt erkennbar nach: 91 Prozent der Fußballinteressierten zeigen sich begeistert vom schnellen Kombinationsspiel, wie es die Deutschen am Kap zeigten. 61 Prozent sagen: Der Fußball heute ist viel schneller als der Fußball vor 10, 20 Jahren. Neben der Freude über Attraktivitätsgewinne durch mehr Tempo und schöne Kombinationen werden jedoch auch Klagen laut: 31 Prozent finden, dass manche Mannschaften nur noch das eigene Tor verteidigen und zu wenig angreifen, 30 Prozent stört es, dass viele wichtige Spiele 0:0 oder 1:0 ausgehen, für 25 Prozent wird heute zu viel gefoult.
Gunter Sachs hat anlässlich der WM in Südafrika auf den Rückgang der Torquoten beim Fußball aufmerksam gemacht. Sein Hinweis entspricht einer verbreiteten Einstellung: über die Hälfte ( 54 Prozent) der Fußballinteressierten wünschen sich, dass beim Fußball mehr Tore fallen sollten.
Die Allensbacher Demoskopen hatten vom 2. bis 12. August 2010 1.807 Personen ab 16 Jahre befragt.



