Mo, 12:52 Uhr
13.09.2010
Fragen gestellt (3)
Verwaltung brüskiert Kreistag so die Feststellung des Fraktionsvorsitzenden der Linken im Kreistag, Torsten Blümel. Was er aus Sicht der Linken zum Thema Schuleinzugsgebiete Sondershausen zu sagen hat, erfahren Sie hier...
Am Kreistag vorbei hat der Landrat die Einzugsgebiete der 3 Grundschulen in Sondershausen ändern lassen und somit vollendete Tatsachen versucht zu schaffen, während die Schulnetzkonzeption noch in der Erarbeitung ist. kritisiert Torsten Blümel, Fraktionsvorsitzender der LINKEN, das voreilige Handeln der Verwaltung.
Es gibt nur einen Grund für diese Aktion und der ist eine gewaltige Retourkutsche an den Kreistag. Nach dem DIE LINKE im Frühjahr einen entsprechenden Antrag in den Kreistag gebracht hatte, entschloss sich dieser gegen den Willen der Verwaltung, der Kollwitz-Schule für den aktuellen Einschulungsjahrgang die Zweizügigkeit zu gestatten. Mehrmals sprach sich der Landrat in der Folgezeit dafür aus, dass diese Ausnahme nur in diesem Schuljahr gelten solle.
Damit der Kreistag sich nicht wieder anders entscheiden kann, wurden durch die Verwaltung jetzt Fakten geschaffen. Die Hälfte aller Straßen, die zum Einzugsgebiet der Kollwitzschule gehören, wurden einfach der Franzberg- und der Östertalschule zugeordnet. Somit können sich in den kommenden Jahren weniger Schüler zur Einschulung an der Kollwitzschule anmelden und es reicht nur noch für eine Klasse.
Die Linksfraktion wird dieses Agieren am Kreistag vorbei nicht widerspruchslos hinnehmen und bereits im heutigen Bildungsausschuss zur Sprache bringen.
Bei der Neueinteilung der Einzugsgebiete ist noch nicht das letze Wort gesprochen - im Zuge der neuen Schulnetzplanung muss das genau geprüft werden. Wenn der Landrat meint, er kann die LINKE wie einen Tanzbären am Nasenring herumführen, hat er sich kräftig geschnitten.
Torsten Blümel
Fraktionsvorsitzender Die Linke
Autor: khhAm Kreistag vorbei hat der Landrat die Einzugsgebiete der 3 Grundschulen in Sondershausen ändern lassen und somit vollendete Tatsachen versucht zu schaffen, während die Schulnetzkonzeption noch in der Erarbeitung ist. kritisiert Torsten Blümel, Fraktionsvorsitzender der LINKEN, das voreilige Handeln der Verwaltung.
Es gibt nur einen Grund für diese Aktion und der ist eine gewaltige Retourkutsche an den Kreistag. Nach dem DIE LINKE im Frühjahr einen entsprechenden Antrag in den Kreistag gebracht hatte, entschloss sich dieser gegen den Willen der Verwaltung, der Kollwitz-Schule für den aktuellen Einschulungsjahrgang die Zweizügigkeit zu gestatten. Mehrmals sprach sich der Landrat in der Folgezeit dafür aus, dass diese Ausnahme nur in diesem Schuljahr gelten solle.
Damit der Kreistag sich nicht wieder anders entscheiden kann, wurden durch die Verwaltung jetzt Fakten geschaffen. Die Hälfte aller Straßen, die zum Einzugsgebiet der Kollwitzschule gehören, wurden einfach der Franzberg- und der Östertalschule zugeordnet. Somit können sich in den kommenden Jahren weniger Schüler zur Einschulung an der Kollwitzschule anmelden und es reicht nur noch für eine Klasse.
Die Linksfraktion wird dieses Agieren am Kreistag vorbei nicht widerspruchslos hinnehmen und bereits im heutigen Bildungsausschuss zur Sprache bringen.
Bei der Neueinteilung der Einzugsgebiete ist noch nicht das letze Wort gesprochen - im Zuge der neuen Schulnetzplanung muss das genau geprüft werden. Wenn der Landrat meint, er kann die LINKE wie einen Tanzbären am Nasenring herumführen, hat er sich kräftig geschnitten.
Torsten Blümel
Fraktionsvorsitzender Die Linke
