Mi, 13:42 Uhr
22.09.2010
Verdienste in Produktion steigen
Neue Zahlen über die verdienstsituation im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich Thüringens wurden heute bekanntgegeben. Danach stiegen dort die Einkünfte der Beschäftigten.
Im 2. Quartal 2010 verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im Freistaat Thüringen im Monat durchschnittlich brutto 2 477 Euro (ohne Sonderzahlungen) bei einer bezahlten wöchentlichen Arbeitszeit von 39,4 Stunden. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ein Anstieg um 4,1 Prozent. Diese Entwicklung lässt sich u.a. durch den Anstieg der Wochenarbeitszeit um 1,6 Prozent erklären, was wiederum auf einen Rückgang der Kurzarbeit zurückzuführen ist.
Sowohl im Produzierenden Gewerbe als auch Dienstleistungssektor entwickelten sich die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste zum Vorjahresquartal mit einer Ausnahme - dem Handel - positiv.
Im Produzierenden Gewerbe stiegen die durchschnittlichen monatlichen Verdienste um 5,0 Prozent auf 2 267 Euro.
Fast durchweg positiv verlief die Verdienstentwicklung auch im Dienstleistungssektor. In den Bereichen marktbestimmter Dienstleistungen wurden durchschnittlich 2,4 Prozent und nicht marktbestimmter Dienstleistungen 3,0 Prozent mehr verdient als ein Jahr zuvor.
Eine negative Verdienstentwicklung gab es im Wirtschaftszweig Handel (- 0,5 Prozent). Sie ging einher mit einer Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit um 0,6 Prozent.
In den anderen Bereichen sind trotz zum Teil leicht verringerter Wochenarbeitszeiten positive Verdienstentwicklungen beobachtet worden.
Im 2. Quartal entwickelten sich die Bruttostundenverdienste für Vollzeitbeschäftigte ebenfalls günstig. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich betrug 14,48 Euro (ohne Sonderzahlungen). Zum Vorjahresquartal bedeutet das eine Zunahme um 2,5 Prozent. Mit einer einzigen Ausnahme - dem Wirtschaftszweig Grundstücks- und Wohnungswesen - stiegen die Stundenlöhne in den Wirtschaftzweigen.
Für teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst mit 14,07 Euro geringfügig unter dem Durchschnittsverdienst der vollzeitbeschäftigten Kollegen. In den meisten Branchen erhöhte sich auch deren durchschnittlicher Verdienst.
Hintergrundinformation:
Die Angaben über Verdienste und Arbeitszeiten sind Durchschnittswerte, die auf der Grundlage der Vierteljährlichen Verdiensterhebung ermittelt wurden. Für Rückschlüsse auf die eigene Verdienstsituation können diese Durchschnittswerte nur eingeschränkt herangezogen werden, da diese u.a. in Abhängigkeit von der jeweils ausgeübten Tätigkeit und der Anzahl der Berufsjahre bisweilen erheblich voneinander abweichen können. Auch bestehen zwischen den Branchen einzelner Wirtschaftsbereiche sowie zwischen den Unternehmen eines Wirtschaftsbereiches oft beträchtliche Unterschiede im Verdienstniveau.
Autor: nnzIm 2. Quartal 2010 verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im Freistaat Thüringen im Monat durchschnittlich brutto 2 477 Euro (ohne Sonderzahlungen) bei einer bezahlten wöchentlichen Arbeitszeit von 39,4 Stunden. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ein Anstieg um 4,1 Prozent. Diese Entwicklung lässt sich u.a. durch den Anstieg der Wochenarbeitszeit um 1,6 Prozent erklären, was wiederum auf einen Rückgang der Kurzarbeit zurückzuführen ist.
Sowohl im Produzierenden Gewerbe als auch Dienstleistungssektor entwickelten sich die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste zum Vorjahresquartal mit einer Ausnahme - dem Handel - positiv.
Im Produzierenden Gewerbe stiegen die durchschnittlichen monatlichen Verdienste um 5,0 Prozent auf 2 267 Euro.
Fast durchweg positiv verlief die Verdienstentwicklung auch im Dienstleistungssektor. In den Bereichen marktbestimmter Dienstleistungen wurden durchschnittlich 2,4 Prozent und nicht marktbestimmter Dienstleistungen 3,0 Prozent mehr verdient als ein Jahr zuvor.
Eine negative Verdienstentwicklung gab es im Wirtschaftszweig Handel (- 0,5 Prozent). Sie ging einher mit einer Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit um 0,6 Prozent.
In den anderen Bereichen sind trotz zum Teil leicht verringerter Wochenarbeitszeiten positive Verdienstentwicklungen beobachtet worden.
Im 2. Quartal entwickelten sich die Bruttostundenverdienste für Vollzeitbeschäftigte ebenfalls günstig. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich betrug 14,48 Euro (ohne Sonderzahlungen). Zum Vorjahresquartal bedeutet das eine Zunahme um 2,5 Prozent. Mit einer einzigen Ausnahme - dem Wirtschaftszweig Grundstücks- und Wohnungswesen - stiegen die Stundenlöhne in den Wirtschaftzweigen.
Für teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst mit 14,07 Euro geringfügig unter dem Durchschnittsverdienst der vollzeitbeschäftigten Kollegen. In den meisten Branchen erhöhte sich auch deren durchschnittlicher Verdienst.
Hintergrundinformation:
Die Angaben über Verdienste und Arbeitszeiten sind Durchschnittswerte, die auf der Grundlage der Vierteljährlichen Verdiensterhebung ermittelt wurden. Für Rückschlüsse auf die eigene Verdienstsituation können diese Durchschnittswerte nur eingeschränkt herangezogen werden, da diese u.a. in Abhängigkeit von der jeweils ausgeübten Tätigkeit und der Anzahl der Berufsjahre bisweilen erheblich voneinander abweichen können. Auch bestehen zwischen den Branchen einzelner Wirtschaftsbereiche sowie zwischen den Unternehmen eines Wirtschaftsbereiches oft beträchtliche Unterschiede im Verdienstniveau.