Do, 10:09 Uhr
23.09.2010
Hochbeet eingeweiht
Zum Welt-Alzheimer-Tag hat man im Wohnstift Kloster Donndorf ein Hochbeet eingeweiht. Was noch an dem Tag gemacht wurde, erfahren Sie in dem Bericht der kn aus Donndorf erreichte...
Zum Welt-Alzheimer-Tag am 21. September hat das Wohnstift Kloster Donndorf ein Hochbeet eingeweiht, dass auch von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern bearbeitet werden kann. Bei der Einweihung trugen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein T-Shirt mit der Aufschrift Demenz – eine eigene Welt. Das Shirt war im letzten Jahr eigens zum Welt-Alzheimer-Tag gedruckt worden.
Das neue Hochbeet steht auf Rollen und ist mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Es soll mit Kräutern zum Riechen, Schmecken, Sehen und Berühren bepflanzt werden. Damit sollen die Sinne angeregt und trainiert werden, was besonders für Demenzkranke sehr wichtig ist. Oftmals werden über diese Art der Sinneswahrnehmung Erinnerungen wach.
Zunächst werden Petersilie, Salbei, Liebstöckel, Schnittlauch, Rosmarin, Zitronenmelisse und Pfefferminze durch die Seniorinnen und Senioren angepflanzt. Dieses Projekt wurde mit Lottomitteln des Landes Thüringen unterstützt und findet bei der Landtagsabgeordneten Gudrun Holbe besonderen Zuspruch. Auch die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzerkrankten hat einige Kräuter zu diesem Projekt gesponsert. Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden ersten Montag im Monat im Mehrzwecksaal des Wohnstifts. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Der Welt-Alzheimer-Tag findet seit 1994 immer am 21. September mit vielfältigen Aktionen vor allem in Europa und Amerika statt. Damit soll die Öffentlichkeit auf die Situation von Alzheimer-Kranken und ihren Angehörigen aufmerksam gemacht werden. Weltweit sind etwa 35 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Das Motto des Welt-Alzheimer-Tages 2010 lautet in Deutschland: "Gemeinschaft leben"
Es soll auf die Situation der 1,2 Millionen Demenzkranken und ihrer Familien in Deutschland hingewiesen werden. Auch wenn gegenwärtig eine Heilung der Krankheit nicht möglich ist, kann durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und vieles mehr den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.
Autor: khhZum Welt-Alzheimer-Tag am 21. September hat das Wohnstift Kloster Donndorf ein Hochbeet eingeweiht, dass auch von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern bearbeitet werden kann. Bei der Einweihung trugen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein T-Shirt mit der Aufschrift Demenz – eine eigene Welt. Das Shirt war im letzten Jahr eigens zum Welt-Alzheimer-Tag gedruckt worden.
Das neue Hochbeet steht auf Rollen und ist mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Es soll mit Kräutern zum Riechen, Schmecken, Sehen und Berühren bepflanzt werden. Damit sollen die Sinne angeregt und trainiert werden, was besonders für Demenzkranke sehr wichtig ist. Oftmals werden über diese Art der Sinneswahrnehmung Erinnerungen wach.
Zunächst werden Petersilie, Salbei, Liebstöckel, Schnittlauch, Rosmarin, Zitronenmelisse und Pfefferminze durch die Seniorinnen und Senioren angepflanzt. Dieses Projekt wurde mit Lottomitteln des Landes Thüringen unterstützt und findet bei der Landtagsabgeordneten Gudrun Holbe besonderen Zuspruch. Auch die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzerkrankten hat einige Kräuter zu diesem Projekt gesponsert. Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden ersten Montag im Monat im Mehrzwecksaal des Wohnstifts. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Der Welt-Alzheimer-Tag findet seit 1994 immer am 21. September mit vielfältigen Aktionen vor allem in Europa und Amerika statt. Damit soll die Öffentlichkeit auf die Situation von Alzheimer-Kranken und ihren Angehörigen aufmerksam gemacht werden. Weltweit sind etwa 35 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Das Motto des Welt-Alzheimer-Tages 2010 lautet in Deutschland: "Gemeinschaft leben"
Es soll auf die Situation der 1,2 Millionen Demenzkranken und ihrer Familien in Deutschland hingewiesen werden. Auch wenn gegenwärtig eine Heilung der Krankheit nicht möglich ist, kann durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und vieles mehr den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.