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Do, 10:16 Uhr
23.09.2010

kn-Forum: Freibier für Alle

Unserer Leserin Doris Weber beschäftigt sich in ihrem Leserbrief mit dem Thema Sportlerheim in Oberheldrungen...

Obwohl feststand, dass das Objekt – Sportlerheim – keine Pflichtaufgabe der Gemeinde Oberheldrungen ist, wurde es vor fast einem Jahr durch Reinhard Klimek für unsere Gemeinde ersteigert.
Sollte es wo möglich ein Wahlgeschenk von Familie Klimek, mit Gemeindefinanzen bezahlt, für die Sportler sein? Im Grunde genommen lehnten diese nämlich das Objekt ab. Ich wollte ebenfalls das Sportlerheim mit ersteigern, aber weil die Bürgermeisterin Karin Klimek uns vor der Versteigerung versprach, unserem Verein Zum Schutz der Kahlen Schmücke ebenfalls Räumlichkeiten mit zur Verfügung zu stellen, verzichteten wir auf die Ersteigerung. Bei der Renovierung wollten wir uns nicht ausschließen.

Es war einmal - könnte man heute sagen, denn mehr, als nur Versprechungen sind nicht geblieben. Fast ein Jahr ist es her und die Sportler sind sich immer noch nicht einig dieses Objekt in eigene Regie zu übernehmen. Seit Wochen wird dort drinnen gebaut und gefuhrwerkt. Neue Türen und Fenster zieren das Haus. Als Gemeinderatsmitglied frage ich mich, ob Frau Klimek, die wieder mal im Alleingang, ohne Gemeinderatsbeschluss einen Auftrag über ihr Limit (9135 €) vergab, diese Rechnung aus ihrer eigenen Tasche bezahlt hat. Wie die Ausschreibung, sowie die Vergabemodalität für diese Arbeiten im Sportlerheim abgelaufen sind, ist mir als Gemeinderätin nicht bekannt, denn einen Gemeinderatsbeschluss hierfür gibt es immer noch nicht, sowie für die Mehrausgaben von über 13 T € im Kindergarten 2008.

Weiterhin frage ich mich, ob die Bürgermeisterin Karin Klimek in unserer Gemeinde Narrenfreiheit hat, denn egal welche Beschwerde vom wem auch immer, seit Jahren bei der Kommunalaufsicht eingehen, - sie werden ausgesessen, bzw. nicht oder nur unzureichend bearbeitet. Beschlüsse gibt es viele, aber keinen, der vorgibt, dass die Gemeinde die Kosten für die Renovierung des Sportlerheims selbst übernimmt. Weiterhin gibt es keinen Beschluss, dass die Gemeinde den Umbau zur Wertsteigerung dieses Objektes für einen eventuellen Verkauf durchführen darf. Wenn es die LSG nicht hat, wird auch noch kein Konzept vorliegen, wie es die Gemeinde verlangte.

Aber ich denke, das brauchen sie auch nicht mehr, denn wie wir von einigem Fußballern selbst hörten, will Reinhard Klimek in der oberen Etage eine Wohnung errichten lassen. Aber das geht ja den Gemeinderäten im Grunde genommen überhaupt nichts an. Diese sitzen doch nur dort, um das, was Klimek`s (GR Reinhard Klimek u. Bgm Karin Klimek) bestimmen, durch Beschlussfassungen zu legitimieren. Einst wurde sehr viel Geld in die halbfertige Turnhalle investiert. Jetzt werden wieder unsere Steuergelder genommen und im Sportlerheim verbaut, anstatt wirklich für alle Bürger da zu sein und das Geld zu nehmen um alle eingenommenen Straßenausbaubeiträge bei dieser sehr hohen Rücklage zurückzuzahlen!!! 2001 dachte ich, dass Reinhard Klimek immer noch die Amtsgeschehen in unserer Gemeinde leiten würde.

Bis heute änderte sich nichts. Mein Eindruck bleibt weiterhin, dass er in unserer Gemeinde bestimmt, was geschehen darf, was verkauft, bzw. gekauft wird, und wer Vor- oder Nachtteile haben darf. Die Erweiterung der Schweinemastanlage, der Ausbau des Braunsrodaer Feldweges – kein Radweg, ein Schwimmteich und vieles mehr steht wieder auf seinem Plan. Jahre zuvor erhielten Firmen aus unserer Gemeinde keine Aufträge, das schien sich wiederum abrupt vor dem Wahltag zu ändern. Normal ist dieser Zustand nicht mehr. Ich denke mir, dass oft genug die Schlechtigkeiten, die sich hinter der Fassade von Klimek`s (Bgm u. GR) verbergen, verkannt werden, sonst hätten wir dieser Person (Bgm) kein Glauben geschenkt – ein Raum für unseren Verein dort in dem Sportlerheim zu erhalten. Nur gut, dass sogar Bürgermeister aus der CDU in der VG Kranichfeld Klimek durchschauten und ihn nicht mehr wollen.
Doris Weber
Oberheldrungen
Autor: khh

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