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Do, 14:51 Uhr
30.09.2010

Aufheben statt Aufschieben

DIE LINKE hat heute im Bundestag beantragt, die Anhebung der Regelaltersrente auf 67 Jahre zurückzunehmen. "Die Anhebung des Renteneintrittsalters durch Union und SPD geht an den Realitäten des Arbeitsmarktes vorbei und führt letztlich nur zu mehr Altersarmut", so Kersten Steinke, Abgeordnete aus Bad Frankenhausen (DIE LINKE)....

Tatsächlich ist die Arbeitslosigkeit älterer Erwerbsfähiger höher als die aller übrigen Altersgruppen. Nur 7,5 Prozent derjenigen, die derzeit mit 65 in Rente gehen sind unmittelbar zuvor sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Auch deshalb liegt das tatsächliche Renteneintrittsalter zwei Jahre unterhalb des gesetzlichen. Eine Folge davon ist, dass Renten mit Abschlägen versehen werden.

"Es sieht nicht so aus, als ob sich in Zukunft irgendetwas am Arbeitsmarkt für ältere Erwerbsfähige positiv ändern würde", so Steinke. Daher werden die Abschläge weiter ansteigen und immer mehr Renten auf Armutsniveau absinken.

"Die Verlautbarungen der SPD, die Rente mit 67 auszusetzen, ist reine Augenwischerei", sagt Steinke. "Was nicht sinnvoll ist, muss aufgehoben werden und nicht aufgeschoben". Das Hin und Her zeigt lediglich, dass sich die SPD innerparteilich nicht einigen kann.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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