Do, 12:03 Uhr
07.10.2010
Verkehrsfreigabe am Kyffhäuser
Thüringens Wirtschaftsminister Christian Carius am 11. Oktober 2010 persönlich an der Verkehrsfreigabe der 370m langen behindertengerechten Zufahrtsstraße am Kyffhäuser teilnehmen. Im Vorfeld der Freigabe in formierte das Landratsamt über die bisher erfolgten Arbeiten am Fuße des Kyffhäuserdenkmals...
1896 wurde das Kaiser-Wilhelm Denkmal feierlich eingeweiht. Seit mittlerweile 114 Jahren ist das Kyffhäuser Nationaldenkmal ein symbolträchtiges Monument der Region Nordthüringen / Südharz und seit vielen Jahren auch Touristenmagnet sowie Namensgeber der Region.
EU, Bund, Land und der Kyffhäuserkreis investieren seit Mitte der 90er Jahre erhebliche Summen, um das Wahrzeichen der Region statisch zu sichern, denkmalgerecht zu sanieren und touristisch interessanter für Besucher zu machen. Eine behindertengerechte Zuwegung zum Denkmal fehlte aber bisher und wurde jetzt im Rahmen der Umsetzung der infrastrukturellen Mittel des Kyffhäuserkreises aus dem Konjunkturprogramm II der BRD ermöglicht.
Der Weg entlang der Ringmauer, den Rollstuhlfahrer bisher nehmen mussten, um zum Denkmal und zur Oberburg zu gelangen, war durch Schlaglöcher, Unebenheiten als auch grobe Kiesfüllungen gekennzeichnet und von Rollstuhlfahrern kaum zu bewältigen. Mit der jetzt abgeschlossenen Infrastrukturmaßnahme wurde der Weg entlang der mittelalterlichen Ringmauer am Erfurter Tor beginnend bis zur Allee und den Toilettenanlagen in der Oberburg komplett erneuert und kann als ebener, langlebiger und pflegeleichter Weg, der Menschen mit Behinderungen und auch Familien mit Kleinkindern guten Gewissens als sichere Alternative angeboten werden.
Das ist eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem unbefriedigenden Vorzustand und wird Menschen mit Einschränkungen das Erlebnis Kyffhäuser auch menschlich näherbringen als bisher.
Die technische Umsetzung gestaltete sich in der letzten Woche allerdings als wahrer Krimi, bis kurz vor der Einbringung des rötlichen Asphaltes drohte das Vorhaben an technischen Problemen zu scheitern. Dank der super Abstimmung zwischen Baufirmen, Spezialfirmen, Architekturbüro und Landkreis gelang es trotzdem, den Asphalt einzubringen. Damit kann die Strecke jetzt endlich von Gehbehinderten und jungen Familien problemlos genutzt werden.
Autor: khh1896 wurde das Kaiser-Wilhelm Denkmal feierlich eingeweiht. Seit mittlerweile 114 Jahren ist das Kyffhäuser Nationaldenkmal ein symbolträchtiges Monument der Region Nordthüringen / Südharz und seit vielen Jahren auch Touristenmagnet sowie Namensgeber der Region.
EU, Bund, Land und der Kyffhäuserkreis investieren seit Mitte der 90er Jahre erhebliche Summen, um das Wahrzeichen der Region statisch zu sichern, denkmalgerecht zu sanieren und touristisch interessanter für Besucher zu machen. Eine behindertengerechte Zuwegung zum Denkmal fehlte aber bisher und wurde jetzt im Rahmen der Umsetzung der infrastrukturellen Mittel des Kyffhäuserkreises aus dem Konjunkturprogramm II der BRD ermöglicht.
Der Weg entlang der Ringmauer, den Rollstuhlfahrer bisher nehmen mussten, um zum Denkmal und zur Oberburg zu gelangen, war durch Schlaglöcher, Unebenheiten als auch grobe Kiesfüllungen gekennzeichnet und von Rollstuhlfahrern kaum zu bewältigen. Mit der jetzt abgeschlossenen Infrastrukturmaßnahme wurde der Weg entlang der mittelalterlichen Ringmauer am Erfurter Tor beginnend bis zur Allee und den Toilettenanlagen in der Oberburg komplett erneuert und kann als ebener, langlebiger und pflegeleichter Weg, der Menschen mit Behinderungen und auch Familien mit Kleinkindern guten Gewissens als sichere Alternative angeboten werden.
Das ist eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem unbefriedigenden Vorzustand und wird Menschen mit Einschränkungen das Erlebnis Kyffhäuser auch menschlich näherbringen als bisher.
Die technische Umsetzung gestaltete sich in der letzten Woche allerdings als wahrer Krimi, bis kurz vor der Einbringung des rötlichen Asphaltes drohte das Vorhaben an technischen Problemen zu scheitern. Dank der super Abstimmung zwischen Baufirmen, Spezialfirmen, Architekturbüro und Landkreis gelang es trotzdem, den Asphalt einzubringen. Damit kann die Strecke jetzt endlich von Gehbehinderten und jungen Familien problemlos genutzt werden.
