So, 11:01 Uhr
10.10.2010
Stadt will "FairTrade Town werden
Die Stadt Sondershausen beteiligt sich an der Kampagne "FairTrade Towns" und strebt den Titel "Fairtrade-Stadt" an. Das beschloss jüngst der Stadtrat der Stadt Sondershausen...
Die Eringung dieses titels ist allerdings kein Selbstläufer. Zur Erlangung des Titels "Fairtrade-Stadt" verpflichtet sich die Stadt Sondershausen im Weiteren Maßnahmen zu ergreifen, damit die vier zusätzlich geforderten Kriterien erfüllt werden. Dabei handelt es sich um:
In der Begründung vor den Stadträte dazu hieß es:
"Die Beteiligung an der Kampagne "Fairtrade Towns" ist ein Baustein in der Unterstützung des Fairen Handels und würde Sondershausen zum Mitglied einer weltweiten Kampagne, an der sich bisher Städte in 17 Ländern beteiligen, sowie zu einem Vorreiter auf dem Gebiet der neuen Bundesländer machen.
Träger der Kampagne für Deutschland ist der Verein TransFair. TransFair wird von 35 Institutionen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung und Soziales getragen. Darüber hinaus unterstützen die EU, die Bundesregierung, Parteien und viele engagierte Einzelpersonen TransFair.
Im Bereich des örtlichen Einzelhandels verfügt die Stadt Sondershausen bereits über ein Angebot an Verkaufsstätten von Produkten aus dem Fairen Handel."
In der Diskussion des Beschlusses gab es überwiegend Zustimmung. Die Nubi kritisierte, dass hier bereits eine Steuergruppe gebildet wird, während ihr Vorschlag, so etwas für die wirtschaftlich Entwicklung der Stadt zu tun, bisher nicht annähernd realisiert wurde. Andreas Gothe (SPD) berichtete, dass im Stadtjugendring bereits Tee und Kaffee aus "Fair trade" gereicht wird.
Der Beschluss wurde mit überwiegender Mehrheit angenommen. Die einzige Gegenstimme kam von der NPD, die behauptete, "Fair trade" sei nicht transparent genug.
Mit dieser Entscheidung beschließt die Stadt Sondershausen gleichzeitig als ersten Schritte, dass im Büro des Bürgermeisters und der 1. Beigeordneten Kaffee und ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet werden. Dies betrifft auch alle Stadtrats- und Ausschusssitzungen, sofern Kaffee gereicht wird.
Autor: khhDie Eringung dieses titels ist allerdings kein Selbstläufer. Zur Erlangung des Titels "Fairtrade-Stadt" verpflichtet sich die Stadt Sondershausen im Weiteren Maßnahmen zu ergreifen, damit die vier zusätzlich geforderten Kriterien erfüllt werden. Dabei handelt es sich um:
- Die Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die auf dem Weg zur "Fairtrade-Stadt" die Aktivitäten vor Ort koordiniert,
- Das Anbieten gesiegelter Produkte des Fairen Handels in den lokalen Einzelhandelsgeschäften und den Ausschank von Fairtrade-Produkten in Cafes und Restaurants,
- Die Verwendung von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen und die Durchführung von Bildungsaktivitäten zum Thema "Fairer Handel",
- Die Unterrichtung der örtlichen Medien über alle Aktivitäten auf dem Weg zur "Fairtrade-Stadt".
In der Begründung vor den Stadträte dazu hieß es:
"Die Beteiligung an der Kampagne "Fairtrade Towns" ist ein Baustein in der Unterstützung des Fairen Handels und würde Sondershausen zum Mitglied einer weltweiten Kampagne, an der sich bisher Städte in 17 Ländern beteiligen, sowie zu einem Vorreiter auf dem Gebiet der neuen Bundesländer machen.
Träger der Kampagne für Deutschland ist der Verein TransFair. TransFair wird von 35 Institutionen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung und Soziales getragen. Darüber hinaus unterstützen die EU, die Bundesregierung, Parteien und viele engagierte Einzelpersonen TransFair.
Im Bereich des örtlichen Einzelhandels verfügt die Stadt Sondershausen bereits über ein Angebot an Verkaufsstätten von Produkten aus dem Fairen Handel."
In der Diskussion des Beschlusses gab es überwiegend Zustimmung. Die Nubi kritisierte, dass hier bereits eine Steuergruppe gebildet wird, während ihr Vorschlag, so etwas für die wirtschaftlich Entwicklung der Stadt zu tun, bisher nicht annähernd realisiert wurde. Andreas Gothe (SPD) berichtete, dass im Stadtjugendring bereits Tee und Kaffee aus "Fair trade" gereicht wird.
Der Beschluss wurde mit überwiegender Mehrheit angenommen. Die einzige Gegenstimme kam von der NPD, die behauptete, "Fair trade" sei nicht transparent genug.
Mit dieser Entscheidung beschließt die Stadt Sondershausen gleichzeitig als ersten Schritte, dass im Büro des Bürgermeisters und der 1. Beigeordneten Kaffee und ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet werden. Dies betrifft auch alle Stadtrats- und Ausschusssitzungen, sofern Kaffee gereicht wird.
