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Mo, 12:32 Uhr
18.10.2010

Unterstützung für Breitband für alle

Eine optimale Internetanbindung ist mittlerweile für viele Thüringer Unternehmen ein wichtiges Standortkriterium. So wirke sich die unzureichende Versorgung mit Breitbandanschlüssen ländlicher Räume in Thüringen zunehmend auf die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe aus, geht aus der kürzlich veröffentlichten Standortzufriedenheitsanalyse der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hervor...


Die Kammer unterstützt deshalb das Bestreben der Europäischen Kommission, bis 2013 allen EU-Bürgern Zugang zum Breitband-Internet zu verschaffen. „Angesichts der wachsenden Bedeutung des Internets für das Wirtschaftsleben ist es wichtig, dass der Standort Thüringen im internationalen Wettbewerb nicht ins Hintertreffen gerät“, mahnt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.

Das verabschiedete Maßnahmenpaket aus Brüssel sehe unter anderem eine effizientere Funkfrequenzverwaltung vor, sodass insbesondere der Zugang zu Breitbandnetzen in abgelegenen Gebieten erleichtert und innovative Dienste in ganz Europa verfügbar gemacht werden sollen. Nun liege es vor allem an der Thüringer Landesregierung, eine schnelle und effiziente Förderung und Weiterentwicklung der avisierten Planungen durchzusetzen.

„Durch öffentliche und private Investitionen in ultraschnelle Breitbandnetze wird die Nachfrage nach Breitbanddiensten steigen und damit die wirtschaftliche Dynamik erhöht. Sie sind somit unverzichtbar für eine florierende Wirtschaft“, spricht sich Grusser für das EU-Programm aus. Neben der Aufforderung der EU-Mitglieds-staaten, nationale Breitbandpläne und Umsetzungsmaßnahmen auszuarbeiten, mache die EU-Kommission auch Vorschläge zur Verringerung der Investitionskosten und optimalen Nutzung der bereitgestellten EU-Mittel. So hätten EU-Kommission und Europäische Investitionsbank bereits angekündigt, entsprechende Förderprogramme aufzulegen.
Autor: nnz

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Kommentare
Dieter
18.10.2010, 17:38 Uhr
Wann endlich ?
"Die Worte hör ich wohl, jedoch mir fehlt der Glaube"
Die vielen Worte und Initiativen der vergangenen Zeit sind beschämend, wenn man die reale Lage betrachte.
Da arbeiten Firmen, die auch Steuerzahler sind, mit
DSL light und davon in Spitzenzeiten nichtmal halbe ISDN - Geschwindigkeit.

Wann endlich erfolgt eine Wichtung der Anschlüsse nach wirtschaftlicher Bedeutung. Solange Provider Narrenfreiheit haben und
Förderungsinitiativen vorwiegend aus politischen Äußerungen bestehen, wird es kaum eine Verbesserung geben und gutgemeinte Ansätze verpuffen sinnlos.
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