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Mi, 11:12 Uhr
20.10.2010

Erfolge im Verbund

Thüringen steht nach der Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise vor einer seiner größten Herausforderungen: der Sicherung des Fachkräftebedarfs für die Wirtschaft. Die Firmenausbildungsverbünde (FAV) haben in den vergangenen 15 Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräfteentwicklung im Freistaat geleistet und mit dazu beigetragen, Thüringen als qualitativ hochwertigen Ausbildungsstandort zu etablieren...


Die zukünftige Aufgabengestaltung der Verbünde stand heute im Mittelpunkt eines Fachkongresses, der gemeinsam von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt und dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie (TMWAT) ausgerichtet wurde.

„Gerade für die überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region sind die Firmenausbildungsverbünde unverzichtbare Partner“, unterstreicht Esther Richter, Vizepräsidentin der IHK Erfurt und zugleich Vorsitzende des FAV Nord-West-Thüringen. Schätzungsweise ein Drittel der Thüringer Ausbildungsbetriebe hätte nicht die notwendigen Voraussetzungen dafür, das Gesamtspektrum der Ausbildungsinhalte umzusetzen. Vor dem Hintergrund rückläufiger Schülerzahlen gelte es deshalb, die Ausbildungsverbünde neu aufzustellen und weiter zu entwickeln.

Für den Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) werden die Verbünde auch zukünftig eine große Verantwortung übernehmen: „Die Ausbildung von Jugendlichen ist eine zentrale Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit eines Landes“, sagte Machnig. „Angesichts von Fachkräftemangel und sinkender Schülerzahlen müssen wir viele Wege gehen.

Dazu zählt ein nulltes Ausbildungsjahr, das Orientierung geben und die Abbruchquote reduzieren soll. Dazu zählt aber auch, dass Jugendliche eine 2. Chance bekommen, wenn sie zum Beispiel eine Ausbildung nicht beendet haben. Dazu zählen die Firmenausbildungsverbünde, die einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von Jugendlichen leisten.“

Neben den bisherigen Arbeitsschwerpunkten der FAVs kämen vor allem die unmittelbare Überleitung leistungsschwächerer Jugendlicher von der Schule in die praktische Ausbildung sowie deren Betreuung und Qualifizierung während des Ausbildungsprozesses hinzu.

Unter Federführung der Thüringer Industrie- und Handelskammern und des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Thüringer Firmenausbildungsverbünde neue Handlungs- und Strategieansätze. Die erzielten Ergebnisse des thüringenweiten Fachkongresses werden jetzt in einem Positionspapier zusammengefasst und sollen als Arbeitsgrundlage für die kommenden Jahre dienen.
Autor: nnz

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