Mi, 15:06 Uhr
03.11.2010
Legende Stadtcafé Sondershausen wiedereröffnet
Am heutigen Vormittag eröffnete eine Legende wieder seine Pforten, das Stadtcafé von Sondershausen. Natürlich war kn mit Kamera und Stift dabei und hat die ersten Kunden beobachtet...
Legende Stadtcafé Sondershausen wiedereröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Aus dem Café Frohberg, übrigens Hoflieferant für den Fürsten, war mal eine Instanz in Sondershausen geworden (Eine Legende kehrt zurück). Das hielt auch an, obwohl am 20.12.1960 die damalige HO das Café übernahm. Vielen älteren Bürgerinnen und Bürgern sind bestimmt noch die Tanzabende in Erinnerung. Genau 50 Jahre danach sollte das Cafe dann auch am 20.12.2010 wieder eröffnen, so gesagt beim symbolischen Spatenstich am 04. Dezember 2009. So recht hatten manche Zweifler gar nicht dran gedacht, und selbst am Freitag sah es mit den Baugerüst (Bildergalerie) nicht danach aus. Aber am Mittwoch, dem 03.11.2010 war es dann soweit.
Investor Mike Schielke gab zusammen mit dem Cafébetreibern Karola und Uwe Trautmann das Café für den Publikumsbetrieb frei. Da die Bauleute wesentlich früher fertig waren als erwartet, so wollte man das Objekt nicht über einen Monat leer rumstehen lassen, nur um den ursprünglichen Fertigungstermin einhalten zu wollen, so Mike Schielke gegenüber kn.
Vor der Eröffnung hatten sich Bauherren und neue Mieter bereits im Café getroffen, um auf die Eröffnung mit einem Glas Sekt anzustoßen, denn nicht nur das Café wurde eröffnet. Seit 1. November sind auch bereits der erste Mieter in die Wohnung eingezogen. Gestaffelt werden am 1. und 15. Dezember auch die weiteren acht Mieter in die Wohnungen einziehen, die alle über Aufzug erreichbar sind.
Man beachte im Bild nicht nur die schöne Torte, sondern auch das gestaltete Fenster im linken Teil des Bildes!
Mike Schielke dankte den Bauleuten die selbst im Winter bei minus 15 Grad Celsius die Abrissarbeiten vorangetrieben haben. Das Gesamtprojekt wird in Summe immerhin 1,6 Millionen Euro kosten, davon sich 400.000 Euro Fördermittel geflossen. Die untere Etage, der eigentliche Cafébetrieb ist ja nur ein Teil des gesamten Projekts.
Mit Huke & Söhne GbR, so Schielke, hatte er eine Firma beauftragt, welche die Auftragsvergabe so organisiert hat, dass ca. 80 Prozent der Bauleistungen in der Region bleiben werden. Auch die Bauplanung lief über das Bauplanungsbüro Matthias Werner aus Sondershausen. Die Statiker, das Ingenieurbüro für Bauwesen Dipl. Ingenieure Udo und Dorith Satzer sind aus Greußen, sie führten die statischen Berechnungen und die Wärmedämmung aus.
Mike Schielke dankte aber auch den weiteren Beteiligten am Objekt, die in den verschiedensten Arten mitgewirkt hatten, wie Sabine Angelstein vom Stadtbauamt, Elke Süß von der Kyffhäusersparkasse und Christoph Hanke und Veit Riedel von Rittmannsperger + Partner, einem Ingenieurbüro aus Erfurt und viele andere Beteiligte. Den Gruß des Bürgermeisters überbrachte der Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen, Uwe Dönhoff, da sowohl Joachim Kreyer, als auch Cornelia Kraffzick unterwegs waren.
Mit der Familie Trautmann wird auch ein Unternehmen aus der Region das Café betreiben. Nicht nur in Artern kennt man Uwe Trautmann, sondern auch in Bad Frankenhausen ist er bekannt, betreibt er doch dort das Kurcafé am Anger. Wie Karola Trautmann informierte, startet das Café mit sieben Mitarbeitern, fünf davon im Service und zwei in der Küche. Aber, so Trautmann, es könnten aber noch ein bis zwei Kräfte hinzu kommen.
Wenn Mike Schielke sich in der Ansprache wünschte, dass Café möge zu dem Treffpunkt in Sondershausen wieder werden, dass es früher mal war, dann hat er die Voraussetzungen dazu geschaffen. Selbst an eine Raucherlounge mit automatischer Schiebetür wurde gedacht, so dass auch Raucher ihre Zigarre und Zigarette bei einer Tasse Kaffee und mehr genießen kann. Selbst an die Information wurde gedacht, denn in der Raucherlonge läuft auch noch ein Bildschirm mit.
Zur Eröffnung gab es auch eine kulturelle Umrahmung für die Anna Steinhardt (Gesang) und E-Geiger Fabian fromm sorgten. Tobias Lutze hatte den Gästen die Geschichte des Stadtcafés vorgetragen, von der ersten Eröffnung 1868 als Tabakgeschäft, bis hin zum modernen Stadtcafé jetzt. Gemanagt wurde die ganze Eröffnungsfeier von der Agentur maniax-at-work.de mit Geschäftsführer Martin Ludwig, angefangen von den Künstlern über die Beschriftungen bis hin zur Homepage www.stadtcafe-sondershausen.de
Und auch bei der Inneneinrichtung wurde mehr geklotzt, als gekleckert. Es ist alles sehr geschmackvoll eingerichtet. Und jetzt liebe potentielle Besucher aus Sondershausen und Umgebung hört her, die Öffnungszeiten sind so gestaltet, dass das Stadtcafé ein wirklicher Treffpunkt werden kann. Es gibt keinen Ruhetag und von Montag bis Freitag ist von 07:00 Uhr bis 21:00 Uhr, am Samstag gar von 07:00 Uhr und Sonntags von 08:00 bis 20:00 geöffnet. Jetzt kann man schon mal vor der Arbeit, und auch nach der Arbeit, sein Käffchen und mehr in aller Ruhe genießen, oder es auch auf die Schnelle tun! Einziger Wermutstropfen, wo jetzt noch Rosen stehen, werd später noch Kurzzeitparkplätze entstehen. Aber in unserer großen Stadt werden wir wohl doch noch ein schönes Plätzchen für die Rosen finden, meint kn.Wer jetzt noch etwas zu meckern hat, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen.
Autor: khh
Legende Stadtcafé Sondershausen wiedereröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Aus dem Café Frohberg, übrigens Hoflieferant für den Fürsten, war mal eine Instanz in Sondershausen geworden (Eine Legende kehrt zurück). Das hielt auch an, obwohl am 20.12.1960 die damalige HO das Café übernahm. Vielen älteren Bürgerinnen und Bürgern sind bestimmt noch die Tanzabende in Erinnerung. Genau 50 Jahre danach sollte das Cafe dann auch am 20.12.2010 wieder eröffnen, so gesagt beim symbolischen Spatenstich am 04. Dezember 2009. So recht hatten manche Zweifler gar nicht dran gedacht, und selbst am Freitag sah es mit den Baugerüst (Bildergalerie) nicht danach aus. Aber am Mittwoch, dem 03.11.2010 war es dann soweit.Investor Mike Schielke gab zusammen mit dem Cafébetreibern Karola und Uwe Trautmann das Café für den Publikumsbetrieb frei. Da die Bauleute wesentlich früher fertig waren als erwartet, so wollte man das Objekt nicht über einen Monat leer rumstehen lassen, nur um den ursprünglichen Fertigungstermin einhalten zu wollen, so Mike Schielke gegenüber kn.
Vor der Eröffnung hatten sich Bauherren und neue Mieter bereits im Café getroffen, um auf die Eröffnung mit einem Glas Sekt anzustoßen, denn nicht nur das Café wurde eröffnet. Seit 1. November sind auch bereits der erste Mieter in die Wohnung eingezogen. Gestaffelt werden am 1. und 15. Dezember auch die weiteren acht Mieter in die Wohnungen einziehen, die alle über Aufzug erreichbar sind.
Man beachte im Bild nicht nur die schöne Torte, sondern auch das gestaltete Fenster im linken Teil des Bildes!
Mike Schielke dankte den Bauleuten die selbst im Winter bei minus 15 Grad Celsius die Abrissarbeiten vorangetrieben haben. Das Gesamtprojekt wird in Summe immerhin 1,6 Millionen Euro kosten, davon sich 400.000 Euro Fördermittel geflossen. Die untere Etage, der eigentliche Cafébetrieb ist ja nur ein Teil des gesamten Projekts.
Mit Huke & Söhne GbR, so Schielke, hatte er eine Firma beauftragt, welche die Auftragsvergabe so organisiert hat, dass ca. 80 Prozent der Bauleistungen in der Region bleiben werden. Auch die Bauplanung lief über das Bauplanungsbüro Matthias Werner aus Sondershausen. Die Statiker, das Ingenieurbüro für Bauwesen Dipl. Ingenieure Udo und Dorith Satzer sind aus Greußen, sie führten die statischen Berechnungen und die Wärmedämmung aus.
Mike Schielke dankte aber auch den weiteren Beteiligten am Objekt, die in den verschiedensten Arten mitgewirkt hatten, wie Sabine Angelstein vom Stadtbauamt, Elke Süß von der Kyffhäusersparkasse und Christoph Hanke und Veit Riedel von Rittmannsperger + Partner, einem Ingenieurbüro aus Erfurt und viele andere Beteiligte. Den Gruß des Bürgermeisters überbrachte der Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen, Uwe Dönhoff, da sowohl Joachim Kreyer, als auch Cornelia Kraffzick unterwegs waren.
Mit der Familie Trautmann wird auch ein Unternehmen aus der Region das Café betreiben. Nicht nur in Artern kennt man Uwe Trautmann, sondern auch in Bad Frankenhausen ist er bekannt, betreibt er doch dort das Kurcafé am Anger. Wie Karola Trautmann informierte, startet das Café mit sieben Mitarbeitern, fünf davon im Service und zwei in der Küche. Aber, so Trautmann, es könnten aber noch ein bis zwei Kräfte hinzu kommen.
Wenn Mike Schielke sich in der Ansprache wünschte, dass Café möge zu dem Treffpunkt in Sondershausen wieder werden, dass es früher mal war, dann hat er die Voraussetzungen dazu geschaffen. Selbst an eine Raucherlounge mit automatischer Schiebetür wurde gedacht, so dass auch Raucher ihre Zigarre und Zigarette bei einer Tasse Kaffee und mehr genießen kann. Selbst an die Information wurde gedacht, denn in der Raucherlonge läuft auch noch ein Bildschirm mit.
Zur Eröffnung gab es auch eine kulturelle Umrahmung für die Anna Steinhardt (Gesang) und E-Geiger Fabian fromm sorgten. Tobias Lutze hatte den Gästen die Geschichte des Stadtcafés vorgetragen, von der ersten Eröffnung 1868 als Tabakgeschäft, bis hin zum modernen Stadtcafé jetzt. Gemanagt wurde die ganze Eröffnungsfeier von der Agentur maniax-at-work.de mit Geschäftsführer Martin Ludwig, angefangen von den Künstlern über die Beschriftungen bis hin zur Homepage www.stadtcafe-sondershausen.de
Und auch bei der Inneneinrichtung wurde mehr geklotzt, als gekleckert. Es ist alles sehr geschmackvoll eingerichtet. Und jetzt liebe potentielle Besucher aus Sondershausen und Umgebung hört her, die Öffnungszeiten sind so gestaltet, dass das Stadtcafé ein wirklicher Treffpunkt werden kann. Es gibt keinen Ruhetag und von Montag bis Freitag ist von 07:00 Uhr bis 21:00 Uhr, am Samstag gar von 07:00 Uhr und Sonntags von 08:00 bis 20:00 geöffnet. Jetzt kann man schon mal vor der Arbeit, und auch nach der Arbeit, sein Käffchen und mehr in aller Ruhe genießen, oder es auch auf die Schnelle tun! Einziger Wermutstropfen, wo jetzt noch Rosen stehen, werd später noch Kurzzeitparkplätze entstehen. Aber in unserer großen Stadt werden wir wohl doch noch ein schönes Plätzchen für die Rosen finden, meint kn.Wer jetzt noch etwas zu meckern hat, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen.









































