Mo, 12:15 Uhr
15.11.2010
Druck von unten gemacht
Die nnz hatte am Wochenende bereits von der Protestaktionen gegen die Sozialpolitik der Bundesregierung in Erfurt berichtet. Jetzt folgt ein weiterer Bericht aus Sicht einer Gewerkschaft...
Aktion in Erfurt (Foto: privat)
100.000 Menschen gingen diesen Samstag bundesweit auf die Strasse um ihren Unmut über das Sparpaket der Bundesregierung, die Rente mit 67, die Gesundheitsreform und ausufernde prekäre Beschäftigung Ausdruck zu verleihen. Auch in Erfurt versammelten sich rund 6.000 Menschen, die lautstark klar machten, dass die IG Metall, die DGB-Gewerkschaften und weitere Verbände und die Oppositionsparteien keinen Zweifel an ihrem Nein zur aktuellen Politik der Regierung lassen. Auch in Nordthüringen machte die IG Metall mobil und reiste mit fünf Bussen an. Mit einer eigenen Aktion führten die hiesigen Metaller den 600 Personen starken Zug an.
Weit mehr Menschen als wir erwarteten sind für einen Kurswechsel auf die Straße gegangen. Sie lehnen die Politik der schwarz-gelben Regierung ab, sie wollen keinen Raubbau an unseren Sozialversicherungssystemen, sie protestieren gegen die Zunahme von Leiharbeit in den Betrieben und sie verlangen eine Zukunftsperspektive für die junge Generation, sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild am Samstag in Erfurt.
Das die Forderungen der IG Metall nicht mit den Herbstaktivitäten enden, war von der 1. Bevollmächtigen der Verwaltungsstelle Nordhausen zu erfahren. Unser Protest endet, wenn falsche Entscheidungen der Bundesregierung rückgängig gemacht wurden. Bis dahin erwarten die Menschen unsere Gegenwehr, so Astrid Schwarz-Zaplinski zur nnz.
Am kommenden Donnerstag führen der DGB und die IG-Metall ab 14 Uhr eine weitere Informationsveranstaltung unter dem Motto Gerecht geht anders - Kurswechsel für ein gutes Leben vor der Südharz-Galerie durch. Einen Tag zuvor wird an gleicher Stelle der DGB mit einem Infostand präsent sein.
Autor: nnz
Aktion in Erfurt (Foto: privat)
100.000 Menschen gingen diesen Samstag bundesweit auf die Strasse um ihren Unmut über das Sparpaket der Bundesregierung, die Rente mit 67, die Gesundheitsreform und ausufernde prekäre Beschäftigung Ausdruck zu verleihen. Auch in Erfurt versammelten sich rund 6.000 Menschen, die lautstark klar machten, dass die IG Metall, die DGB-Gewerkschaften und weitere Verbände und die Oppositionsparteien keinen Zweifel an ihrem Nein zur aktuellen Politik der Regierung lassen. Auch in Nordthüringen machte die IG Metall mobil und reiste mit fünf Bussen an. Mit einer eigenen Aktion führten die hiesigen Metaller den 600 Personen starken Zug an. Weit mehr Menschen als wir erwarteten sind für einen Kurswechsel auf die Straße gegangen. Sie lehnen die Politik der schwarz-gelben Regierung ab, sie wollen keinen Raubbau an unseren Sozialversicherungssystemen, sie protestieren gegen die Zunahme von Leiharbeit in den Betrieben und sie verlangen eine Zukunftsperspektive für die junge Generation, sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild am Samstag in Erfurt.
Das die Forderungen der IG Metall nicht mit den Herbstaktivitäten enden, war von der 1. Bevollmächtigen der Verwaltungsstelle Nordhausen zu erfahren. Unser Protest endet, wenn falsche Entscheidungen der Bundesregierung rückgängig gemacht wurden. Bis dahin erwarten die Menschen unsere Gegenwehr, so Astrid Schwarz-Zaplinski zur nnz.
Am kommenden Donnerstag führen der DGB und die IG-Metall ab 14 Uhr eine weitere Informationsveranstaltung unter dem Motto Gerecht geht anders - Kurswechsel für ein gutes Leben vor der Südharz-Galerie durch. Einen Tag zuvor wird an gleicher Stelle der DGB mit einem Infostand präsent sein.