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Di, 10:14 Uhr
16.11.2010

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Wenn Trends oder Statistiken nach unten verlaufen, dann verbergen sich dahinter meist unangenehme Nachrichten. In einem Fall ist das ein wenig anders...

Statistik (Foto: TLS) Statistik (Foto: TLS)

Im September 2010 wurden durch die Thüringer Polizei 4 673 Unfälle aufgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 86 Unfälle bzw. 1,8 Prozent weniger als im September 2009. Dabei ist die Zahl der Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen um 120 Unfälle bzw. 16,9 Prozent auf 591 Unfälle zurückgegangen.

Unfälle mit Sachschaden verzeichneten eine leichte Steigerung um 0,8 Prozent auf 4 082 Unfälle. Mehr als 90 Prozent aller Sachschadensunfälle sind Bagatellunfälle, deren Zahl stieg um 1,1 Prozent. Sachschadensunfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderer berauschender Mittel sanken um 10,3 Prozent auf 35 Unfälle. Die Zahl der Unfälle, bei denen ein schwerer Sachschaden entstand, wobei mindestens ein Kraftfahrzeug abgeschleppt werden musste, sank um 1,3 Prozent auf 221 Unfälle.

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Bei den 591 Verkehrsunfällen mit Personenschaden im September 2010 wurden 770 Personen verletzt und 8 Personen getötet. Damit kamen im September 2010 halb so viele Personen im Straßenverkehr ums Leben als im September 2009. Unter den Getöteten waren 5 Pkw - Fahrer, ein Motorradfahrer, ein Fahrradfahrer sowie ein Lkw - Fahrer. Damit ist seit vier Monaten die Zahl der Verkehrstoten auf Thüringer Straßen rückläufig.

Von Januar bis September 2010 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 41 586 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 371 Unfälle bzw. 0,9 Prozent weniger polizeilich erfasste Unfälle als in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres. Bei den meisten Unfällen (87,8 Prozent) kam es im Zeitraum Januar bis September 2010 zu Sachschäden. Die Zahl der Sachschadensunfälle stieg dabei leicht um 0,6 Prozent auf 36 519 Unfälle.

Deutlich verringert haben sich die Unfälle mit Personenschaden um 10,6 Prozent auf 5 067 Unfälle. Bei diesen Unfällen kamen 85 Verkehrsteilnehmer ums Leben, 28 Menschen weniger als von Januar bis September 2009. Auch die Zahl der Verletzten ging um 751 auf 6 580 Personen zurück.
Autor: nnz

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