Di, 07:03 Uhr
11.01.2011
Die verminte Stadt (2)
Neben viel verbaler Zustimmung zu diesem Artikel (Die verminte Stadt) gibt es jetzt auch eine schriftliche Wortmeldung zu diesem Thema, die Ihnen kn nicht vorenthalten möchte...
Es ist nicht gerade ein einladendes Aushängeschild für eine Stadt, die sich den Tourismus auf ihre Fahnen geschrieben hat, wenn Bürger wie Besucher ständig auf der Hut sein müssen, nicht auf eine Tretmine zu stoßen.
Nur zu Recht wurde von den Bürgern die Forderung an den Redakteur von kn gestellt: Schreiben Sie ruhig, dass die Stadt nicht nur die Parksünder bestrafen soll, sondern auch die Hundebesitzer, welche die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht beseitigen
Eine zu tiefst realistische Forderung. Sieht man es aus Sicht derer, die keinen Hund besitzen ist die Sauberkeit der Stadt oberstes Gebot. Aber auch für Hundebesitzer stellt sich diese Zielsetzung.
Es sind aber nicht alle Hundebesitzer, die zu dieser Verunreinigung beitragen, sondern nur ein geringer Teil. Es ist dieser Teil, der sich zu Nutze macht, es passiert sowie nichts. Wie ist dieses gemeint?
Zum 01.01.2011 wurde die Hundesteuer im Bereich der Stadt Sondershausen erhöht. Ein Schlag in das Gesicht aller ehrlichen Hundebesitzer, welche ihren vierbeinigen Freund angemeldet haben. Noch hat die Stadt, wie schon seit 2005 keinen Plan, wie man nichtangemeldete Hunde erfassen soll ? Man sucht nach externen Firmen oder Unternehmen, welche auf Detektivarbeit gehen. Da sich jetzt seit Jahren für Verstöße keine Konsequenzen gezeigt haben, sind sich alle sicher, wird es auch weiterhin so bleiben.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Herr Thiele, hat die erlassenen Erhöhung der Steuern begrüßt, und Herr Bürgermeister Kreyer sagte im September 2010 Wir werden Kontrollen durchführen. Was ist bisher geschehen? Nichts !!!!!!
Mehrmals hatte ich angeregt, die Mitarbeiter des Ordnungsamtes mögen auf ihren Rundgängen prüfen, wie es mit der Anmeldung von Hunden steht (schließlich ist es eine Steuerhinterziehung), man braucht den Führer eines Hundes nur zu fragen: Besitzen Sie für den Hund eine Hundemarke? Wo ist sie? Wenn keine Marke vorgewiesen werden kann, notiert man Namen und Adresse und überprüft die Anmeldung von Amtswegen. Bisher geschah in dieser Hinsicht nichts! Und die Stadt ließ sich nicht unbeträchtliche Summen an Hundesteuern entgehen.
Deshalb sehe ich die berechtigte Forderung der Bürger für Ordnung in unserer Stadt auch auf dem Wege nicht umgesetzt zu werden.
Die Stadtverantwortlichen werden wie immer zu so komplizierten Verfahrenswegen suchen, um als Stadt selbst nicht aktiv werden zu müssen.
Warum auch? Sollen die Stadt und die Bediensteten der Stadt sich den Unmut der ewig Unverständlichen zuziehen?
Es ist doch viel leichter nur Knöllchen zu verteilen, denn ein geparktes Auto beschimpft Niemanden, setzt sich nicht zur Wehr, spuckt nicht, kratzt nicht und begnügt sich mit dem Strafzettel.
Vielleicht ist es, auch bei angespannter arbeitstechnischer Lage in der Stadtverwaltung, möglich von dort eine öffentliche Antwort zu bekommen, wie man dem durch die Bürger angeschnittenen Problem zu Leibe rücken will. Ich für meine Person hoffe für die Bürger auf eine Antwort.
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender
Volksinteressenbund Thüringen
(VIBT)
Autor: khhEs ist nicht gerade ein einladendes Aushängeschild für eine Stadt, die sich den Tourismus auf ihre Fahnen geschrieben hat, wenn Bürger wie Besucher ständig auf der Hut sein müssen, nicht auf eine Tretmine zu stoßen.
Nur zu Recht wurde von den Bürgern die Forderung an den Redakteur von kn gestellt: Schreiben Sie ruhig, dass die Stadt nicht nur die Parksünder bestrafen soll, sondern auch die Hundebesitzer, welche die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht beseitigen
Eine zu tiefst realistische Forderung. Sieht man es aus Sicht derer, die keinen Hund besitzen ist die Sauberkeit der Stadt oberstes Gebot. Aber auch für Hundebesitzer stellt sich diese Zielsetzung.
Es sind aber nicht alle Hundebesitzer, die zu dieser Verunreinigung beitragen, sondern nur ein geringer Teil. Es ist dieser Teil, der sich zu Nutze macht, es passiert sowie nichts. Wie ist dieses gemeint?
Zum 01.01.2011 wurde die Hundesteuer im Bereich der Stadt Sondershausen erhöht. Ein Schlag in das Gesicht aller ehrlichen Hundebesitzer, welche ihren vierbeinigen Freund angemeldet haben. Noch hat die Stadt, wie schon seit 2005 keinen Plan, wie man nichtangemeldete Hunde erfassen soll ? Man sucht nach externen Firmen oder Unternehmen, welche auf Detektivarbeit gehen. Da sich jetzt seit Jahren für Verstöße keine Konsequenzen gezeigt haben, sind sich alle sicher, wird es auch weiterhin so bleiben.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Herr Thiele, hat die erlassenen Erhöhung der Steuern begrüßt, und Herr Bürgermeister Kreyer sagte im September 2010 Wir werden Kontrollen durchführen. Was ist bisher geschehen? Nichts !!!!!!
Mehrmals hatte ich angeregt, die Mitarbeiter des Ordnungsamtes mögen auf ihren Rundgängen prüfen, wie es mit der Anmeldung von Hunden steht (schließlich ist es eine Steuerhinterziehung), man braucht den Führer eines Hundes nur zu fragen: Besitzen Sie für den Hund eine Hundemarke? Wo ist sie? Wenn keine Marke vorgewiesen werden kann, notiert man Namen und Adresse und überprüft die Anmeldung von Amtswegen. Bisher geschah in dieser Hinsicht nichts! Und die Stadt ließ sich nicht unbeträchtliche Summen an Hundesteuern entgehen.
Deshalb sehe ich die berechtigte Forderung der Bürger für Ordnung in unserer Stadt auch auf dem Wege nicht umgesetzt zu werden.
Die Stadtverantwortlichen werden wie immer zu so komplizierten Verfahrenswegen suchen, um als Stadt selbst nicht aktiv werden zu müssen.
Warum auch? Sollen die Stadt und die Bediensteten der Stadt sich den Unmut der ewig Unverständlichen zuziehen?
Es ist doch viel leichter nur Knöllchen zu verteilen, denn ein geparktes Auto beschimpft Niemanden, setzt sich nicht zur Wehr, spuckt nicht, kratzt nicht und begnügt sich mit dem Strafzettel.
Vielleicht ist es, auch bei angespannter arbeitstechnischer Lage in der Stadtverwaltung, möglich von dort eine öffentliche Antwort zu bekommen, wie man dem durch die Bürger angeschnittenen Problem zu Leibe rücken will. Ich für meine Person hoffe für die Bürger auf eine Antwort.
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender
Volksinteressenbund Thüringen
(VIBT)