Fr, 00:54 Uhr
14.01.2011
Nicht ungefährlich!
In einer Recyclingfirma, in der Magnesiumabfälle aufbereitet kam es in den gestrigen späten Abendstunden zu einem Brand. Die Brandbekämpfung gestaltete sich nicht einfach, warum, erfahren Sie hier...
Kurz nach 22:00 Uhr gingen in Sondershausen die Sirenen an, und die Signalhörner der Feuerwehr ertönten bald, die raus in das Gewerbegebiet Schachtstraße fuhren. Und zwar war nach ersten Aussagen der Feuerwehr ein Förderband in Brand geraten, das problematische an dem Ganzen war aber, dass in der Anlage Magnesiumteile recycelt werden. Wenn man eines nicht machen darf, dann den Versuch, brennendes Magnesium mit Wasser oder Schaum löschen zu wollen. Brennendes Magnesium regiert mit Wasser zu Wasserstoff und Sauerstoff. Das Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff ist auch unter dem Namen Knallgas bekannt, und kann bei der Verbrennung zu heftigen Reaktionen führen.
Beim Löschen ist deshalb Sand die erste Wahl. So geschehen gestern in Sondershausen und auch bei einem ähnlichen Brand im Juli 2010, als in einer Metallrecyclingfirma nahe Sonneberg rund 30 Tonnen Magnesiumabfälle in einer Lagerhalle in Brand geraten waren. Dort war damals ein Millionenschaden entstanden, weil die gesamt Halle in Brand geraten war.
Sowohl im Juli damals, als auch gestern in Sondershausen, wurden keine Personen verletzt, so die ersten Aussagen der Feuerwehr. Mit sieben Einsatzfahrzeugen und einem Messwagen waren geschätzte 30 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Sondershausen-Mitte und Sondershausen- Stockhausen im Einsatz. Auch wenn es stark qualmte und die Kameraden der Feuerwehr teils mit schwerem Atemschutz arbeiten mussten, ging durch die Qualm der entstand keine Gefahr für die Umgebung aus. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Aussagen vor.
Autor: khhKurz nach 22:00 Uhr gingen in Sondershausen die Sirenen an, und die Signalhörner der Feuerwehr ertönten bald, die raus in das Gewerbegebiet Schachtstraße fuhren. Und zwar war nach ersten Aussagen der Feuerwehr ein Förderband in Brand geraten, das problematische an dem Ganzen war aber, dass in der Anlage Magnesiumteile recycelt werden. Wenn man eines nicht machen darf, dann den Versuch, brennendes Magnesium mit Wasser oder Schaum löschen zu wollen. Brennendes Magnesium regiert mit Wasser zu Wasserstoff und Sauerstoff. Das Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff ist auch unter dem Namen Knallgas bekannt, und kann bei der Verbrennung zu heftigen Reaktionen führen.
Beim Löschen ist deshalb Sand die erste Wahl. So geschehen gestern in Sondershausen und auch bei einem ähnlichen Brand im Juli 2010, als in einer Metallrecyclingfirma nahe Sonneberg rund 30 Tonnen Magnesiumabfälle in einer Lagerhalle in Brand geraten waren. Dort war damals ein Millionenschaden entstanden, weil die gesamt Halle in Brand geraten war.
Sowohl im Juli damals, als auch gestern in Sondershausen, wurden keine Personen verletzt, so die ersten Aussagen der Feuerwehr. Mit sieben Einsatzfahrzeugen und einem Messwagen waren geschätzte 30 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Sondershausen-Mitte und Sondershausen- Stockhausen im Einsatz. Auch wenn es stark qualmte und die Kameraden der Feuerwehr teils mit schwerem Atemschutz arbeiten mussten, ging durch die Qualm der entstand keine Gefahr für die Umgebung aus. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Aussagen vor.











